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Machen Sie eine Bewegungs - Diät
30 Minuten täglich verändern unser Leben! Machen schlank, schön und produzieren Glücksmomente.
Das Wort Diät lässt uns ja nicht gerade Luftsprünge machen. Erfunden haben diesen Begriff “diaita” die Griechen und sie verwendeten ihn einzig im Sinne von Lebensweise. Nämlich die, die uns gesund hält und schlank macht! Der Arzt Dr. Müller - Wohlfahrt schreibt: “Bewegung ist Leben und Leben ist Bewegung. Wir brauchen die Bewegung um gesund zu leben”.
Statt sich zu ärgern, dass man in letzter Zeit seinen inneren Schweinehund nicht überwinden konnte und die Turnschuhe vereinsamt im Schrank liegen geblieben sind, sollte man in sich hineinhorchen und an frühere Glücksmomente denken. War es nicht einmal ein tolles Gefühl, wie man den Rhytmus beim Laufen oder Walken gefunden hat? Wie man nach 30 Minuten das Ziel erreicht hat und stolz auf sich war und ein richtiges Glücksgefühl empfunden hat?
Erstellen Sie eine Liste mit lauter positiven Punkten: 1. Sport macht mich glücklich! 2. Bewegung freut mich. 3. Mediziner sagen: Sport verlangsamt den Alterungsprozess. Also: Sport hält jung. 4. Bewegung macht schlank.
Haben Sie Ihre Motivation wiedergefunden, machen Sie eine Grobplanung. Bewegungs - Diät heißt nicht nur Sport, sondern man holt sich auch bewusst mehr Aktivität in den Alltag. Jeder Schritt zählt - dazu gehört das häufig belächelte Treppensteigen. Kostenlos und im Büro - Outfit machbar: in der U-Bahn und im Shopping - Center anstatt der Rolltreppe, im Bürogebäude nicht mit dem Lift, sondern treppauf in den dritten Stock. POwer - Walking nach Hause und nicht mit dem Bus, schnell zum Einkaufen mit dem Rad und nicht mit dem Auto.
Wer seine Alltagsfitness im Griff hat, ist auf dem besten Weg: denn Regelmäßigkeit ist der Schlüssel zum Erfolg! Nächste Stufe: Ausdauertraining. Ausdauer bedeutet einfach ausgedrückt: die Fähigkeit, Belastungen, die den Organismus ermüden, lange auszuhalten und sich danach rasch wieder zu erholen. Probieren Sie aus, was für Sie passt. Wechseln Sie auch die Disziplinen: Laufen, Walken, Radfahren, Schwimmen oder Aqua - Aerobic - was Ihnen Spass macht.
Ausdauer kann aber physiologisch nicht alles leisten. Beim Radfahren zum Beispiel tut man zu wenig für die Arm- und Brustmuskulatur. Um den ganzen Muskelapparat in Harmonie zu halten, kann man mit etwas Krafttraining nachhelfen. Machen Sie zum Beispiel Übungen von unserer Dietix - Homepage! Je mehr Muskulatur man entwickelt, desto mehr Fett kann man verbrennen.
In Verbindung mit Dietix machen Sie die Ernährungs - Diät. Viel Erfolg!
WINTERFREUDEN
In den letzten Wochenhaben uns Familienfeiern, Feste, Fasching, Schnee und Kälte ganz schön zugesetzt. Neujahrsvorsätze werden umgesetzt oder doch nicht eingehalten.
Aber ist es nicht doch an der Zeit über Neues nachzudenken, Pläne für das Jahr 2012 umzusetzen und so manches im Leben zu verändern?
Aber: gehen wir die Sache doch ruhig an! Wir sind selber in der Lage, unsere körpereigenen Heilkräfte zu aktivieren und können Quellen der Energie akquirieren. Unsere Muskeln sind Maschinen zur Gewinnung von neuer Energie, denn sie senden Botenstoffe an unsere Organe und das Gehirn. So können wir durch regelmäßige Bewegung Körper und Geist fit halten. Kraftquellen finden wir jetzt in unserer nächsten Umgebung in der Natur. Und diese können wir gewinnbringend nutzen.
Der Weg ist das Ziel
Versuchen Sie es zum Beispiel mit Schneeschuhwandern. Weg von gespurten Loipen und ausgetretenen Pfaden, Spuren im Schnee ziehen und die Stille der verschneiten Landschaft genießen. Dazu muss man in kein Schigebiet fahren, nahegelegene Felder, Wiesen und unebenes Gelände reichen. Sie können also ganz in Ihrer Nähe Kraft und Energie tanken. Beim Wandern in der Ebene wird Ihr Herz - Kreislauf - System sanft gefordert und die Kondition trainiert. Sie erleben die Langsamkeit als Genuss. Und der Weg ist das Ziel.
Ausdauer, Gleichgewicht und Koordination werden verbessert und die Muskulatur wird gestärkt. Ein flottes Tempo und ein kräftiger Stockeinsatz ermöglichen ein optimales Ganzkörpertraining an der frischen Luft. Und ganz nebenbei werden auch noch überschüssige Kilos abgebaut.
Ist der Körper auf die genussvolle Art erst einmal in Schuss gebracht, steht einem gezielten Muskelaufbau nichts mehr im Wege. Dazu müssen Sie nicht einmal in die Kraftkammer, Muskeln können auch durch eigenes Körpergewicht trainiert werden. Schauen Sie sich doch die Übungen in unsrem Dietix - Trainingsprogramm an! Mit einem relativ geringen Zeitaufwand kann man den Körper leistungsfähig machen, die Bewegungen werden geschmeidiger und ökonomischer.
Bewegung macht beweglich!
Manche Menschen wirken jünger. Nicht weil sie weniger Falten haben, sondern weil sie sich vielleicht geschickter und schneller bewegen. Diese Menschen verfügen über eine gute Koordination, also ein harmonisches Zusammenwirken von Sinnesorganen, Nervensystem und Muskeln. Sport und abwechslungsreiche Bewegungsaufgaben fördern die Koordination und das Gleichgewicht, die Gelenke werden mobiler.
Immer wider Neues zu versuchen, Körper und Geist beweglich zu erhalten - wäre das nicht auch für Sie eine Option für dieses Jahr?!
Was Frauen wollen?!
Abnehmen und Figur straffen - das ist das erklärte Trainingsziel. Auf keinen Fall dürfen dabei Muskeln wachsen. Die meisten Frauen haben da ein klares Bild vor Augen, wenn es um den eigenen Körper geht.
Also was versteht man unter “straffen”? Im Grunde möchte man erreichen, dass Haut und andere Weichteile nicht der Schwerkraft nachgeben und nach unten hängen, sondern schön gespannt und fest sind. Verliert man durch Abnehmen an Gewicht, kann es leicht sein - vor allem, wenn man nicht mehr ganz jung ist - dass Haut und Gewebe schlaffer werden.
Durch ein gezieltes Training kann man Muskeln aufbauen - und zwar so, dass sie nicht zu kleinen Ballons am Körper werden. Dieses Muskelgewebe sieht man dann schön unter der Haut und das Gewebe wirkt rundum straffer. Der Trainingseffekt ist der zusätzliche Bonus bei der Sache: Fett wird in der Muskelzelle verbrannt. Je mehr Muskeln wir also durch Krafttraining aufbauen, desto mehr Fett können diese verstoffwechseln.
Ein weiterer Vorteil des Krafttrainings besteht darin, dass der Nachbrenneffekt deutlich länger andauert, wie bei einem Ausdauertraining. Das heißt, der Stoffwechsel erhöht sich und die Körperfettredunktion verbessert sich. Was bedeutet, dass Fett oberhalb der Muskeln schmilzt. Leider ist es nur so, dass sich der Körper selber die Stellen aussucht, wo er das Fett schmelzen lässt.
Also Vorsicht: Bauchmuskelübungen führen nicht dazu, dass genau jenes Fett reduziert wird, das sich am Bauch festgesetzt hat!!! Der Körper reduziert das Fett als Erstes dort, wo er es am leichtesten entbehren kann - und das ist leider nicht immer unsere gewünschte “Schwachstelle”.
Diesen Fettverbrennungsvorgang kann man natürlich auch durch gezielte Ernährung unterstützen. L-Carnitin und Eiweiß sind da von großer Bedeutung. Beide Stoffe regen den Stoffwechsel zusätzlich an und erleichtern somit die Fettverbrennung.
Bei all dem Krafttraining, das wir unbedingt einbauen sollten, dürfen wir aber auch die Ausdauer nicht vergessen. Radfahren, Schwimmen und Laufen verlieren im Winter ihren Stellenwert. Aber wie wärs mit Schneeschuhwandern! Eine herrlich Möglichkeit Ausdauer, Gleichgewicht und Koordination zu trainieren. Diese Sportart stärkt die Muskulatur und das Herz - Kreislaufsystem.
Wer das Schneeschuhwandern einmal für sich entdeckt hat, schwärmt von der Stille der verschneiten Landschaft und erlebt Langsamkeit als Genuss.
Viel Spass im Schnee und halten Sie sich FIT!
Schritt für Schritt zum Hochgefühl
Wandern ist out - hiken ist in! Weil wandern spießig klingt, aber bei weitem nicht ist - hat man einen neuen Begriff gefunden: hiken.
Wandern ist die langsamste Ausdauersportart, und das ist zugleich auch eine ihrer Stärken. Alles passiert stetig und jeder Schritt ist unterstützt von einer rhytmischen Tiefenatmung. Muskeln, Knochen, Gelenke und Bänder werden schonend trainiert und das Immunsystem wird gestärkt. Je länger man geht, desto näher rückt der Zeitpunkt, an dem das körperliche Wohlbefinden mehr und mehr angekurbelt wird. Das passiert, wenn der auf diese Art und Weise aktivierte Stoffwechsel für beste Stimmung sorgt. Dazu noch die herrlichen Eindrücke der Natur und dem Wahren Glücksgefühl steht nichts mehr im Wege. Experten sprechen beim Wandersport von einem Breitbandtherapeutikum.
In diesem Zusammenhang stellt sich für den Wanderfan die Frage nach der Dosierung: der beste Weg wäre natürlich, wenn man zwei bis drei Mal in der Woche unterwegs sein könnte. Für Berufstätige ist das natürlich schier unmöglich. Deshalb sollte man einen Tag des Wochenendes nutzen für eine ausgiebige Tour von fünf bis sechs Stunden. Natürlich ist es auch ein Unterschied, ob man ein paar Stunden in der Ebene durch den Wald marschiertoder eine anstrengendere Route mit Steigungen unternimmt. Wanderkarten geben diesbezüglich bereits im Vorfeld wichtige Informationen.
Weiters sollten Sie auf das richtige Equipment achten. Der Schuh ist das wichtigste Ausrüstungsstück. Er sollte eine griffige Sohle haben, nicht zu schwer, wasserdicht und atmungsaktiv sein, einen guten Knöchelschutz haben - und passen. Laufen Sie ihr Schuhwerk also erst einmal auf kleinen Strecken ein, denn Blasen an den Füssen machen jede Tour zur Qual! Achten Sie auch darauf, nie zu sehr zu schwitzen oder zu frieren - das kann Energie kosten. Auch Stöcke können hilfreich sein und den Körper in gesamter Hinsicht trainieren - und sie schonen die Gelenke.Entscheiden Sie selber, ob sie eher hinderlich für Sie sind, oder sie entlasten. Probieren Sie es einfach aus.
Und los gehts! Raus in die Natur und kräftig durchatmen! Die sportliche Leistung stellt sich ganz von alleine ein. Und die wird beim Wandern - zu Unrecht - häufig unterschätzt.
Der Hiker ist zwar relativ langsam mit rund 5 Stundenkilometern unterwegs, dafür aber ausdauernd. Für die Energiebilanz ist es schlussendlich egal, ob man eine Zehn - Kilometer - Strecke laufend in einer Stunde zurücklegt oder zügig gehend in zwei Stunden absolviert.
Viel Spass also in den nächsten schönen Herbsttagen!
Sommer - Sonne - Glückshormone
Wir wissen heute, dass der richtig dosierte Aufenthalt in der Sonne die Stimmung hebt. Man fühlt sich wohler in seiner Haut, ist aktiv und gut gelaunt.
Das liegt daran, dass bereits Licht im Allgemeinen den gesamten Energiestoffwechsel belebt. Denn durch die Strahlen der Sonne werden in kleinsten Mengen Endorphine - die sogenannten Glückshormone - von der Haut produziert.
Hohe Dosen dieses Hormons sind ursprünglich für lebensbedrohliche Situationen vorgesehen, in Extremfällen werden sie vom Körper selbst produziert. Die Natur hat uns mit diesem Stoff ausgestattet, damit wir Schmerzen nicht hilflos ausgeliefert sind. So ist beispielsweise bei der Geburt eines Kindes der Endorphinspiegel der Mutter extrem erhöht.
Im “Rausch” der Gefühle
Nicht zufällig ist der Name des Glückshormons mit dem Wort Morphin eng verbunden. Chemisch sind die beiden Stoffe verwandt und führen zu ähnlichen Gefühlsregungen. Unser körpereigenes Rauschgift agiert als Botenstoff für Euphorie. Die Sonne lässt somit in äußerst geringen Dosen Endorphine produzieren, Notsituationen veranlassen das Gehirn, extreme Mengen davon auszuschütten. Auch Läufer kennen dieses Glücksgefühl - bezeichnet als “Runner’s High” - wenn sich der Endorphinspiegel im Blut erhöht. Es versetzt den Körper in einen Ausnahmezustand, ähnlich dem Gefühl, das man hat, wenn man verliebt ist. Und wer das einmal erlebt hat, möchte es immer wieder spüren.
Man muss auch nicht unbedingt einen Marathon laufen. Bei kürzeren Ausdauereinheiten gibt man sich halt mit einer kleineren Portion an Glückshormonen zufrieden. Herrschen hochsommerliche Temperaturen, empfehle ich auch gerne Aqua-Jogging. Der Wasserauftrieb bewirkt eine Gewichtsreduktion und schont daher die Gelenke, der Widerstand kräftigt die Muskulatur, wirkt wie eine Massage und verbessert das Bindegewebe. Auch wird die Anstrengung geringer empfunden, da im Wasser bei gleicher Belastung der Puls um 10 bis 20 Schläge niedriger ist. Insgesamt kann die Trainingszeit kürzer sein als an Land, wenn ein ähnlicher Effekt erzielt werden soll.
Hormone lassen sich steuern
Werden Muskeln stärker trainiert, produzieren sie auch das Powerhormon Testosteron, das für inneren Antrieb sorgt, oder das schlankmachende Wachstumshormon. Auch der Glücksbotenstoff Serotonin kann täglich selbst erzeugt werden. Er vertreibt depressive Verstimmungen und sorgt für gute Laune im Gehirn.
Im Übrigen haben Untersuchungen gezeigt, dass mehr Endorphine ausgeschüttet werden, wenn nicht alleine “gesportelt” wird. Suchen Sie sich also Gleichgesinnte oder trainieren Sie mit einem Personal Trainer. Wir Sportwissenschafter zeigen Ihnen gerne, wie sich Ihr Körper über Bewegung freut!
Übergewicht, Glück und Neid sind ansteckend
Laut den beiden Wissenschaftern Nikolas Christakis und James Fowler neigen Menschen dazu, an Gewicht zuzulegen, wenn sie oft mit Personen essen, die schlechte Ernährungsgewohnheiiten haben oder wenig Sport betreiben. Die Wissenschafter erklären das folgendermaßen: jemand, der Übergewicht als Norm ansieht und akzeptiert, imitiert auch die Verhaltensweise von Übergewichtigen.
Diese Erkenntnis basiert auf einer seit 1948 laufenden Langzeitstudie in Massachusetts (USA), die eigentlich ins Leben gerufen wurde, um Herz- Kreislauferkrankungen näher zu erforschen. Das umfangreiche Datenmaterial eignet sich aber auch, um soziale Netzwerke näher zu beleuchten. Und so kamen ebenso interessante Informationen über die Übertragung von Gefühlen und Verhaltensmustern ans Licht.
Sind Sie in ihrem Umfeld von vielen zufriedenen und glücklichen Menschen umgeben? Ja? Dann sind Sie mit ziemlicher Sicherheit auch ein zufriedener Zeitgenosse. Denn Glück ist - genau so wie Neid und Übergewicht - ansteckend!
Warum breiten sich Verhaltensmuster, aber auch Gefühle im zwischenmenschlichen Bereich aus, als wären sie ansteckende Krankheiten? Menschen neigen auch dazu, die Emotionen anderer zu übernehmen. Die beiden Wissenschafter erklären das in ihrem Buch folgendermaßen: Der Mensch ist biologisch gesehen darauf programmiert, die Handlungen anderer nachzuahmen und dabei auch deren inneren Zustand zu übernehmen.
Den Beobachtungen zufolge stimmen Menschen auf der Straße, am Arbeitsplatz, im Gasthaus, in der Familie - wo auch immer sie miteinander zu tun haben - unbewußt ihre Mimik, Stimme und Haltung aufeinander ab. Gleichzeitig bringen sie auch ihre emotionalen Zustände in Einklang. Die Gfühle und Verhaltensmuster gleichen dem Verhalten eines Fischschwarms. Nicht ein einzelner Fisch entscheidet, wo es hingeht, sondern der ganze Schwarm.
Die medizinische Erklärung ist folgendermaßen: Sehen wir anderen Menschen beim Essen oder Laufen zu, werden in unseren Gehirnen sogenannte Spiegelneuronen aktiv. In unseren Gehirnen werden Verhaltensweisen eingeübt, die wir in Wirklichkeit nur beobachten. Dieser Nachahmungstrieb kann sich positiv, aber auch negativ auf unser Leben auswirken. So kann die Verbreitung von Glücksempfinden genauso beeinflusst werden wie Neid und Missgunst.
Die Studie, die mehr als 12.000 Menschen erfasste, hat ergeben, dass wenn wir uns zum Beispiel mit glücklichen Menschen umgeben, wir selbst um 15 Prozent glücklicher sind. Sollten wir dann nicht folgerichtig auch wirklich vermehrt den Kontakt zu zufriedenen Menschen mit gesundem Essverhalten suchen! Wir könnten uns vieles einfacher machen im Leben!
Entspannung und Stress
Stress wird immer mehr zum Statussymbol: Wer nicht in Eile ist, nicht von einem Termin zum nächsten hetzen muss, wer also keinen Stress vorzuweisen hat, scheint in unserer Gesellschaft nicht viel Wert zu sein!
Was passiert, wenn wir Stress haben? Sind wir also mit besonderen Herausforderungen konfrontiert, werden unsere mentalen und körperlichen Ressourcen aktiviert. Der Körper kommt blitzschnell in Hochform, um sein Überleben zu sichern. Alle Systeme werden gleichzeitig hochgefahren: Der Blutdruck sackt kurzfristig ab, der Kreislauf konzentriert sich. Adrenalin und Noradrenalin werden ausgeschüttet, das Herz schlägt schneller und die Atemfrequenz steigt. Der Muskeltonus erhöht sich, Fett- und Zuckerreseven werden angezapft und gleichzeitig werden Verdauung und Immunabwehr gehemmt um Kraft zu sparen.
Zeigt der Körper diese Reaktionen, hat das keine schlechten Auswirkungen auf uns, meist ganz im Gegenteil. Positiven Stress, also Eustress, wirkt leistungsfördernd, aktivierend und anregend und beeinflusst den Organismus positiv. Eustress tritt auf, wenn ein Mensch zu bestimmten Leistungen motiviert ist. Positiver Stress erhöht die Aufmerksamkeit und fördert die Leistungsfähigkeit des Körpers, ohne ihm zu schaden. Auch bei häufigem Auftreten wirkt sich Eustress positiv auf die psychische und physische Gesundheit aus.
Doch jegliches negative Zuviel, das unangenehm und überfordernd wahrgenommen wird - also langandauernder, schädlicher Stress - wird als Distress bezeichnet. Distress belastet unseren Körper, behindert das Denken, beeinflusst unsere Stimmung und macht krank!
Stress wird meist auch dann erst negativ bewertet, wenn er häufig auftritt, keine Möglichkeit zur Bewältigung besteht und kein körperlicher Ausgleich erfolgt.
Negativer Stress führt zu einer stark erhöhten Anspannung im Körper. Gesund wäre es, könnte man zwischen Anspannung und Entspannung pendeln. Aus dieser Problematik heraus, sind die verschiedenen Entspannungstechniken entstanden und wichtig geworden. Entspannungstechniken bieten eine wertvolle Möglichkeit, Stess - Situationen zu lösen.
Eine gute Methode zur Selbstentspannung bietet zum Beispiel Autogenes Training. Durch bewußte Konzentration wird ein Umschalten von Anspannung auf Entspannung herbeigeführt. Auch Progressive Muskelrelaxation bietet einen Weg, einzelne Muskeln und Muskelgruppen zu identifizieren und zwischen dem Gefühl von Spannung und tiefer Entspannung zu unterscheiden.
Neben einigen anderen Methoden, gibt es noch einem sehr angenehmen Weg in die Entspannung: man lässt sich nach sportlicher Aktivität vom Übungsleiter mit Worten in einen leichten Trance Zustand versetzen. Durch so eine geführte Körperreise können einfach und schnell Entspannungszustände erreicht werden, ohne dass in die persönliche Wahrnehmung des Menschen eingegriffen wird.
Entspannungsverfahren bieten eine wertvolle Möglichkeit negative Stress - Situationen bewältigen zu können, in Ruhe Lösungen finden zu können und um Entspannung und Regeneration zu erfahren.
Das Reich der Mitte
Männer und Frauen machen hunderte Situps, um um das lästige Bauchfett loszuwerden und um definierte Muskeln zeigen zu können. Und doch erreichen sie nicht den gewünschten Erfolg. Sie trainieren zwar ihre Bauchmuskeln, aber die darüberliegende Fettschicht geht davon nicht weg.
Krafttraining alleine reicht also nicht: ein zusätzliches Ausdauertraining gehört einfach dazu! Eine schlaue Kombination von Ausdauer und Kraft kurbelt den Fettstoffwechsel an und läßt das ungeliebte Fett schmelzen.
Wozu überhaupt straffe Bauchmuskeln. Sind Sixpacks für Männer und ein flacher Bauch bei Frauen ein so erstrebenswertes Schönheitsideal? Aus medizinischer Sicht ist ein zuviel an Bauchfett ein gesundheitliches Risiko. Im übrigen ist der Bauch das Kraftzentrum des Körpers. Ein starker Rumpf - und dazu gehören auch die Muskeln des unteren Rückens - verbessert die gesamte Körperhaltung und er stabilisiert die Wirbelsäule. Bei jeder Sportart ist ein gutes Muskelkorsett wichtig für dynamische Bewegungen - und ruckartige Belastungen können sicher und schonend ausgeführt werden.
Beim alleinigen Bauchmuskeltraining baut der Körper kaum Fett ab - dazu ist die Muskelgruppe zu klein. Je mehr Muskelmasse beim Training in Bewegung ist, umso größer ist der Energieverbrauch.
Das Programm muss so konzipiert sein, dass Fett gegen Muskeln getauscht wird. Auch wenn man erstaunlich viel Fett verliert, heißt das noch lange nicht, dass im gleichen Maße die Kilos schwinden. Muskeln wiegen mehr als Fett. Jedes Kilo, das an Muskelmasse zugelegt wird, verbrennt zusätzlich etwa 50 Kalorien am Tag, damit es sich selbst erhalten kann. Bereits die Umwandlung von kleinen Fettanteilen in Muskeln lässt den Körper straffer und schlanker erscheinen. Also nicht gleich aufgeben, nur weil sich der Zeiger auf der Waage zu wenig nach links bewegt!
Der Körper reduziert das Fett auch als erstes dort, wo er es am ehesten entbehren kann. Und das ist leider oft nicht die gewünschte “Schwachstelle”.
Nich zu vergessen ist dabei die Ernährung. Eiweiß muss vermehrt zugeführt werden, denn es ist der Muskelbilder unter den Nährstoffen. Ein zuviel an Kohlehydraten lagert sich schnell in den Fettdepots ab. Frauen brauchen dabei keine Angst zu haben, bei erhöhter Eiweißzufuhr zu viel Muskelmasse zuzulegen, da sie wenig des muskelaufbauenden Testosterons besitzen.
Kurz zusammengefasst: eine straffe Figur ist von zwei Faktoren abhängig: der richtigen Ernährung und einem ausgewogenen Ganzkörpertraining!
PROBLEMZONEN
Verspannungen im Nacken und Schulterbereich sind schmerzhaft und halten sich meist lange.
Ergonomisch gesehen sollte man in einer 90 Grad abgewinkelten Position sitzen. Diese berühmte Haltung mit den rechten Winkeln ist aber nur eine “Referenzposition”, an Hand derer man feststellen kann, ob der Arbeitsplatz ergonomisch richtig eingestellt ist.
Eine absolut aufrechte Sitzposition ist unmöglich für acht Stunden im Büro durchzuhalten. Kein Mensch kann den ganzen Tag so sitzen! Wie sitzt man also richtig? Dynamisch! Die Lösung und Erleichterung liegt sicher in Richtung abwechslungsreicher Körperhaltung und Mischarbeitsplätzen. Der Arbeitsplatz Schreibtisch ist dank Flachbildschirmen besser geworden und immer mehr Menschen in den Büros nutzen Stehtische.
Und doch leiden Umfragen in Unternehmen zufolge mehr als zwei Drittel der Belegschaft unter Schulter- und Nackenverspannungen. Wie also dem ganzen abhelfen? Die gesetzliche Empfehlung lautet, dass die oberste Bildschirmzeile unterhalb der Augenhöhe liegt, nicht exakt auf der Augenhöhe. Arbeitsmediziner raten, auf den Bildschirm hinunterzusehen “wie auf einen Laptop”. 16 Prozent Kopfneigung tut dem Schulter- und Nackenbereich gut.
Meine Empfehlung lautet: auch im Sitzen immer wieder kleine Bewegungen, Dehnungen und Übungen für diese Problemzonen einzubauen. Speziell die Haltemuskeln entlang der Halswirbelsäule können Sie mit ganz kleinen speziellen Bewegungen trainieren.
Auch die Lendenwirbelsäule bereitet den “Vielsitzern” häufig Probleme. Eine vernachlässigte, schwache Rumpfmuskulatur ist die Hauptursache, warum viele Menschen Probleme mit dem Sitzen haben. Um dieser Problematik entgegenzuwirken, ist eine abwechslungsreiche Sitzhaltung wichtig - also ein oftmaliges Ändern der Sitzposition. Vielleicht lassen sich auch Gehen und Stehen ins Arbeitspensum einbauen.
Um chronische Schmerzen in diesen Bereichen zu vermeiden, muss mehr Bewegung ins Leben eingebaut werden. Suchen Sie sich eine Sportart, die Ihnen Spaß macht und Ihren Bedürfnissen entspricht. auch wird spezielle Rückengymnastik bereits in fast jedem Ort angeboten - oder sehen Sie sich auch das Bewegungsprogramm von Dietix an! Hier finden Sie Übungen für Indoor und Outdoor - zugeschnitten auf Ihr Leistungsniveau, fürs Fitnessstudio, für Zuhause und fürs Büro.
Betrachten Sie doch Sport und Bewegung als Bereicherung fürs Leben!
FIT und GUT DRAUF
Wie es ist, wenn man gut drauf ist, wissen wir alle. Was es heißt FIT zu sein, ist schon schwieriger zu definieren.
Im Allgemeinen versteht man unter Fitness körperliches und geistiges Wohlbefinden. FIT zu sein bedeutet leistungsfähig zu sein und die Belastungen des Alltags besser verarbeiten zu können.
Was sind Belastungen des Alltags? Das sind durchwegs Anforderungen, denen wir nicht ohne weiteres gewachsen sind, denen wir uns aber aus den unterschiedlichsten Gründen stellen müssen.
Statistisch gesehen leben Menschen, die FIT sind, länger. Das Risiko an Krankheiten wie Herzinfarkt, Bluthochdruck, Diabetes oder Osteoporose zu erkranken, ist wesentlich geringer, wenn man FIT ist. Ist man jung, denkt man natürlich noch nicht an diese Erkrankungen.. Aber gerade Osteoporose ist eine “Kinderkrankheit”. Denn Knochenwachstum findet hauptsächlich in jungen Jahren statt, und der Mensch legt sein größtmögliches “Knochenkonto” an. Und von da an gehts bergab, wenn man zuwenig dagegen unternimmt.
Wie erreicht man nun eine hohe Knochendichte, die jeden von uns davor bewahrt, dass seine Knochen im Alter brüchig und spröde werden? Einerseits durch eine ausgewogene Ernährung und - wissenschaftlich erwiesen - durch Bewegung: speziell durch Zug- und Druckbelastungen wie beim Krafttraining, aber auch durch hüpfen, springen und laufen. Daher kann man schon früh etwas für seine Altersvorsorge tun. Doch auch im fortgeschrittenen Alter kann Knochendichte erhalten und sogar noch aufgebaut werden.
Ein fitter Mensch kann also Belastungen besser standhalten und Krankheiten vorbeugen und vermeiden!
Fitness sorgt für Wohlbefinden und formt den Körper
Wer kennt das Gefühl, dass er sich nach ausgiebiger Bewegung und der Dusche danach so richtig gut fühlt, weil er angenehm müde ist und weiß, dass er Gutes für sich und seinen Körper getan hat? Und auch während der Bewegung spüren wir unseren Körper - wir lernen ihn besser kennen und entwickeln ein besseres Körpergefühl.
Regelmäßige Bewegung baut unsere Muskeln auf, der Grundumsatz wird erhöht, der Stoffwechsel aktiver, die Fettverbrennung angekurbelt und ein gesundes Hunger- und Sättigungsgefühl stellt sich ein.
Ziel ist es nicht dem Magerwahn zu verfallen - die Zeit von Size Zero und spindeldürren Models auf den Laufstegen ist vorbei! Trendforscher prognistizieren ein neues Schönheitsideal: Natürlichkeit, wohlproportionierte Formen und ein fitter Körper mit schön definierten Muskeln für Männer und einer straffen Silhouette bei Frauen werden zum Idealbild. Stars, Models und Berühmtheiten machen es vor. Sie leisten sich einen Personal Trainer, laufen, machen Yoga und frequentieren Fitnessstudios. Die Latte liegt vielleicht gar nicht mehr so hoch. Anzufangen ist es allemal wert und wer weiß, vielleicht ist es nur der Beginn einer wunderbaren Fitnessreise!
