
Archiv für den Bereich 'Ernährungswissen'
Multikulturelle Obst- und Gemüseabteilung, Teil 3
Wussten Sie, dass die Transportkosten lediglich 1 % des Preises eines Lebensmittel ausmachen? Die gestrige Veranstaltung “LEBENSmittel oder doch nur Nahrungsmittel” in Linz informierte über die Zusammenhänge zwischen Ernährungsgewohnheiten und den Folgen für unsere Umwelt. Sehr spannend kann ich nur dazu sagen! Es ging um BIO-Kriterien, Lebensmittelkennzeichnung, Slow-Food, Regionalität und es wurden unsere Geschmacksnerven getestet. Bei der Verkostung gab es angeregte Diskussionen rund um das Thema Ernährung und Nachhaltigkeit. Mit gesunder bewusster Ernährung lässt sich viel machen, nicht nur fürs eigene Wohlbefinden!
Nachhaltige Grüße! Erika Mittergeber, Dietix-Diaetologin
Marathon & Ernährung

- Quell: www.achim-achilles.de
Am kommenden Sonntag ist es wieder soweit… in Linz sind vormittags viele Straßen gesperrt und die Teilnehmer hoffen das das Wetter nicht zu heiß wird - dier Linz-Marathon.
Jetzt ist Spargelzeit…

- Bild: Argrarmarkt Austria
Der Spargel ist nach dem Winter das erste frische Freilandgemüse. Daher freut sich der Körper über die im Spargel enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe. Denn schon 500g Spargel decken den täglichen Bedarf an Vitamin C und Folsäure. Weiters finden wir Kalium, Phosphor, Kalzium und Vitamin A, B-Vitamine, Vitamin E in diesem köstlichen Gemüse. Seinen typischen Geschmack erhält der Spargel von der Asparaginsäure, ätherischen Ölen und anderen pflanzlichen Wirkstoffen.
Knochenstarke Ernährung
Die Weltgesundheitsorganisation rechnet die Osteoporose (=Knochenschwund) zu den zehn wichtigsten Erkrankungen dieses Jahrhunderts. Der 1. Österreichische Osteoporosebericht spricht von dringend notwendigen Strategien wie Ernähurngs- und Bewegungsprogramme zur Vorbeugung in allen Altersschichten.
Sie haben eine Großmutter oder ältere Dame in ihrem Bekanntenkreis, die an Osteoporose leidet?
Die Prognosen sehen nicht sehr gut aus - jede zweite Frau und immerhin jeder dritte Mann in Österreich wird im Laufe des Lebens einen osteoporosebedingten Knochenbruch erleiden.
In zahlreichen Studien ist der direkte Zusammenhang von Ernährung und Knochenstärke beschrieben worden. Kalziumreiche Ernährung ist nicht nur in jungen Jahren wichtig während des Knochenwachstums, sondern auch im Erwachsenenalter ist eine ausreichende Zufuhr von ca. 1000-1200 mg Kalzium pro Tag erforderlich. Dies ist u.a. in Österreich mit einer mittleren Zufuhr von etwa 500mg pro Tag häufig nicht der Fall.
Einen Großteil der Zufuhr decken sie beispielsweise mit 1 Glas fettarmer Milch, 1/4l fettarmes Milchprodukt (Buttermilch/Joghurt) und 3 Scheiben Hartkäse. Den Rest können sie durch Vollkornbrot, Broccoli, Spinat, Kohl oder durch ein kalziumreiches Mineralwasser (Contrex, Alpquelle, Astoria, Long life) gut ergänzen. Wichtig alleine ist nur sie brauchen diese Menge täglich - und am besten über den ganzen Tag verteilt, denn so ist die Aufnahme von Kalzium besser!
Ergänzen sie ihren dietix-Speiseplan mit Kalziumreichen Mineralwasser - ein Geheimtipp für echt heiße Tage: 1/4 l Buttermilch mit Mineralwasser aufgespritzt und sie können wieder neu im Alltag durchstarten! Und vergessen sie nicht auf Bewegung, denn nicht nur die Muskeln wollen bewegt werden, sondern auch der Knochen will belastet werden!!
Quelle:Journal der Diaetologen, Nr.1/2009
Schöne Maitage und liebe Grüße
Karin Leitner, dietix-Expertenteam
Es grünt so grün wenn Österreichs Rapsfelder blühn…
Hallo!
Als ich am Sonntag einen Spaziergang gemacht habe, habe ich die wundervollen Rapsfelder in der Umgebung gesehen. Nicht nur eine Augenweide - auch eine wertvolle gesundheitliche Bereicherung…
Fettsäurenmuster
Aus ernährungsphysiologischer Sicht handelt es sich bei Rapsöl um ein sehr wertvolles Öl. Ein Kriterium für gesundes Öl ist das Verhältnis von gesättigten zu ungesättigten Fettsäuren. Rapsöl hat ca. 7 % gesättigte und 93 % ungesättigte Fettsäuren, es ist frei von trans-Fettsäuren und als pflanzliches Produkt natürlich cholesterinfrei. Ich nenne das Rapöl auch gerne das “das Olivenöl” aus unserer Region ![]()
Die günstige Fettsäurezusammensetzung von Rapsöl senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankunkungen und Artherosklerose.
Vorteile von Rapsöl:
-
omega-3-Fettsäuren: Das „schlechte“ LDL-Cholesterin kann gesenkt werden, das „gute“ HDL-Cholesterin erhöht werden
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niedrige Gehalt an gesättigten Fettsäuren: gesättigte Fettsäuren erhöhen den Blutcholesterinspiegel und können damit das Herzinfarktrisiko steigern.
Dosierung:
Für positive gesundheitliche Wirkungen reichen ca. 1,5 Esslöffel am Tag. Idealerweise ersetzt Rapsöl einen Teil der gesättigten Fette: Also zum Beispiel Öl statt Butter zum Kochen, Braten oder Backen. Die tägliche Gesamtenergiezufuhr sollte dadurch allerdings nicht steigen. Es hilft unserem Herz kein bißchen wenn man durch zusätzlich Rapsöl-Kalorien zunimmt. Die Rechnung geht nur auf wenn wir tierische Fette (Fleisch, Wurst, Milchprodukte usw) reduzieren und durch mehr pflanzliche Lebensmittel ersetzen.
Tipp zum Abschluss: Versuchen Sie doch eines unserer dietix Rezepte…
Beste Grüße
Andrea Füchsl
Quellen: DGE, ÖGE, Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, D-A-CH Ernährungsgesellschaften, Frankfurt am Main (2000).
Multikulturelle Obst- und Gemüseabteilung, Teil 2

Kräutertöpfchen
Auf der Suche nach heimischen Köstlichkeiten bin ich zur “Kräuter-Gärtnerin” geworden und habe meinen Stiegenaufgang zur Wohnung mit kleinen Töpfchen mit Schnittlauch, Petersilie, Kresse und Pfefferminze bestückt. Der frische Schnittlauch ist viel feiner als jener aus dem Supermarkt und peppt mir mein Abendessen wirklich auf! Ich habe schon frischen österreichischen Spinat und Rhabarber gekostet und warte schon gespannt auf den ersten heimischen grünen Spargel, den ich mit einer leichten Kräutersauce genießen werde!
Viele Grüße, Erika Mittergeber
Grillen - manche mögen`s heiß…
Herrlich wenn am Wochenende schönes Wetter ist und um die Mittagszeit der “Indoor-Ofen” kalt bleibt und es im Freien um so heißer bruzzelt und dabei die Verdauungssäfte aktiviert werden von den Düften, welche vom Grill entweichen.
- Aus ernährungswissentschaftlicher Sicht ist Grillen eine sehr empfehlenswerte Zubereitungsart: auf die Zugabe von Kochfett kann verzichtet werden und das abtropfende Fett macht das Fleisch noch fettärmer.
Damit liegt Grillen voll im Trend der fettarmen Ernährung, bei der möglichst viele wertvolle Inhaltsstoffe erhalten bleiben.
Damit die Sache gesund bleibt - verhindern sie das Abtropfen von Fleischsaft und Fett (durch Marinaden) auf die Glut. Hierbei könnten chemische Verbindungen entstehen (polyzyklische Kohlenwasserstoffe, Benzpyrene), die ungesund - ja sogar krebserregend sind. Tupfen sie das Grillgut, bevor sie es auf den heißen Rost legen gut ab und verwenden sie bei Bedarf eine Grilltasse oder Grillfolien.
Sofern sie keinen Gasgriller verwenden und sie so richtig einheizen - sollten sie dafür kein zu harzreiches Holz, Kiefernzapfen oder Zeitungspapier verwenden. Auch hierbei könnten giftige Verbrennungsgase entstehen, die sich auf dem Grillgut niederschlagen und mitgegessen werden.
So, und jetzt auf zum Grillen - vergessen sie dabei nicht auf Gemüse und knackige Salate! Vorzüglich schmeckt auch gegrillter Fisch. Verzichten sie wenn sie beim Abnehmen sind auf Wurst & Co - in Käsekrainer, Bratwürste verstecken sich 3-4 EL Fett. Auch die fertig verpackten Knoblauch - und Kräuterbaguettes stellen eine wahre Fettfalle da. Und statt Cocktailsauce und Kräuterbutter, bereiten sie eine leckere Joghurt-Schnittlauchsauce zu.
Quelle: Broschüre Heiß aufs Grillen, Argrarmarkt Austria, Photo aus der Broschüre entnommen; www.ama.at
Mahlzeit!
Karin Leitner, dietix-Ernährungsexpertin
Wie glücklich macht Schokolade wirklich?
Dass unsere Stimmung besonders im Winter oft in den Keller wandert, dafür sind biochemische Vorgänge in unserem Körper verantwortlich: Serotonin, das sogenannte Glückshormon, sorgt dafür, dass wir uns rundum wohlfühlen, uns eines guten Schlafes erfreuen, und es zügelt den Appetit. Für die Produktion dieses Glücklichmachers benötigt der Körper den Eiweißbaustein Tryptophan. Tryptophan gehört zu den essentiellen Aminosäuren. Dieser lebenswichtige Eiweißbaustein kann also vom menschlichen Körper nicht selbst gebildet werden, sondern muss mit der Nahrung zugeführt werden.
Der niedrige Serotoninspiegel im Winter liegt vor allem am Mangel am Tageslicht. Konsequenzen sind schlechte Laune und oft zügelloser Appetit. Der Verzehr von tryptophanhaltigen Nahrungsmitteln kann dem entgegenwirken. Dieser Eiweißbaustein ist in zahlreichen Lebensmitteln enthalten, vor allem in Milch und Milchprodukten, aber auch reichlich in Geflügel, Rindfleisch, Eiern, Erbsen, Nüssen, Kartoffeln, Bananen, Vollkornbrot und Kakaobohnen.
Der gesunde Mensch nimmt mit seiner Nahrung auf ganz natürliche Weise Tryptophan in ausreichenden Mengen zu sich, sodass keine Mangelerscheinungen zu befürchten sind. Der Griff zur Schokolade für ernährungstherapeutische Zwecke darf also in Frage gestellt werden (Quelle: Aktiv&Gesund,Merkur)
Tatsächlich enthält die Kakaobohne Tryptophan, allerdings nicht in großen Mengen. Dennoch ist es wahrscheinlich, dass Schokolade kurzfristig die Stimmung hebt - Genuss kombiniert mit Zucker und der speziellen Aminosäure Tryptophan könnten dies bewirken. Das Schokoglück ist für manche nur von kurzer Dauer und der Griff zum nächsten Stück ist vorprogrammiert!
Genießen sie ihren kleinen Genuss und holen sie sich ihre Stimmungsaufheller erstens durch viel Bewegung in der frischen Luft und durch gesundes Essen. Sie werden sehen es wirkt garantiert - der Frühling ist die beste Möglichkeit es auszuprobieren und dann kommt erst gar nicht Frühlingsmüdigkeit auf.
Alles Gute dabei!
Karin Leitner, Diätologin dietix-Ernährungsexpertin

Hat der Osterhase auch einen Schwimmreifen gebracht?
Hallo!
Die warmen Temperaturen geben Anlass sich über die ersten Planschereien im Freibad Gedanken zu machen. Natürlich fragt man sich ob die Figur auch “badetauglich” ist. Hat das Osterfest mit Süßigkeiten, Eiern und Osterschinken ein paar Kilo mehr auf den Hüften hinterlassen?
Ich habe den Übeltäter bereits gestellt:
Aber Figurprobleme nur auf Festlichkeiten zu schieben wäre doch etwas zu leicht. In Östereich gibt es schöne Feiertage und Gott sei Dank auch noch viel Brauchtum. Aber warum wird dabei immer so üppig geschlemmt? Die Antwort darauf fand ich bei meiner Oma. In früheren Zeit hatte man an Nicht-Feiertagen keinen üppig gefüllten Kühlschrank. Meist war nicht genug zum Essen da und deshalb war es etwas ganz Besonderes wenn an einem Feiertag endlich ausreichend und vor allem schmackhafte Speisen serviert wurden. Die Menschen hatten damals weniger Angst vor einer Gewichtszunahme. Die harte körperliche Arbeit verlangte ihnen viel Energie ab.
Heute müssen nur wenige Menschen körperlich schwer arbeiten. Viel sitzen, wenig Bewegung und die falsche Ernährung machen es schwer das Gewicht zu halten. Mit dem 5 Mahlzeiten Prinzip von dietix versuchen wir einen Denkanreiz und vor allem einen Lerneffekt zu erzielen. Wer 5 mal am Tag isst, muss die Speisen und Zwischenmahlzeiten auch richtig zusammensetzen. Wie das geht und welche Lebensmittel man bevorzugen sollte erfahren Sie nicht nur wenn Sie dietix ausprobieren. Schauen Sie auch auf der dietix website vorbei (www.dietix.eu) Hier gibt es viele interessante Artikel zum Thema Abnehmen, gesunde Ernährung und Bewegung. Rezepte und Ernährungstipps sind für alle frei zugänglich!
Wer also über Ostern zu viele Osterhasis gegessen hat oder einfach durch die herrlichen Frühlingstemperaturen zur Gewichtsabnahme motviert wurde, ist bei dietix herzlich willkommen. Nutzen Sie die Möglichkeit mit Experten aus dem Ernährungs- und Bewegungsbereich zu sprechen!
Wir Experten freuen uns auf Sie!
Viele Grüße
Andrea Füchsl
Anti Aging Mittel - jetzt auch im Bier?
Guten Morgen!
Mein heutiger Beitrag trägt zwar nicht wirklich zum Ernährungswissen bei - könnte aber ein wenig zum Nachdenken - oder vielleicht auch zum Lachen anregen.
In der Zeitschrift “Ernährung im Fokus” Ausgabe 03/2009 kann man folgenden Beitrag lesen: Ausnahmegenehmigung für Anti-Aging Bier
Auszug aus dem Text: Welche Zutaten in ein Bier hineingehören und welche sicher nicht ist im Reinheitsgebot festgelegt. Doch in Deutschland gibt es ein besonders Bier…ein Anti Aging Bier. Die Herstellerin dieses Getränks erweitert die Grundzutaten des Biers mit Sole, Spirulina-Algen und Flavonoiden. Laut Ettiket soll das Getränk einen kleinen Beitrag zum körperlichen Wohlbefinden leisten, die Uhr des Lebens könne es jedoch nicht anhalten.
Auf die gesundheitsbezogene Angabe auf dem Bier ” zellschützende Wirkung” muss die Herstellerin jedoch verzichten. Nach der Health-Claim Verordnung vom 1.7. 07 dürfen keine gesundheitsbezogenen Angaben auf Getränken mit einem Alkoholgehält >1,2 Volumenprozent angegeben werden. Natürlich könnte man sich auch fragen ob die Angabe: Anti-Aging Bier nicht auch eine gesundheitsbezogene Angabe darstellt…Doch darauf hat das VG Franfurt folgende Antwort: Das Anti-Aging-Bier verzögert den Alterungsporzess nicht merklich. Dies zu verstehen, setzt das VG Frankfurt beim mündigen Verbraucher voraus.
Nun jeder soll sich zu zum “verschönernden” Bier seine eigenen Gedanken machen…wobei der Volkmund ja bereits seit Jahrzehnten von der verschönernde Wirkung des Alkoholkonsums weiß…dieser Effekt hält nur nicht allzu lange an.
Einen schönen Tag wünscht,
Andrea Füchsl


