Archiv für den Bereich 'Ernährungswissen'

Je länger die Produkte in Supermärkten oder zu Hause gelagert sind - vor allem nicht gekühlt -, desto eher verlieren sie daher auch an Nährwerten.

Das Ernährungsmärchen “Tiefkühlgemüse sei qualitativ nicht hochwertig” ist leider immer noch in unseren Köpfen fest verankert. Um die Nährwerte optimal zu erhalten muss das Obst oder Gemüse direkt nach der Ernte sofort schockgefroren werden. Die Kühlkette muss bis zum Konsumenten aufrecht gehalten werden, dann hat mein ein qualitativ hochwertiges Produkt gekauft.

Kauft man frisches Obst oder Gemüse und lagert die Produkte falsch z.B. bei Zimmertemperatur dann ist der Nährstoffverlust sehr hoch.  Es gibt dazu auf der dietix Website einen tollen Artikel inkl. einer Studie über Tiefkühlfisolen bzw. Fisolen die bei Zimmertemperatur gelagert wurden:

http://www.dietix.eu/abnehmen_mit_dietix/faq.html?post_id=115

Achtung: Tiefkühlprodukte können aber auch zu Fettfallen werden. Schau genau heißt es da - das Lebensmitteletikett gibt Auskunft über eventuelle Fettbeigaben oder Konservierungsstoffe und Geschmackverstärker.

Viele Grüße

Andrea Füchsl

Vitaminpillen versus Obst und Gemüse

4. März 2009
posted by Andrea Füchsl

Immer wieder wird mit unterschiedlichen Studien Alarm geschlagen, dass Obst und Gemüse über die Jahrzehnte an Nährwert und Vitaminen verloren hätten und der tägliche Grundbedarf nicht gedeckt werden könne. Ein ORF Artikel von heute gibt Anlass für ein paar Zeilen….

Quelle: http://www.orf.at/090219-35210/index.html 

 

Häufig erscheinen Artikel mit Meldungen die uns verunsichern sollen….”Wir nehmen zu wenig Vitamine mit der Nahrung auf oder in unserem Obst ist heute weniger Inhaltstoffe enthalten” usw. 

 

Es ist eigentlich sehr einfach: Wir nehmen wenig Vitamine und Mineralstoffe auf wenn wir uns unausgewogen ernähren. Leider wird ein solches Verhalten oft mit künstlichen Vitaminpräparaten “ausgebessert”.

Frisches oder tiefgekühltes Gemüse und Obst beinhaltet mehr als nur Vitamine und Mineralstoffe:

  • Ballaststoffe sorgen für einen geregelten Blutzucker und ein optimales Sättigungsgefühl, können sogar den Cholesterinspiegel senken und sind in Tabletten nicht vorhanden.
  • Sekundäre Pflanzenstoffe sind winzige Stoffe die in unserem Körper fantastische Wirkungen haben können. Krebshemmend, entzündungshemmend, hemmen freie Radikale und können Cholesterin senken usw. Diese Stoffe findet man in optimaler Dosis in Obst und Gemüse.
  • Und nicht zu vergessen….der GESCHMACK! Der herrliche Geschmack einer Birne oder eines Apfels kann doch nicht mit einer Tablette verglichen werden.

Sie sehen, es gibt viele Gründe Obst und Gemüse zu essen….im nächsten Beitrag möchte ich dann auf Lagerung und Tiefkühlprodukte zu sprechen kommen!

Viele Grüße

Andrea Füchsl

Wieviele Mahlzeiten braucht der Mensch?

24. Februar 2009
posted by Erika Mittergeber

Hallo!

Kennen Sie diese Tage? Morgens ist keine Zeit für ein Frühstück und wenn vormittags der Magen knurrt müssen Kaffee und Süßigkeiten Abhilfe schaffen. Dass mittags wieder keine Zeit zum Essen bleibt rechtfertigt den abendlichen Kühlschrank-Raubzug, schließlich hat man ja den ganzen Tag noch nichts Ordentliches gegessen. Zur Gewissensberuhigung hilft zumindest die Nachricht, dass fürs Gewicht am Endes des Tages nur die Gesamtmenge an Gegessenem zählt.

Ob drei oder fünf Mahlzeiten nun die beste Variante zum Abnhemen ist, darüber diskutieren viele Experten. Dietix-Tage bestehen nicht ohne Grund aus drei Haupt- und zwei Zwischenmahlzeiten. Wer über den Tag verteilt 5  Portionen isst, hält seinen Blutzuckerspiegel konstant und vermeidet Heißhungerattacken. Zusätzlich bleibt die mentale Leistungsfähigkeit konstant. Als Diätologin empfehle ich mit gutem Gewissen Obst und Milchprodukte als Zwischenmahlzeit. Mit Dietix hat man die Möglichkeit, das regelmäßige Essen zu üben!

Welche Erfahrung haben Sie mit regelmäßigen Mahlzeiten?

Ihre Erika Mittergeber

Quellen: AID: Mein Weg zum Wohlfühlgewicht; Ernährungsumschau: Wie oft am Tag?; Fricker: Circadian rhythm of energy intake and corpulence status in adults.

Heringsschmaus gefällig?!

18. Februar 2009
posted by Karin Leitner

Bald geht die Faschingszeit zu Ende und am Aschermittwoch gibt es vielerorts einen Heringsschmaus zum Abendessen. Wie sie sicherlich wissen, haben vor allem fette Fische wie Lachs, Makrele, Hering einen hohen Anteil von Omega-3-Fettsäuren. Und gerade diese Fettsäuren haben eine vorbeugende Wirkung von “Arterienverkalkung” weiters senken sie den Cholesterinspiegel, verhindern die Zusammenlagerung der Blutplättchen und hemmen Entzündungsreaktionen im Körper. Sie denken sich das betrifft mich eigentlich alles nicht! Gerade die angehende Fastenzeit würde sich optimal für eine Gesundenuntersuchung beim Arzt ihres Vertrauens anbieten. Denn gerade Bluthochdruck, Cholesterin etc. nimmt man körperlich oft nicht wahr d.h. man spürt es nicht, wenn diese Werte nicht im Normalbereich sind. Planen sie fix zwei Fischmahlzeiten pro Woche ein. Laut DGE sollte man täglich 1-2g von diesen Omega-3-Fettsäuren zu sich nehmen. Eine Portion Rollmops oder Teufelsroller liefern bereits 6-7g von diesen wertvollen Fettsäuren.  Also tauschen sie Fischfett gegen Blutfett und ihrer Gesundheit steht nichts mehr im Wege. Mahlzeit - ihre Diaetologin Karin Leitner

Wie schlimm ist so ein “Jagatee”?

17. Februar 2009
posted by Andrea Hütthaler

Hallo Ernährungsexperten!

Ich hatte gerade eine telfonische Anfrage einer Freundin und möchte sie an Euch weitergeben. Die junge Dame hat gerade ein 3 Wochen - Programm Dietx hinter sich und ist glücklich über 6 verlorene Kilos! Jetzt ist sie im Schiurlaub und kann sich beim Essen gut beherrschen, aber der 5 Uhr Tee macht ihr zu schaffen! Hat so ein “Jagatee” wirklich so viele Kalorien? Oder wirken sich zwei, drei Heißgetränke am Tag gar nicht so schlimm aus, wenn sie die ganze Woche bewußt isst?

Also liebe Experten, hier die Bitte um Ratschläge - der Urlaub dauert noch ein paar Tage!!!

Liebe Grüße, Andrea

Abnehmen und Faschingskrapfen?!

16. Februar 2009
posted by Karin Leitner

Hallo, liebe dietix-Freunde!

Ich fand folgenden Kommentar sehr treffend zum Thema Faschingskrapfen´…p13-02-09_13-17

Faschingskrapfen haben Hochsaison. Gefüllt mit Marillenmarmelade lassen sie einem schon beim Gedanken daran das Wasser im Mund zusammenlaufen. Die Frage, ob diese Teile auch tatsächlich “gesund“ sind stellt man gerne hinten an. Darüber hat sich die Online Plattform Konsument.at rechtzeitig zum Höhepunkt der Faschingssaison Gedanken gemacht und hat Österreich weit Krapfen getestet, die jetzt im österreichischen Handel sind. Die Krapfen mit Marillenmarmelade wurden auf so genannte Transfette geprüft. Das Ergebnis ist äußerst erfreulich: Sämtliche getesteten Süßspeisen wiesen nur sehr geringe Mengen an Transfettsäuren auf.

Transfette entstehen entweder künstlich bei der Härtung von Pflanzenfetten oder natürlich durch Mikroorganismen im Pansen von Wiederkäuern. Aber gerade die künstlichen Transfette sind die gefährlichen: Sie können den Fettstoffwechsel negativ beeinflussen und damit das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen. Transfette sind sie auch in Pommes, in Instantsuppen oder in Golatschen zu finden.

Aber selbst wenn man hinsichtlich Transfettsäuren in Faschingskrapfen grundsätzlich Entwarnung geben kann, ein “Diät-Essen“ sind sie trotzdem nicht. Je nach Größe und Zuckerbestreuung kommt man bei einem einzigen Exemplar auf 200 bis 400 Kalorien. Etwa 50 Minuten müssen Sie mit dem Fahrrad schnell strampelnd unterwegs sein, um sich die kcal wieder vom Leib zu arbeiten (Quelle: konsument/hma)

Also gönnen sie sich ruhig einmal einen Krapfen und geniessen sie diesen - ansonsten bleiben sie ihren Wochenspeiseplan nach dem Motto “iss.dich dietix” treu. Liebe Grüsse Karin Leitner, Diaetologin

Übergewichtige Kinder in Österreich

10. Februar 2009
posted by Andrea Füchsl

Übergewicht eine Krankheit die auch vor Kindern keinen Halt macht….
In Österreich ist schätzungsweise jede/r fünfte Schüler/in zwischen 11 und 13 Jahren übergewichtig. Der größte Teil der stark Übergewichtigen trägt diese Last lebenslang. Das hat enorme Folgen für ihre Gesundheit und für ihre Psyche. Übergewichtige Kinder sind anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Natürlich darf auch die psychische Last nicht unterschätzt werden. Hänseleien oder Schwierigkeiten im Bewegungsablauf machen es den Kindern im Alltag oft nicht leicht. Quelle: Fonds gesundes Österreich

Eine Follup-up Studie zum Ernährungszustand von 7-14 jährigen in Österreich zeigte, dass es zwar einen Rückgang beim Fettverzehr gibt, dass dieser mit 36% der Nahrungsenergie immer noch viel zu hoch ist.  Der Fettanteil der Nahrung sollte pro Tag nicht mehr als 30% ausmachen. Quelle: Ö.Ernährungsbericht 2003

Diese erschreckenden Nachrichten sollten uns zu denken geben. Das Sprichwort: Was Hänschen nicht lernt - lernt Hans nimmer mehr ist zwar nicht ganz richtig aber die Praxis zeigt, dass erlernte Verhaltensmuster nicht so einfach verändert werden können. Positive Ernährungsgewohnheiten sollten bereits im Kindesalter erlernt werden….dafür benötigt es Erwachsene die als Vorbild den Kindern voran gehen. Sollte gesundes Essen und Trinken nicht zu den normalen Alltagsdingen gehören?

Ich freue mich auf Ihre Rückmeldungen!

Beste Grüße

Andrea Füchsl