
Archiv für den Bereich 'Experten'
Wie glücklich macht Schokolade wirklich?
Dass unsere Stimmung besonders im Winter oft in den Keller wandert, dafür sind biochemische Vorgänge in unserem Körper verantwortlich: Serotonin, das sogenannte Glückshormon, sorgt dafür, dass wir uns rundum wohlfühlen, uns eines guten Schlafes erfreuen, und es zügelt den Appetit. Für die Produktion dieses Glücklichmachers benötigt der Körper den Eiweißbaustein Tryptophan. Tryptophan gehört zu den essentiellen Aminosäuren. Dieser lebenswichtige Eiweißbaustein kann also vom menschlichen Körper nicht selbst gebildet werden, sondern muss mit der Nahrung zugeführt werden.
Der niedrige Serotoninspiegel im Winter liegt vor allem am Mangel am Tageslicht. Konsequenzen sind schlechte Laune und oft zügelloser Appetit. Der Verzehr von tryptophanhaltigen Nahrungsmitteln kann dem entgegenwirken. Dieser Eiweißbaustein ist in zahlreichen Lebensmitteln enthalten, vor allem in Milch und Milchprodukten, aber auch reichlich in Geflügel, Rindfleisch, Eiern, Erbsen, Nüssen, Kartoffeln, Bananen, Vollkornbrot und Kakaobohnen.
Der gesunde Mensch nimmt mit seiner Nahrung auf ganz natürliche Weise Tryptophan in ausreichenden Mengen zu sich, sodass keine Mangelerscheinungen zu befürchten sind. Der Griff zur Schokolade für ernährungstherapeutische Zwecke darf also in Frage gestellt werden (Quelle: Aktiv&Gesund,Merkur)
Tatsächlich enthält die Kakaobohne Tryptophan, allerdings nicht in großen Mengen. Dennoch ist es wahrscheinlich, dass Schokolade kurzfristig die Stimmung hebt - Genuss kombiniert mit Zucker und der speziellen Aminosäure Tryptophan könnten dies bewirken. Das Schokoglück ist für manche nur von kurzer Dauer und der Griff zum nächsten Stück ist vorprogrammiert!
Genießen sie ihren kleinen Genuss und holen sie sich ihre Stimmungsaufheller erstens durch viel Bewegung in der frischen Luft und durch gesundes Essen. Sie werden sehen es wirkt garantiert - der Frühling ist die beste Möglichkeit es auszuprobieren und dann kommt erst gar nicht Frühlingsmüdigkeit auf.
Alles Gute dabei!
Karin Leitner, Diätologin dietix-Ernährungsexpertin

Hat der Osterhase auch einen Schwimmreifen gebracht?
Hallo!
Die warmen Temperaturen geben Anlass sich über die ersten Planschereien im Freibad Gedanken zu machen. Natürlich fragt man sich ob die Figur auch “badetauglich” ist. Hat das Osterfest mit Süßigkeiten, Eiern und Osterschinken ein paar Kilo mehr auf den Hüften hinterlassen?
Ich habe den Übeltäter bereits gestellt:
Aber Figurprobleme nur auf Festlichkeiten zu schieben wäre doch etwas zu leicht. In Östereich gibt es schöne Feiertage und Gott sei Dank auch noch viel Brauchtum. Aber warum wird dabei immer so üppig geschlemmt? Die Antwort darauf fand ich bei meiner Oma. In früheren Zeit hatte man an Nicht-Feiertagen keinen üppig gefüllten Kühlschrank. Meist war nicht genug zum Essen da und deshalb war es etwas ganz Besonderes wenn an einem Feiertag endlich ausreichend und vor allem schmackhafte Speisen serviert wurden. Die Menschen hatten damals weniger Angst vor einer Gewichtszunahme. Die harte körperliche Arbeit verlangte ihnen viel Energie ab.
Heute müssen nur wenige Menschen körperlich schwer arbeiten. Viel sitzen, wenig Bewegung und die falsche Ernährung machen es schwer das Gewicht zu halten. Mit dem 5 Mahlzeiten Prinzip von dietix versuchen wir einen Denkanreiz und vor allem einen Lerneffekt zu erzielen. Wer 5 mal am Tag isst, muss die Speisen und Zwischenmahlzeiten auch richtig zusammensetzen. Wie das geht und welche Lebensmittel man bevorzugen sollte erfahren Sie nicht nur wenn Sie dietix ausprobieren. Schauen Sie auch auf der dietix website vorbei (www.dietix.eu) Hier gibt es viele interessante Artikel zum Thema Abnehmen, gesunde Ernährung und Bewegung. Rezepte und Ernährungstipps sind für alle frei zugänglich!
Wer also über Ostern zu viele Osterhasis gegessen hat oder einfach durch die herrlichen Frühlingstemperaturen zur Gewichtsabnahme motviert wurde, ist bei dietix herzlich willkommen. Nutzen Sie die Möglichkeit mit Experten aus dem Ernährungs- und Bewegungsbereich zu sprechen!
Wir Experten freuen uns auf Sie!
Viele Grüße
Andrea Füchsl
Interdisziplinäres Suchtsymposium
Liebe/r Leser/in!
Am Donnerstag fand das interdisziplinäre Gesundheitssymposium zum Thema “Normalität oder Sucht - Wo liegen die Grenzen?” in Strass im Attergau statt. Es war spannend zu erfahren, wie sich dieses Thema von verschiedenen Seiten her betrachten lässt. Es galt die Frage zu klären warum der Mensch denn gar so gerne Ungesundes isst, wenn er die Möglichkeit dazu hat. Es ging einerseits um unsere “steinzeitliche” Programmierung auf Nahrungsknappheit. Frei nach dem Motto “Früher war Bewegung garantiert und Essen nur vielleicht, aber heute ist Essen garantiert und Bewegung nur vielleicht” könnte man sagen, unsere Gene können mit dem Nahrungsmittelüberangebot im Supermarkt einfach nicht mit!
Ist das die Erklärung warum wir gerne Schweinsbratl und Schokolade essen?
Die Referentin zeigte recht eindrucksvoll auf, dass wir mit Sonntagsbraten, Kuchen und Schokolade positive Erinnerungen und gute Gefühle verbinden, ohne dass uns das wirklich bewusst ist. Die Essvorlieben eines Menschen werden - so die Rednerin - bereits im Mutterleib geprägt. Wenn die werdende Mami viel Gemüse und Obst isst, dann ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass der Sprössling dem Gemüse und Obst weniger abgeneigt ist. Mehr Info´s gibt es auf http://www.btm.at/gesundheit/suchtsymposium-09.html
Da bleibt mir nur noch eines zu sagen: Gesunde Ernährung beginnt schon im Mutterleib!
Gesunde Grüße,
Ihre Erika Mittergeber
Aktuelle Daten zum Thema Ernährung
Die Österreicher essen nach wie vor zu salzig und zu fett. Das bestätigt der aktuelle Ernährungsbericht. Auch zeigte sich im Vergleich zum Bericht aus dem Jahr 2003, dass immer mehr Österreicher dicker werden.
Laut dem aktuellen Bericht waren im vergangenen Jahr 19 Prozent der sechs- bis 15-jährigen Schulkinder übergewichtig d.h. jedes fünfte Schulkind hat zuviel an Körpergwicht. Acht Prozent der Kinder war sogar adipös - also schwer übergewichtig. Auch bei den Erwachsenen (18-65-jährigen) leiden 42 Prozent an Übergewicht (11 Prozent adipös) und 40 % der 65-84-Jährigen.
Interessant an der Sache ist jedoch, dass die Steigerung der Zahl an Übergewichten Menschen in unserem Land nicht an einer Zunahme der Kalorienzufuhr liegt, sondern eher am verminderten Energieverbrauch durch zuwenig Bewegung! Auffallend ist laut Ernährungsbericht ein Ost-West-Gefälle in allen Altersgruppen: So waren zum Beispiel im Osten Österreichs zehn Prozent der Schulkinder adipös, im Westen nur vier Prozent.
Natürlich liegt die Ursache nicht alleine an der verminderten körperlichen Aktivität, denn in allen Altersgruppen wird nach wie vor zu viel Fett und Natrium - sprich Salz - aufgenommen. Kohlenhydrate (Reis, Kartoffeln, Nudeln, Vollkornbrot…) liefern in keiner Altersgruppe die empfohlenen 55 Prozent der Energie. Übrigens bei dietix können sie sich auf eine ausgewogene Energiebilanz verlassen! Nach wie vor isst Mann und Frau Österreicher noch zuviel Zucker und zuwenig Ballaststoffe.
Das Wassertrinken dürfte sich allerorts durchgesetzt haben und auch mit der Alkoholzufuhr liegen wir im tolerierbaren Bereich.
Bei den Mikronährstoffen gibt es bei Folsäure (ein B-Vitamin), Calcium und Vitamin D dringenden Handlungsbedarf.
Sie denken sich - wie schaffe ich einen gesünderen Lebens- und Ernährungsstil in meinem Alltag einzubauen ?! Wenn sie dietix-Kunde sind machen sie von den Expertengesprächen (Bewegung + Ernährung) Gebrauch - sie werden sehen oft sind es kleine Schritte die einem zum Ziel führen.
Liebe Grüße Karin Leitner
Die Argrarmarkt Austria hat die besten zehn Lebensmittel für Sportler ermittelt. Die möchten wir ihnen natürlich nicht vorenthalten!
1. Getreide: Haferflocken, Brot, Nudeln sind als wichtige Kohlenhydratquelle die Grundlage jeder Sportler-Ernährung.
2. Erdäpfel: Enthalten Kohlenhydrate für länger andauerende Belastungen, außerdem Vitamin B6, Magnesium und viel Kalium (das ermöglicht die Kohlenhydratspeicherung in den Muskeln)
3. Obst und Gemüse: Stärken das Immunsystem eines Sportlers, die sekundären Pflanzenstoffe wirken als Radikalfänger.
4.Milch: Gleich nach der Belastung dient das Milcheiweiß dem Muskelaufbau.
5. Fleisch: Liefert hochwertiges Eiweiß, Vitamin B1, B6, Eisen und Zink.
6. Fisch: Die ungesättigten Omega-3-Fettsäuren im Fisch sind ideal für Sportler, weil sie den Blutfluss verbessern.
7. Eier: Vor allem sportlich aktive Vegetarier profitieren von der Nährstoffdichte im Hühnerei.
8. Erbsen, Bohnen, Linsen: Enthalten Magnesium, Kalium, Eiweiß, Kohlenhydrate und B-Vitamine und sollten bei Sportlern mehrmals wöchentlich auf dem Speiseplan stehen.
9. Nüsse und Kerne: Ein Esslöffel Sonnenblumenkerne z.B. deckt mehr als die Hälfte der empfohlenen Tageszufuhr an Magnesium.
10. Getränke: Top-Durstlöscher nach dem Sport ist ein Mix aus einem Drittel Apfelsaft oder Fruchtmolke und zwei Drittel Mineralwasser. Wer mehr als zwei Stunden sportelt, sollte eine Messerspitze Salz zufügen.
Na, Lust bekommen auf Bewegung und ein dazupassendes Sportler-Essen?! Ich hoffe es, denn auch wenn sie nicht an einem Marathon teilnehmen so wird sich in absehbarer Zeit ein körperliches Wohlbefinden einstellen, dass sie nicht mehr missen möchten.
Alles Gute, ihre Dietixt-Expertin Karin Leitner
Quelle: Training a`la carte, Argrarmarkt Austria
Heringsschmaus gefällig?!
Bald geht die Faschingszeit zu Ende und am Aschermittwoch gibt es vielerorts einen Heringsschmaus zum Abendessen. Wie sie sicherlich wissen, haben vor allem fette Fische wie Lachs, Makrele, Hering einen hohen Anteil von Omega-3-Fettsäuren. Und gerade diese Fettsäuren haben eine vorbeugende Wirkung von “Arterienverkalkung” weiters senken sie den Cholesterinspiegel, verhindern die Zusammenlagerung der Blutplättchen und hemmen Entzündungsreaktionen im Körper. Sie denken sich das betrifft mich eigentlich alles nicht! Gerade die angehende Fastenzeit würde sich optimal für eine Gesundenuntersuchung beim Arzt ihres Vertrauens anbieten. Denn gerade Bluthochdruck, Cholesterin etc. nimmt man körperlich oft nicht wahr d.h. man spürt es nicht, wenn diese Werte nicht im Normalbereich sind. Planen sie fix zwei Fischmahlzeiten pro Woche ein. Laut DGE sollte man täglich 1-2g von diesen Omega-3-Fettsäuren zu sich nehmen. Eine Portion Rollmops oder Teufelsroller liefern bereits 6-7g von diesen wertvollen Fettsäuren. Also tauschen sie Fischfett gegen Blutfett und ihrer Gesundheit steht nichts mehr im Wege. Mahlzeit - ihre Diaetologin Karin Leitner
Fitnessexpertin Mag. Andrea Hütthaler stellt sich vor
Einen wunderschönen guten Tag!
Meine eigene Freude an Bewegung hat mich zum Studium der Sportwissenschaften geführt, wo ich mich für den Bereich Bewegung, Gesundheit und Fitness entschieden habe. Ein zusätzliches Spezialgebiet von mir ist die Rückengesundheit.
Seit 2006 bin ich selbständig als Personal Trainer tätig und ich kann dabei auf die individuellen persönlichen Bedürfnisse, Probleme und Wünsche jedes Einzelnen eingehen. Mir ist es wichtig Spaß an Bewegung zu vermitteln und meinen Klienten spüren zu lassen, wie sehr Wohlbefinden und ein gestärkter Körper in Verbindung stehen.
Hier stehe ich gerne mit meinem Fachwissen zur Verfügung und freue mich auf Ihre Fragen und Kommentare.
Mag. Andrea Hütthaler
Sportwissenschafterin und Dipl. Rückengesundheitstrainerin
Ernährungsexpertin Karin Leitner stellt sich vor
Schwerpunkt meiner Beratungstätigkeit ist sicherlich das Thema Übergewicht mit allen seinen Folgeerkrankungen (Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Fettstoffwechselstörungen…).
Es ist immer wieder schön zu beobachten, wenn Menschen erfolgreich abnehmen und sich dadurch ihre Lebensqualität enorm verbessert.
Ernährungsexpertin Erika Mittergeber stellt sich vor
Guten Tag!
Ich freue mich ein paar Zeilen an Sie schreiben zu dürfen. Mein Name ist Erika Mittergeber und ich bin seit 2002 Diätologin. Zu meinen Spezialisierungen zählt Übergewicht und das große Thema der Allergien. Als Mitglied der dietix Experten ist es mir eine Freude mit Tipps zur Seite stehen zu dürfen. Gerade der Bereich Übergewicht liegt mir am Herzen. Viele Folgeerkrankungen resultieren daraus und ich bin überzeugt, dass wir mit dem dietix Programm einen wertvollen Beitrag in der Bewusstseinsbildung leisten können.

- Erika Mittergeber, Diätologin
PS: Gesunde Ernährung bedeutet für mich keine Verbote sondern eine richtige Dosierung der Lebensmittel. Deshalb greife ich hin und wieder gerne in meine Süßigkeitenlade um dann natürlich im richtigen Moment wieder aufzuhören…..
Ernährungsexpertin Andrea Füchsl stellt sich vor
Guten Morgen!
Da ich ja die ersten Einträge des dietix experts blogs gemacht habe bin ich nicht mehr so unbekannt. Ich möchte mich trotzdem kurz vorstellen:
Ich bin seit 2004 Diätologin und besonders in der Gesundheitsförderung tätig. Ich habe mich auf das Thema Übergewicht und Folgeerkrankungen spezialisiert. Wenn ich es schaffe meinen Klienten nur ein wenig meiner Begeisterung für gesundes Essen und Trinken auf den Weg mitzugeben bin ich sicher, dass viele Menschen erfolgreich gegen Übergewicht und Co ankämpfen können. Als dietix Expertin unterstütze ich mit meinem Ernährungsfachwissen und freue mich auf interessante Kommentare und Fragen.



