Archiv für den Bereich 'Experten'

Schritt für Schritt zum Hochgefühl

29. Oktober 2011
posted by Andrea Hütthaler

Wandern ist out - hiken ist in! Weil wandern spießig klingt, aber bei weitem nicht ist - hat man einen neuen Begriff gefunden: hiken.

Wandern ist die langsamste Ausdauersportart, und das ist zugleich auch eine ihrer Stärken. Alles passiert stetig und jeder Schritt ist unterstützt von einer rhytmischen Tiefenatmung. Muskeln, Knochen, Gelenke und Bänder werden schonend trainiert und das Immunsystem wird gestärkt. Je länger man geht, desto näher rückt der Zeitpunkt, an dem das körperliche Wohlbefinden mehr und mehr angekurbelt wird. Das passiert, wenn der auf diese Art und Weise aktivierte Stoffwechsel für beste Stimmung sorgt. Dazu noch die herrlichen Eindrücke der Natur und dem Wahren Glücksgefühl steht nichts mehr im Wege. Experten sprechen beim Wandersport von einem Breitbandtherapeutikum.

In diesem Zusammenhang stellt sich für den Wanderfan die Frage nach der Dosierung: der beste Weg wäre natürlich, wenn man zwei bis drei Mal in der Woche unterwegs sein könnte. Für Berufstätige ist das natürlich schier unmöglich. Deshalb sollte man einen Tag des Wochenendes nutzen für eine ausgiebige Tour von fünf bis sechs Stunden. Natürlich ist es auch ein Unterschied, ob man ein paar Stunden in der Ebene durch den Wald marschiertoder eine anstrengendere Route mit Steigungen unternimmt. Wanderkarten geben diesbezüglich bereits im Vorfeld wichtige Informationen.

Weiters sollten Sie auf das richtige Equipment achten. Der Schuh ist das wichtigste Ausrüstungsstück. Er sollte eine griffige Sohle haben, nicht zu schwer, wasserdicht und atmungsaktiv sein, einen guten Knöchelschutz haben - und passen. Laufen Sie ihr Schuhwerk also erst einmal auf kleinen Strecken ein, denn Blasen an den Füssen machen jede Tour zur Qual! Achten Sie auch darauf, nie zu sehr zu schwitzen oder zu frieren - das kann Energie kosten. Auch Stöcke können hilfreich sein und den Körper in gesamter Hinsicht trainieren - und sie schonen die Gelenke.Entscheiden Sie selber, ob sie eher hinderlich für Sie sind, oder sie entlasten. Probieren Sie es einfach aus.

Und los gehts! Raus in die Natur und kräftig durchatmen! Die sportliche Leistung stellt sich ganz von alleine ein. Und die wird beim Wandern - zu Unrecht - häufig unterschätzt.

Der Hiker ist zwar relativ langsam mit rund 5 Stundenkilometern unterwegs, dafür aber ausdauernd. Für die Energiebilanz ist es schlussendlich egal, ob man eine Zehn - Kilometer - Strecke laufend in einer Stunde zurücklegt oder zügig gehend in zwei Stunden absolviert.

Viel Spass also in den nächsten schönen Herbsttagen!

Volkskrankheit Rückenschmerzen

15. August 2010
posted by Andrea Hütthaler

Sind Sie auch davon betroffen? Dann geht es Ihnen wie mehr als einem Viertel der Bevölkerung unseres Landes.

Bewegungsmangel, Übergewicht, Stress und psychische Probleme sind Auslöser für Erkrankungen des Bewegungsapparates.  Dauern Schmerzen länger als drei Monate an oder treten Sie immer wieder auf, spricht man von chronischen Beschwerden. Schmerzen beeinträchtigen die Lebensqualität und die Psyche leidet. Ein guter Arzt kann Probleme hinter den Schmerzen erkennen und wird sich nicht auf  eine Behandlung mit Tabletten und Spritzen beschränken.

Den Rücken stärken

Das ist eine gute Möglichkeit, generell vorzubeugen und um chronische Schmerzen abzuwenden. Leider halten sich Menschen mit Rückenschmerzen meist nur so lange an verordnete Therapien und Heilgymnastik, wie ihr Leidensdruck besteht. Massagen werden lieber in Anspruch genommen, die zwar entspannen und wohl tun - auf Dauer aber Rückenschmerzen nicht verhindern können. Auch Bettruhe ist meist kein Heilmittel, da sie zum Abbau von Muskelmasse führt und schlussendlich Beschwerden chronisch werden lässt.

Wie kann man also seinen Rücken gewinnbringend stärken?

Australische Wissenschafter, Physiotherapeuten und Ärzte haben mit ihrer mehr als 10-jährigen Forschungsarbeit und klinischen Erfahrung weltweit grundlegend neue Impulse für die Vorsorge und Rehabilitation von Kreuzschmerzen gesetzt. Mit gezielten Programmen ergänzen sie die bisher verbreiteten Übungen für die Muskelkraft und die Bewegung um ein spezielles Training der tiefen stabilisierenden Rumpfmuskeln.

Ziel ist es durch Aktivierung der lokalen Muskeln die Gelenke (Segmente) der Wirbelsäule zu stabilisieren und in Folge jegliche Bewegung unbedenklich zu machen. Bei gesunden Menschen funktioniert die Voransteuerung der sogenannten Haltemuskeln noch bevor eine aktive Bewegung stattfindet. Leidet eine Person an Rückenschmerzen, so ist die stabilisierende Funktion dieses Muskelkorsetts beeinträchtigt. Durch spezielle Übungen kann bewusste Ansteuerung jedoch erlernt werden, die dann zur Stabilisierung der Wirbelsäule und des Beckens beiträgt.

Mit wenig Aufwand

ist es möglich den Teufelskreis von Schmerzen, Bewegungsmangel, schwacher Rücken- und Bauchmuskulatur, Haltungsschwäche, hoher Bandscheibenbelastung, Beweglichkeitsverlust und wieder Schmerzen zu durchbrechen.

Am Besten ist, Sie lassen es gar nicht so weit kommen und halten ihre Wirbelsäule gesund: achten Sie auf ihr Gewicht - geht einfach mit den Produkten von Dietix -,  vermeiden Sie einseitige Belastungen, legen sich ein Muskelkorsett zu und bleiben in Bewegung!

Wagen Sie den Sprung ins kalte Wasser!

13. Juni 2010
posted by Andrea Hütthaler

Gerade bei hochsommerlichen Temperaturen,wie sie jetzt bereits herrschen, hat man meist keine Lust mehr, etwas für seine Fitness zu tun, um noch zusätzlich ins Schwitzen zu kommen.

Daher mein Vorschlag: Machen Sie Bewegung im Wasser - die effektive Alternative zum Training an Land. Unsere Seen sind ideal für ausgiebiges Schwimmen, Sie können aber auch das Freibad oder den Pool im eigenen Garten für Aqua Fitness nutzen. Selbst in einem kleinen Becken kann man durch gezielte Kräftigungsübungen oder Aqua Jogging viel für Ausdauer, Kraft und ein straffes Gewebe tun.

Laufen am Stand, Hocksprünge, Radfahren am Beckenrand oder Wasserschaufeln mit gestreckten Armen sind mögliche Übungen. Nutzen Sie nebenbei die physikalischen Eigenschaften des Wassers!

Der Auftrieb bewirkt eine Gewichtsreduktion des Körpers bis zu 90% beim Eintauchen bis zum Kinn, bei brusthohem Wasser von 75%. Nützt man also den Auftrieb, können alle großen Muskelgruppen problemlos trainiert werden, ohne dass Gelenke, Bänder und Sehnen belastet werden. Also die ideale Trainingsform, wenn man gerade etwas zu viel auf die Waage bringt.

Der hydrostatische Druck hat durch seine Kompressionswirkung einen günstigen Einfluss auf die Blutgefäße, da Venen passiv verengt werden und dadurch der Blutrückfluss erleichtert ist. Und das ist wiederum gut gegen Krampfadern.

Der Widerstand, den das Wasser jeder Bewegung entgegensetzt, kräftigt die Muskulatur und die Belastung kann individuell dosiert werden.Der Reibungswiderstand wirkt außerdem wie eine Massage und führt zu einer besseren Durchblutung der Haut und des Bindegewebes. Es wird straffer!

Die optimale Wassertemperatur liegt zwischen 24 und 26° C, dabei kommt es auf Grund der größeren Wärmeabgabe zu einen Steigerung der Wärmeproduktion und somit zu einem erhöhten Energieverbrauch und einer effektiveren Fettverbrennung. Die Trainingszeit kann dadurch wesentlich kürzer sein als an Land.

Aquatraining ist eine ideale Bewegungsform für Einsteiger und Fortgeschrittene, bei Bindegewebsschwäche und Übergewicht, aber auch zur Rehabilitation nach Verletzungen oder Operationen. Nicht geeignet oder nur nach vorheriger Absprache mit dem Arzt ist sie für Personen mit Herz-Kreislauferkrankungen, da im Wasser verstärkt Blut Richtung Herz gepumpt wird. Das kann eine Überdehnung des Herzmuskels auslösen. 

 Bewegung im Wasser hat auch positive Auswirkungen auf die Psyche und steigert das Wohlbefinden. Vergessen Sie dabei nicht, genügend Wasser zu trinken und die optimale Einheit von Ernährung und Bewegung ist gegeben!

Viel Spass!

Müssen wir unsere Muskeln dehnen?

16. April 2010
posted by Andrea Hütthaler

Dehnen ist seit Jahrhunderten bekannt und beliebt. Seit einigen Jahren werden Wirkungsweise und Methodik des Dehnens kritisch hinterfragt. Praktiker schreiben der Dehnung wundersame Wirkung zu, Forscher stellen die Bedeutung in Frage. Einzig der positive Einfluss auf die Erhaltung und Verbesserung der Beweglichkeit wurde nie zur Diskussion gestellt.

Beweglichkeit empfinden wir als positiv: wer sich geschmeidig bewegt, wird als “jung und agil ” wahrgenommen, “steif und starr” zu sein wird mit “alt und gebrechlich” gleichgesetzt.

Ist unsere Beweglichkeit eingeschränkt, wird meist sofort von Muskelverkürzung gesprochen - was nur in wenigen Fällen zutrifft. Meist handelt es sich um funktionelle Verkürzungen, die zu verstärkter Muskelspannung führen oder Gelenke, Sehnen und Bänder betreffen.

Neue Erkenntnisse: Allseits bekannte Empfehlungen aus der Praxis, man solle vor und nach dem Sport dehnen um Muskelkater zu vermeiden, wurden in Studien widerlegt. Gezeigt wurde sogar, dass Dehnen keinen direkten Schutz vor Verletzungen bietet. Auch dass intensives statisches Dehnen beim Aufwärmen zu Leistungsminderung vor allem im Bereich der Schnellkraft führt.

Methoden des Dehnens unterliegen immer neuen Erkenntnissen: Ende der 80er Jahre wurden federnde Bewegungen verbannt und gehaltene Dehnungen - Stretching - propagiert. Seit einigen Jahren darf man beruhigt wieder Dynamik in seine Dehnungen bringen ohne Muskelreflexe auszulösen. Sind Leistungen von maximaler Beweglichkeit abhängig, wie im Ballett oder Sportgymnastik, dann müssen Dehnungen bis ans Bewegungsende sein. Sollen sich Körper und Geist nach dem Sport regenerieren, ist die empfohlene Intensität mittel bis sanft und die Technik bewegt - statisch. Wer regelmäßig dehnt und dabei bewußt atmet, erfährt anschließendes Wohlgefühl.

Beweglichkeit im Alltag: Gewohnheitshaltungen wie häufiges Sitzen mit gekrümmtem Rücken, Arbeiten in gebückter Haltung und kleine monotone Bewegungen führen auf Dauer zu Einschränkungen im Bewegungsradius. Dehnen alleine kann keine Haltungsänderung herbeiführen, dazu muss zuerst das Verhalten im Alltag verändert werden. Kräftigen und Dehnen können jedoch zu einer aufrechten Haltung beitragen und die Bewegungsreichweite vergrößern. Was im Sport bedeuten kann, dass ich mit dem Schläger weiter aushole, im Alltag, dass das Binden der Schuhbänder nicht schwer fällt und Kämmen kein Problem darstellt - einfach gesagt: dass ich beweglich bin!

Wintersport - perfekt vorbereitet?

17. Januar 2010
posted by Manfred Simonitsch

Sonnenschein, Pulverschnee, blauer Himmel, super gute Luft - einfach herrlich. Und dazu noch eine Prise Bewegung. Am besten aber perfekt vorbereitet, denn die richtige Dosis und Mischung aus Beweglichkeit, Kraft- und Ausdauertraining garantiert Spaß und Freude auf der Piste oder auf der Loipe. Und egal, welche Wintersportart Sie auswählen bzw. ausüben, grundlegend gibt es ein paar wichtige Tipps, die Sie einhalten sollten:
*Bereiten Sie sich körperlich möglichst gut auf Ihre Wintersportart vor
*Überprüfen Sie Ihre Ausrüstungsgegenstände auf Tauglichkeit und Funktionsfähigkeit
*Beginnen Sie Ihre Aktivitäten mit entsprechender Dosierung und steigern Sie nach und nach Intensität und Dauer
*Machen Sie rechtzeitig Pause und genießen Sie Ihren Urlaub
*Geben Sie dem persönlichen “Kontakt mit der Natur” eine Chance, verzichten Sie auf Laptop, Blackberry und Co….zumindest während eines Teils Ihres Urlaubs
*Und lassen Sie Ihren Urlaub zumindest einen Tag auch entsprechend ausklingen, bei Genuss pur, bevor der Alltag wieder Einzug hält

Es ist schon spannend, dass sich gerade im Wintersportbereich nur die Wenigsten auf die hohen technischen und körperlichen Voraussetzungen für die Durchführung vorbereiten. Niemand von uns würde auf die Idee kommen einen einwöchigen Radurlaub ohne entsprechende Vorbereitung auf dem Drahtesel durch zu führen (schon allen wegen dem Allerwertesten). Aber für viele ist es selbstverständlich einen einwöchigen Winterurlaub auf den Traumpisten Österreichs so ganz ohne Vorbereitung zu verbringen. Dabei sind die körperlichen Belastungen gerade in den Wintersportdisziplinen tatsächlich erheblich. Aufgrund der “Bretter, die die Welt bedeuten”, die immer technischer werden und immer höhere Ansprüche an die körperlichen Voraussetzungen stellen (hier vor allem die muskulären und konditionellen Voraussetzungen), ist es einfach immens wichtig, um auch wieder gesund nach Hause zu kommen, die eigenen Fähigkeiten zu schulen und zu trainieren.

Immer wieder kann man auf den Pisten Personen beobachten, die weit über Ihre Verhältnisse fahren. Die Beinahe-Vorschrift der Helmpflicht und auch von Protektoren ist zwar gut und schön, viel wichtiger wäre es aber, wenn sich jedermann- und -frau entsprechend an Pistenregeln hält, und vor allem an den eigenen Fähigkeiten orientiert. Denn dann ist ein ganz wichtiger Grundstein für einen genüsslichen Urlaub für einen selbst und die Miturlauber gelegt…..

Alpenparadies Winterurlaub

Alpenparadies Winterurlaub

Neujahrsvorsatz: Ernährungsumstellung

14. Januar 2010
posted by Karin Leitner

Sie gehören auch zu jenen die sich zu Beginn des Jahres vorgenommen haben, etwas am eigenen Ernährungsverhalten zu verändern?  Es trifft wohl auf die überwiegende Mehrheit zu: Um eine Ernährungsumstellung kommt man nicht herum, wenn man länger gesund bleiben bzw. dauerhaft abnehmen will. Doch der Abschied von lieb gewordenen Gewohnheiten fällt den meisten Menschen sehr schwer.

Wichtig ist sich ein oder mehrere Ziele selbst zu definieren (mehr Vitalität, mehr Leistungsfähigkeit, im Sommer eine gute Figur in der Badekleidung machen….) - sonst sind alle Vorsätze wie “ab morgen wird alles anders” sehr schnell wieder vergessen. Wir können uns dies bei Spitzensportler “abschauen” - diese teilen ihren Weg zum Ziel in viele kleine Etappen ein. Nur so können sie schier unüberwindbare Hindernisse überwinden und erreichen somit ihr Ziel.

Eine Art Krücke kann es sein wenn man sich keine Gedanken über den wöchentlichen Speiseplan machen muss. Dietix liefert Ihnen einen ausgeklügelten Speiseplan mit kostenloser Beratung von Diätologen und Sportwissenschaftern. Wir helfen Ihnen gerne über die vielen Hindernisse bei Ihrem persönlichen Weg zum Ziel!

Gesunde, ausgewogene Ernährung kann durch die Ernährungspyramide sehr gut veranschaulicht werden. Ofmals steht diese auf dem Kopf d.h. die einzelnen Lebensmittelgruppen werden entweder zuviel oder zuwenig gegessen. Werfen Sie doch einmal einen genaueren Blick darauf und reflektieren Sie Ihren eigenen Tagesspeiseplan!

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                                                                                                                                                                         Quelle: Fond Gesundes Österreich

Gehen Sie es Schritt für Schritt an und beginnen Sie an der Basis der Pyramide zu verändern - bis hin zur Spitze.

Alles Gute wünscht Ihnen Karin Leitner, dietix Ernährungsexpertin

Sport macht schlau!

7. Dezember 2009
posted by Andrea Hütthaler

Was wir alle wissen ist: Wir können durch Bewegung unser Gewicht reduzieren, Fett verbrennen, Muskeln aufbauen, Bluthochdruck und Cholesterin senken, Herz- Kreislaufproblemen entgegenwirken, gegen Rückenprobleme angehen und unseren Stresspegel senken.

Das ist eine ganze Menge, aber Sport kann mehr!

Täglich unterfordern wir unseren Körper und verzichten dadurch auf eine Unmenge von positiven Auswirkungen und Reizen, die durch Training im Körper ausgelöst werden. Durch Bewegung hätten wir auch einen Ausgleich zu einseitigen Belastungen, immer gleich ausgeführten Handgriffen - vielleicht auch noch in schlechter Haltung - und zum vielen Sitzen.

Und was haben wir noch davon, wenn wir uns bewegen?

Sport beflügelt unseren Geist, verbessert die Konzentration und erhöht unsere geistige Leistungsfähigkeit!

Wissenschaftliche Studien belegen, dass körperliche Fitness das Risiko einer Demenzerkrankung deutlich verringert. Auch Personen, die sportlich nicht fit waren und erst später mit regelmäßigem Sport begannen, verbesserten ihre geistige Leisung enorm (Larson et al.2006)

Wer sich bewegt, setzt sein Gehirn zur Steuerung dieser Bewegung ein. Das führt zu einer Steigerung von Aufmerksamkeit und Konzentration und in Folge zu erhöhter geistiger Leistungsfähigkeit.

Was passiert also im Gehirn? Bewegung regt den Stoffwechsel an, das Gehirn wird mit mehr Sauerstoff versorgt und besser durchblutet. Neue Vernetzungen werden gebildet und die Signalweitergabe wird verbessert. Studien zufolge kann man auch durch mäßiges Ausdauertraining am Fahrradergometer und gleichzeitigem Lernen seinen Intelligenzquotienten entscheidend erhöhen und seine Kreativität steigern.

Wenn Sie aber gerade kein größeres Lernpensum zu bewältigen haben, genügen auch zwei oder drei zügige Spaziergänge von mehr als einer halben Stunde pro Woche für eine positive Wirkung auf das Gehirn.

Probieren Sie es aus und genießen Sie geistige Höhenflüge und körperliches Wohlbefinden nach dem Sport!

Über den Sinn der Beweglichkeit, und wozu Trinken auch noch dient

9. November 2009
posted by Manfred Simonitsch
Beweglich wie eine Schildkröte? oder...

Beweglich wie eine Schildkröte? oder...

...wie ein Schlangenmensch?

...wie ein Schlangenmensch?

Tageszeit, Alter, Geschlecht, Innen- und Außentemperatur (so mancher Yoga Guru macht seine Einheiten bei 38° - 40° Raumtemperatur), all das hat absolut Einfluss auf unsere Beweglichkeit, aber das was am meisten Einfluss darauf hat, Sie ahnen es schon, das sind wir selbst, bzw. unser eigenes Verhalten, was Bewegung betrifft. Auch die Ermüdung und was wichtig ist - Flüssigkeitsmangel - haben tatsächlich auf unsere Beweglichkeit intensiven Einfluss, aber was ist schon “intensiv”? Generell sind Frauen beweglicher als Männer (na gehhhh!!!), weil diese weniger Muskelmasse haben (aha!), einen höheren Fettgewebeanteil und auch einen höheren Wassergehalt im Gewebe haben.

 

Sie sehen - auch mit dem Ernährungs- oder Trinkverhalten kann man positiv auf die Beweglichkeit Einfluss nehmen, ach ja, mit dem Trinkverhalten meine ich ungesüßte Flüssigkeiten OHNE Alkohol und möglichst naturnahe - am besten Wasser, linksdrehend, rechtsdrehend, Grander oder nicht, alles ist erlaubt, hauptsache Wasser mit oder ohne ein bisserl Geschmack (Tee), mit oder ohne zusätzlichem Prickeln (Mineral/Soda). Jetzt aber zurück zum Thema der Bewegungsabgewöhnung: Wir erleben in unserer Physiotherapiepraxis immer mehr Personen, die eine Beweglichkeit nahe der von Schildkröten haben, dies aber einfach nicht registrieren, weil Sie eben Tag ein, Tag aus, glauben nicht mehr an Beweglichkeit zu brauchen. Dass aber Beweglichkeit eine Grundeigenschaft des Organismus ist, Voraussetzung für qualitative und quantitative gute Bewegungsausführungen ist und auch bewirkt, dass Übungen kräftiger, schneller und einfach leichter und fließender ausgeführt werden können, das hat sich wohl noch nicht so richtig herum gesprochen (leider).

 

Beweglichkeit unterteilt sich in Gelenkigkeit der Gelenke und Kapseln, und in die Dehnfähigkeit der beteiligten Muskeln, Sehnen und Bänder. Je besser und geschmeidiger dieser Muskel-, Sehnen-, und Bandapparat  funktioniert, desto besser beugen Sie auch Verletzungen vor, und schützen so Ihren Organismus.

Es muss ja nicht die Beweglichkeit von sogenannten Schlangenmenschen (wie man diese im Zirkus noch sieht) sein, aber reicht die Beweglichkeit einer “Schildkröte” - ganz abgesehen vom Tempo? Nutzen Sie doch das, was Sie erhalten haben, und bewegen Sie regelmäßig Ihre Gelenke, und zwar, wenn möglich, in alle Richtungen, für die das jeweilige Gelenk geeignet ist. USE IT OR LOOSE IT (Verwenden Sie es, oder Sie verlieren es….) - die GRUNDEIGENSCHAFT, die unser Organismus perfekt beherrscht.

Mag. Manfred Simonitsch - Bewegungsexperte Dietix

Wie gelingt mir “five a day”?!

3. November 2009
posted by Karin Leitner

 kurbisGrippale Infekte und Erkältungen sind im Vormarsch. Versorgen sie ihren Körper mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen und sie sind für den Winter gewappnet, ohne täglich synthetische Präperate schlucken zu müssen!

Annähernd 600g Obst und Gemüse sollten in der täglichen Kost enthalten sein. Doch wer rechnet da schon so genau nach?

Zum Glück gibt`s eine ganz einfache Formel: 5 Mal täglich eine Hand voll Obst (2 Hände voll) und Gemüse (3 Hände voll). Achtung! Die Ausrede “ich bin ja den ganzen Tag außer Haus und hab`nicht so viel Zeit!” gilt ab sofort nicht mehr! Ob am Arbeitsplatz, auf der Uni, in der Schule oder zu Hause: Entweder sie kaufen sich ein frisches Obst oder Gemüse unterwegs oder sie packen es zu Hause ein. Auch Trockenfrüchte und Nüsse können sie als eine Portion rechnen - jedoch Achtung auf die Menge - Faustregel immer soviel Trockenfrüchte wie als Frischobst gegessen werden und bei den Nüssen eine kleine Hand voll.

5 x am Tag ist leicht erreicht!
Hier ein paar Tipps und Tricks:
– ein Glas Fruchtsaft zwischendurch
– übliche Beilagen-Gemüseportion verdoppeln
– beim Salatbuffet kräftig zugreifen
– statt Wurst Tomaten, Radieschen oder Paprika aufs Brot
– kleine Mengen getrocknete Früchte oder Nüsse statt Chips und Schokolade
– immer einen frisch gefüllten Obstteller in Reichweite
– erntefrisches Obst und Gemüse wählen

So und jetzt wären wir beim Thema erntefrisch & saisonal - ich möchte im November den Kürbis näher beleuchten, da er bis Jänner Februar Saison hat. Der Kürbis ist eines der ältesten Kulturpflanzen der Erde - und eine der gesündesten dazu!

Kürbis wirkt durch seinen hohen Kaliumgehalt entwässernd und harntreibend. Nicht zu vergessen, dass manche Kürbissorten (wie Hokaido-Kürbis) mehr Beta-Karotin enthalten als Karotten!

Einen reifen Kürbis erkennt man daran, dass er hohl klingt, wenn man gegen seine Schale klopft.  Bei unverletzter Schale und kühler, trockener Lagerung können Kürbisse wochenlang aufbewahrt werden.

Wussten sie eigentlich, dass sie Hokaido-Kürbis mit der Schale verwenden können? Tagliatelle mit Hokaido-Kürbis ist eines meiner Lieblingsrezepte. Zwiebel und Konblauch fein hacken und in wenig Olivenöl anschwitzen. Geraspelten Kürbis und fein geschnittenen Schinken mitrösten - mit etwas Weißwein und Gemüsebrühe aufgießen und dünsten lassen. Mit Sauerrahm (1% Fett), Petersilie und Kräutersalz verfeinern. Tagliatelle mit Kürbissauce vermischen und etwas frisch gehobelten Parmesan darüberstreuen. Dazu eine große Schüssel Endiviensalat!

Das ist saisonale Küche und sie haben 2 Gemüseportionen abgedeckt!

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Quelle: AMA

Kommen sie gesund & fit durch die kalte Jahreszeit! Karin Leitner dietix-expertenteam

Was uns in die Wiege gelegt wird…

30. Oktober 2009
posted by Erika Mittergeber

Vor kurzem fragte mich meine Freundin ob das Gewicht, das man als Erwachsener hat, vererbt wird. Das ist eine gute Frage, dachte ich mir und machte mich auf die Suche nach Informationen. Dabei stieß ich auf sehr interessante Info´s.

Offenbar wird bereits in der Schwangerschaft beim Ungeborenen „programmiert“, ob es später normales Gewicht, übergewichtig oder sogar ein Risiko für Diabetes Mellitus  haben wird. Lebenswichtige Stoffwechselabläufe durchlaufen eine sogenannte „Perinatale Programmierung“, was nichts anderes bedeutet wie: was und wieviel die werdende Mutter isst, eicht und trainiert die Körperfunktionen beim Nachwuchs. Das beginnt vermutlich bereits bei der Befruchtung der Eizelle. Besonders kritisch dürfte die Zeit vom dritten Schwangerschaftsdrittel bis 4 Wochen nach der Geburt sein.

Gerade eine Überversorgung mit Nahrung dürfte nach neuen Erkenntnissen den Kindern Übergewicht in die Wiege legen. Schwangere sollen also nicht „für zwei“ essen, sondern gerade dann sich besonders bewusst ernähren. Viel Obst und Gemüse, täglich Vollkornprodukte, mageres Fleisch und Fisch, DAS brauchen werdende Mütter. Milchprodukte wie Joghurt, Topfen und Käse sollten selbstverständlich nicht fehlen. Während der Schwangerschaft heißt es: Finger weg von Diäten. Frauen die übergewichtig sind und ein Baby planen, sollten vorher gesund abnehmen. So schaffen sie die besten Voraussetzungen für eine stabile Gesundheit bei sich selbst und beim Nachwuchs.

Alles Liebe, Eure dietix-Ernährungsexpertin
Erika Mittergeber

Quelle: Ernährungsumschau Sonderbeilage 8/09