Archiv für den Bereich 'Bewegungswissen'

Einfach mehr Energie

8. Februar 2010
posted by Andrea Hütthaler

Laut dem Nachrichtenmagazin “profil” haben sich 47 % der Österreicher dazu entschlossen, in den kommenden Wochen zu fasten. Vemutlich gehören auch Sie dazu! Wenn Sie  in dieser Zeit auch noch Ihre körperlichen Aktivitäten vermehren, werden Sie mit Sicherheit noch energiegeladener aus der Fastenzeit hervorgehen!

Regelmäßige Bewegung hält unseren Körper leistungsfähig und fit - sowohl in “stressigen” Zeiten als auch während der Reduzierung seines Lebensmittelkonsums. Ich gebe zu, dass man sich gerade in diesen Phasen müde und schlapp fühlt und dass es noch schwieriger ist als sonst, den inneren Schweinehund zu überwinden.

Tatsache aber ist, dass wir ohne entsprechende Gegenmaßnahmen 1 % unserer Muskelmasse pro Jahr verlieren. Vor allem unsere Rumpfmuskulatur, die stützt, die Wirbelsäule hält und eine aufrechte Haltung ermöglicht, neigt zu Abschwächung. Entstehende Probleme in der Statik und funktionelle Beschwerden lassen sich durch Massagen allein nicht wirksam behandeln. Ein intelligentes Bauch- und Rückentraining kann aber der Abschwächung und vielen daraus entstehenden Problemen entgegenwirken. Auch die Beckenbodenmuskeln gehören zur Rumpfmuskulatur. Sind sie stark und aktiv, schützen sie den Rücken und verleihen automatisch eine bessere und aufrechtere Haltung - die Sie übrigens auch sofort schlanker erscheinen lässt. Bedenken Sie außerdem, dass unsere Muskeln die Kraftwerke unseres Körpers sind. Je mehr Muskelmasse Sie haben, umso mehr Fett kann verbrannt werden.

Nur ständige Reize erhalten die körperliche Leistungsfähigkeit. So können Sie  auch den Verlust an Muskelmasse wieder rückgängig machen.

Wir alle haben oft den inneren Schweinehund zu überwinden, bevor wir uns die Sportschuhe anziehen. Ausreden finden sich schnell - aber finden Sie doch einmal Gründe dafür, warum Sie Ihren Körper in Bewegung versetzen sollten! Beispiele gefällig? … um eine bessere Figur zu bekommen, gesundheitliche Risiken zu vermeiden, Rückenschmerzen los zu werden, einfach mehr Energie zu haben …

Vielleicht brauchen Sie Gleichgesinnte oder einen Trainingspartner, der Sie motiviert? Verzichten Sie aber auf keinen Fall auf den Spaß an der Bewegung, auf Veränderungen an Ihrer Figur, auf das Wohlgefühl danach und auf die Gewissheit etwas Gutes für sich selber getan zu haben!

Viel Freude an der Bewegung wünscht Ihnen Ihre Bewegungsexpertin

Wintersport - perfekt vorbereitet?

17. Januar 2010
posted by Manfred Simonitsch

Sonnenschein, Pulverschnee, blauer Himmel, super gute Luft - einfach herrlich. Und dazu noch eine Prise Bewegung. Am besten aber perfekt vorbereitet, denn die richtige Dosis und Mischung aus Beweglichkeit, Kraft- und Ausdauertraining garantiert Spaß und Freude auf der Piste oder auf der Loipe. Und egal, welche Wintersportart Sie auswählen bzw. ausüben, grundlegend gibt es ein paar wichtige Tipps, die Sie einhalten sollten:
*Bereiten Sie sich körperlich möglichst gut auf Ihre Wintersportart vor
*Überprüfen Sie Ihre Ausrüstungsgegenstände auf Tauglichkeit und Funktionsfähigkeit
*Beginnen Sie Ihre Aktivitäten mit entsprechender Dosierung und steigern Sie nach und nach Intensität und Dauer
*Machen Sie rechtzeitig Pause und genießen Sie Ihren Urlaub
*Geben Sie dem persönlichen “Kontakt mit der Natur” eine Chance, verzichten Sie auf Laptop, Blackberry und Co….zumindest während eines Teils Ihres Urlaubs
*Und lassen Sie Ihren Urlaub zumindest einen Tag auch entsprechend ausklingen, bei Genuss pur, bevor der Alltag wieder Einzug hält

Es ist schon spannend, dass sich gerade im Wintersportbereich nur die Wenigsten auf die hohen technischen und körperlichen Voraussetzungen für die Durchführung vorbereiten. Niemand von uns würde auf die Idee kommen einen einwöchigen Radurlaub ohne entsprechende Vorbereitung auf dem Drahtesel durch zu führen (schon allen wegen dem Allerwertesten). Aber für viele ist es selbstverständlich einen einwöchigen Winterurlaub auf den Traumpisten Österreichs so ganz ohne Vorbereitung zu verbringen. Dabei sind die körperlichen Belastungen gerade in den Wintersportdisziplinen tatsächlich erheblich. Aufgrund der “Bretter, die die Welt bedeuten”, die immer technischer werden und immer höhere Ansprüche an die körperlichen Voraussetzungen stellen (hier vor allem die muskulären und konditionellen Voraussetzungen), ist es einfach immens wichtig, um auch wieder gesund nach Hause zu kommen, die eigenen Fähigkeiten zu schulen und zu trainieren.

Immer wieder kann man auf den Pisten Personen beobachten, die weit über Ihre Verhältnisse fahren. Die Beinahe-Vorschrift der Helmpflicht und auch von Protektoren ist zwar gut und schön, viel wichtiger wäre es aber, wenn sich jedermann- und -frau entsprechend an Pistenregeln hält, und vor allem an den eigenen Fähigkeiten orientiert. Denn dann ist ein ganz wichtiger Grundstein für einen genüsslichen Urlaub für einen selbst und die Miturlauber gelegt…..

Alpenparadies Winterurlaub

Alpenparadies Winterurlaub

Sport macht schlau!

7. Dezember 2009
posted by Andrea Hütthaler

Was wir alle wissen ist: Wir können durch Bewegung unser Gewicht reduzieren, Fett verbrennen, Muskeln aufbauen, Bluthochdruck und Cholesterin senken, Herz- Kreislaufproblemen entgegenwirken, gegen Rückenprobleme angehen und unseren Stresspegel senken.

Das ist eine ganze Menge, aber Sport kann mehr!

Täglich unterfordern wir unseren Körper und verzichten dadurch auf eine Unmenge von positiven Auswirkungen und Reizen, die durch Training im Körper ausgelöst werden. Durch Bewegung hätten wir auch einen Ausgleich zu einseitigen Belastungen, immer gleich ausgeführten Handgriffen - vielleicht auch noch in schlechter Haltung - und zum vielen Sitzen.

Und was haben wir noch davon, wenn wir uns bewegen?

Sport beflügelt unseren Geist, verbessert die Konzentration und erhöht unsere geistige Leistungsfähigkeit!

Wissenschaftliche Studien belegen, dass körperliche Fitness das Risiko einer Demenzerkrankung deutlich verringert. Auch Personen, die sportlich nicht fit waren und erst später mit regelmäßigem Sport begannen, verbesserten ihre geistige Leisung enorm (Larson et al.2006)

Wer sich bewegt, setzt sein Gehirn zur Steuerung dieser Bewegung ein. Das führt zu einer Steigerung von Aufmerksamkeit und Konzentration und in Folge zu erhöhter geistiger Leistungsfähigkeit.

Was passiert also im Gehirn? Bewegung regt den Stoffwechsel an, das Gehirn wird mit mehr Sauerstoff versorgt und besser durchblutet. Neue Vernetzungen werden gebildet und die Signalweitergabe wird verbessert. Studien zufolge kann man auch durch mäßiges Ausdauertraining am Fahrradergometer und gleichzeitigem Lernen seinen Intelligenzquotienten entscheidend erhöhen und seine Kreativität steigern.

Wenn Sie aber gerade kein größeres Lernpensum zu bewältigen haben, genügen auch zwei oder drei zügige Spaziergänge von mehr als einer halben Stunde pro Woche für eine positive Wirkung auf das Gehirn.

Probieren Sie es aus und genießen Sie geistige Höhenflüge und körperliches Wohlbefinden nach dem Sport!

Über den Sinn der Beweglichkeit, und wozu Trinken auch noch dient

9. November 2009
posted by Manfred Simonitsch
Beweglich wie eine Schildkröte? oder...

Beweglich wie eine Schildkröte? oder...

...wie ein Schlangenmensch?

...wie ein Schlangenmensch?

Tageszeit, Alter, Geschlecht, Innen- und Außentemperatur (so mancher Yoga Guru macht seine Einheiten bei 38° - 40° Raumtemperatur), all das hat absolut Einfluss auf unsere Beweglichkeit, aber das was am meisten Einfluss darauf hat, Sie ahnen es schon, das sind wir selbst, bzw. unser eigenes Verhalten, was Bewegung betrifft. Auch die Ermüdung und was wichtig ist - Flüssigkeitsmangel - haben tatsächlich auf unsere Beweglichkeit intensiven Einfluss, aber was ist schon “intensiv”? Generell sind Frauen beweglicher als Männer (na gehhhh!!!), weil diese weniger Muskelmasse haben (aha!), einen höheren Fettgewebeanteil und auch einen höheren Wassergehalt im Gewebe haben.

 

Sie sehen - auch mit dem Ernährungs- oder Trinkverhalten kann man positiv auf die Beweglichkeit Einfluss nehmen, ach ja, mit dem Trinkverhalten meine ich ungesüßte Flüssigkeiten OHNE Alkohol und möglichst naturnahe - am besten Wasser, linksdrehend, rechtsdrehend, Grander oder nicht, alles ist erlaubt, hauptsache Wasser mit oder ohne ein bisserl Geschmack (Tee), mit oder ohne zusätzlichem Prickeln (Mineral/Soda). Jetzt aber zurück zum Thema der Bewegungsabgewöhnung: Wir erleben in unserer Physiotherapiepraxis immer mehr Personen, die eine Beweglichkeit nahe der von Schildkröten haben, dies aber einfach nicht registrieren, weil Sie eben Tag ein, Tag aus, glauben nicht mehr an Beweglichkeit zu brauchen. Dass aber Beweglichkeit eine Grundeigenschaft des Organismus ist, Voraussetzung für qualitative und quantitative gute Bewegungsausführungen ist und auch bewirkt, dass Übungen kräftiger, schneller und einfach leichter und fließender ausgeführt werden können, das hat sich wohl noch nicht so richtig herum gesprochen (leider).

 

Beweglichkeit unterteilt sich in Gelenkigkeit der Gelenke und Kapseln, und in die Dehnfähigkeit der beteiligten Muskeln, Sehnen und Bänder. Je besser und geschmeidiger dieser Muskel-, Sehnen-, und Bandapparat  funktioniert, desto besser beugen Sie auch Verletzungen vor, und schützen so Ihren Organismus.

Es muss ja nicht die Beweglichkeit von sogenannten Schlangenmenschen (wie man diese im Zirkus noch sieht) sein, aber reicht die Beweglichkeit einer “Schildkröte” - ganz abgesehen vom Tempo? Nutzen Sie doch das, was Sie erhalten haben, und bewegen Sie regelmäßig Ihre Gelenke, und zwar, wenn möglich, in alle Richtungen, für die das jeweilige Gelenk geeignet ist. USE IT OR LOOSE IT (Verwenden Sie es, oder Sie verlieren es….) - die GRUNDEIGENSCHAFT, die unser Organismus perfekt beherrscht.

Mag. Manfred Simonitsch - Bewegungsexperte Dietix

Heilkräfte unserer Muskeln

8. Oktober 2009
posted by Andrea Hütthaler

Welche Rolle spielen Muskeln in unserem Leben? Seit einem halben Jahrhundert etwa kennt man die Funktionsweise der Muskeln. Sie sind Maschinen zur Energiegewinnung, mehr als 600 Arbeiter in Bewegung.

Mittlerweile glauben manche Forscher, das Organ Muskulatur sei nach unserem Gehirn das komplexeste und sie versuchen zu ergründen, welche Vorgänge in unserem Körper der Bewegungsapparat noch auslöst.

Im Muskelforschungszentrum in Kopenhagen zum Beispiel hat die Medizinerin Bente Pedersen herausgefunden, dass Muskeln Wirkstoffe aussenden, die andere Organe positiv beeinflussen. Je mehr Muskelmasse wir also haben, umso mehr Botenstoffe haben wir auch! Pedersen hat vielleicht sogar einen direkten Zusammenhang zwischen Denken und Bewegung gefunden. Der Wirkstoff BDNF wird vom Muskel produziert und ist beteiligt an der Bildung neuer Nervenzellen im Gehirn. Wer an Demenz oder Depression leidet, hat immer einen niedrigen BDNF Spiegel.

Viele Muskeln - wenig Hirn

Diesen Spruch können wir also getrost vergessen! Denn das Risiko, an Demenz oder Alzheimer zu erkranken, wird um mehr als die Hälfte gesenkt, wenn Muskeln regelmäßig trainiert werden.

Krafttraining verjüngt auch nicht nur das Muskelgewebe. Auch das Bindegewebe profitiert, denn die Kollagenproduktion wird angeregt und das Eiweiß stärkt die Sehnen und strafft die Haut. Krankheiten wie Bluthochdruck, Osteoporose, Zucker- und Herzkrankheiten kann entgegengewirkt werden. Und gekräftigte Muskeln sorgen dafür, dass durch den sogaenannten Nachbrenneffekt 24 Stunden lang Zucker und Fett abgebaut werden.

Wer sich aber zu wenig bewegt , verliert wertvolle Muskelmasse: ab dem 30. Lebensjahr etwa 3 Kilo pro Jahrzehnt. Werden Muskeln nicht regelmäßig gekräftigt, setzt sich Fettgewebe vor allem an gefährlicher Stelle im Bauchbereich an.

Wir können uns also durch Bewegung viel Gutes tun! Aber - und darüber sind sich Sportwissenschafter, Forscher und Mediziner einig - Muskeln wachsen zu wenig beim Ausdauersport (- abgesehen vom Herzmuskel natürlich!). Die positiven Auswirkungen beim Laufen, Rad fahren, usw. dürfen wir nicht außer Acht lassen, aber nur das Vergrößern von Muskelmasse bringt oben genannte positive Effekte.

Der Kompromiss: Ausdauer UND Kraft. Eine Möglichkeit beides zu verbinden, wäre ein Training mit hoher Intensität (HIT). Spitzensportler profitieren schon längst von diesem Training, bei dem kurze und sehr harte Einheiten von wenigen Minuten absolviert werden. Wichtig dabei ist es aber vorher abzuklären, dass das Herz auch gesund ist und nach jedem Training muss zwei bis drei Tage pausiert werden.

Wir selber sind in der Lage körpereigene Heilkräfte zu aktivieren. Muskeln machen schlau. Muskeln machen gesund. Muskeln machen schlank. Muskeln machen glücklich.

Quellen: Verschiedene wissenschaftliche Studien. GEO 7/09 Motoren des Lebens - Malte Henk

“Shaolin Tai Chi, Qui Gong und Kung Fu sind gesundheitsfördernde Bewegungsformen, basierend auf dem Wissen der traditionellen chinesischen Medizin. Sie verbinden Meditation und Entspannung mit einem hocheffizienten und sanften Ganzkörpertraining.” So steht es auf der Homepage von Shaolin Österreich, einem Institut, das das Wissen der Shaolinmönche in unsere Kultur implementieren möchte, bzw. dieser, unserer Kultur zugängig machen möchte. Auch für mich war dies der Anlass ein Summer-Special in der Nähe von Salzburg für gesamt 4 Tage zu besuchen. Es ist schon etwas einmaliges hierbei von einem wirklichen Shaolin Meister unterrichtet zu werden.
Besucher aller Alters- und Könnensklassen (was die körperlichen Grundvoraussetzungen betrifft) treffen pünktlich ein, um dann mehr oder weniger sanfte Bewegungsformen immer in Verbindung mit einer intensiven und rhythmischen Ein- und Ausatmung, zu trainieren. Und dies ist es auch, was dieses Training - meiner Meinung nach - von den unsrigen grundsätzlich unterscheidet: Die Achtsamkeit auf unsere Atmung und deren Rhythmus. Eine Mittagspause in der Länge von 2,5 Stunden schien mir zu allererst deutlich übertrieben (schließlich sind die Bewegungen ja nicht sonderlich anstrengend) aber spätestens nach dem ersten Tag war mir klar, wofür die Pause war: um sich von dem Reiz zu erholen, den unser Organismus einfach nicht gewohnt ist: einem intensiven Atemreiz, der unseren Organismus mit soviel Sauerstoff versorgt, dass es richtig ungewohnt, und dadurch auch anstrengend wird…..Auf jeden Fall habe ich ganz regelmäßig zu Mittag mein Hotel und das Bett aufgesucht, um dann für den Nachmittag - zur Wiederholung der Übungen wieder möglichst ausgeruht zu sein.
Was wirklich anders und sehr interessant ist, ist einerseits die Persönlichkeit des Trainers (dieser schaffte es tatsächlich, einen Sall voll mit gewillten Übungsteilnehmern unterschiedlichen Levels immer wieder neu zu instruieren, auf GENAUE Ausführungen zu achten und IMMER freundlich zu bleiben), andererseits der Reiz den die neuartige Bewegungsform in unserem Organismus auslöst, und last but not least der Zuwachs an Beweglichkeit auch für einen trainierten Organismus in nur wenigen Tagen - endlich wieder einmal alle Gelenke so richtig durch bewegen, es war herrlich.
Und wie geht es weiter? Täglich mindestens 20 Minuten Übung, um die wichtigsten Bewegungsabfolgen immer besser zu beherrschen, und irgendwann wieder einen der AuffrischungsWorkshops der besonderen Art….

Das Fett muss weg!

15. Mai 2009
posted by Andrea Hütthaler

                                                                                                                           

    

Die Badesaison naht und das unschöne Hüftgold soll verschwinden.

 

Dazu gibt es natürlich jede Menge Schlankheitspillen, Crashdiäten und Gerätschaften wie den „Bauchwegroller“, spezielle Bauchgurte und andere nutzlose Geräte, die allesamt versprechen, das Körperfett an der bestimmten Stelle zu reduzieren und einen flachen Bauch garantieren.

Um das lästige Bauchfett abzuspecken, beginnen ebenfalls viele Menschen damit „Situps“  und andere Bauchübungen zu machen. Viele Übungen beim herkömmlichen Bauchmuskeltraining werden auch noch so gemacht, dass sich der Rücken wölbt, einzelne Wirbel in Keilstellung kommen und so manche Bandscheibe nach einer gewissen Zeit Schaden nehmen kann. Diese unnötige Belastung speziell für den unteren Rücken kann aber vermieden werden durch eine anatomisch richtige Körperhaltung und eine gute Gelenk- stabilisierende Rumpfmuskulatur.

Bei allem Aufwand wundert man sich, dass die Fettdepots um die Mitte nicht schwinden.

 

Wie kommt man nun zum flachen Bauch?

Tatsache ist: lokaler Fettabbau am Bauch ist nicht möglich, genauso wenig wie an Oberschenkeln oder Hüften.

Die Lösung ist: Ganzkörperkräftigung! Die Menge an Muskelmasse ist nämlich entscheidend für den Grundumsatz – je mehr Muskelmasse Sie entwickeln, desto höher ist Ihr Grundumsatz und desto mehr Kalorien werden verbrannt. Nach einem intensiven Krafttraining noch viele Stunden danach.

Wenn Sie aber nur eine Crash – Diät machen, kommt es zusätzlich zum Fettabbau auch zum Verlust von Muskelmasse und in der Folge zu einem niedrigeren Grundumsatz. Was wiederum zu einer beschleunigten Gewichtszunahme führt, wenn Sie nach der Diät anfangen wieder normal zu essen.

Der Einsatz von großen Muskelgruppen beim Ganzkörpertraining - und ich spreche von Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht oder an Geräten – steigert die Fettverbrennung und kurbelt den Stoffwechsel an. Ganz nebenbei werden die Bauchmuskeln, die zur Stabilisierung des Rumpfes mitwirken, natürlich mittrainiert.

Außerdem: wenn Sie Ihr Bauchfett reduzieren, tun Sie nicht nur etwas für Ihr Äußeres sondern auch für Ihre Gesundheit. Gerade nämlich die Fettzellen in der Körpermitte produzieren schädliche Hormone, die den Blutzucker, die Blutfettwerte, den Blutdruck und das Cholesterin in die Höhe treiben. Sie senken also wesentlich das Risiko einer Herz – Kreislauferkrankung.

 

Leider gibt es wieder einmal keine schnelle Lösung! Die Wahrheit ist, es funktioniert nur mit der richtigen Einstellung, etwas Geduld, über eine gute Ernährungsstrategie und ein gezieltes Trainingsprogramm. Nehmen Sie dazu ruhig die Hilfe von Ernährungsberatern und Sportwissenschaftern in Anspruch und lassen Sie sich auf den richtigen Weg bringen!

Schöne Grüße

                                Andrea Hütthaler

Dietix - Bewegungsexpertin

 

 

 

 

 

Knochenstarke Ernährung

4. Mai 2009
posted by Karin Leitner

Die Weltgesundheitsorganisation rechnet die Osteoporose (=Knochenschwund) zu den zehn wichtigsten Erkrankungen dieses Jahrhunderts. Der 1. Österreichische Osteoporosebericht spricht von dringend notwendigen Strategien wie Ernähurngs- und Bewegungsprogramme zur Vorbeugung in allen Altersschichten.

Sie haben eine Großmutter oder ältere Dame in ihrem Bekanntenkreis, die an Osteoporose leidet?milch Die Prognosen sehen nicht sehr gut aus - jede zweite Frau und immerhin jeder dritte Mann in Österreich wird im Laufe des Lebens einen osteoporosebedingten Knochenbruch erleiden.

In zahlreichen Studien ist der direkte Zusammenhang von Ernährung und Knochenstärke beschrieben worden. Kalziumreiche Ernährung ist nicht nur in jungen Jahren wichtig während des Knochenwachstums, sondern auch im Erwachsenenalter ist eine ausreichende Zufuhr von ca. 1000-1200 mg Kalzium pro Tag erforderlich. Dies ist u.a. in Österreich mit einer mittleren Zufuhr von etwa 500mg pro Tag häufig nicht der Fall.

Einen Großteil der Zufuhr decken sie beispielsweise mit 1 Glas fettarmer Milch, 1/4l fettarmes Milchprodukt (Buttermilch/Joghurt) und 3 Scheiben Hartkäse. Den Rest  können sie durch Vollkornbrot, Broccoli, Spinat, Kohl oder durch ein kalziumreiches Mineralwasser (Contrex, Alpquelle, Astoria, Long life) gut ergänzen. Wichtig alleine ist nur sie brauchen diese Menge täglich - und am besten über den ganzen Tag verteilt, denn so ist die Aufnahme von Kalzium besser!

Ergänzen sie ihren dietix-Speiseplan mit Kalziumreichen Mineralwasser - ein Geheimtipp für echt heiße Tage: 1/4 l Buttermilch mit Mineralwasser aufgespritzt und sie können wieder neu im Alltag durchstarten! Und vergessen sie nicht auf Bewegung, denn nicht nur die Muskeln wollen bewegt werden, sondern auch der Knochen will belastet werden!!

Quelle:Journal der Diaetologen, Nr.1/2009

Schöne Maitage und liebe Grüße

Karin Leitner, dietix-Expertenteam

Sport ist Lifestyle!

22. April 2009
posted by Andrea Hütthaler

Alle joggen, alle walken, alle trainieren ihren Körper!

Noch nie zuvor haben so viele Österreicher behauptet, dass sie Sport betreiben. Die Wahrheit sieht aber anders aus, sagt der Sportwissenschafter Dirk Steinbach, der sich seit mehr als einem Jahrzehnt mit soziologischen Untersuchungen beschäftigt: der statistische Durchschnittsösterreicher wird immer träger und dicker! 

Noch vor 30 Jahren gaben 1/3 der Österreicher an, Sport zu treiben. Heute sagen zwei Drittel der Bevölkerung, dass sie wenigstens hin und wieder sportlich aktiv sind! Gerade bei älteren Menschen hat sich die Aktivität erhöht: Frauen über 50 sind heute aktiver als Mädchen zwischen 15 und 18.

Wo liegt also der Hund begraben? Die Definition von Sport hat sich geändert! Radeln, Baden und Spazierengehen stehen auf der Rangliste ganz oben - früher wurde diese Art von Bewegung nicht als Sport bezeichnet.

Das Hauptproblem liegt aber in der Bewegungsarmut unseres Alltags. Noch vor 50 Jahren hat jeder Mitteleuropäer im Alltag täglich 800 Kalorien mehr verbraucht. Das kann mit ein wenig Wohlfühl - Sport wohl nicht aufgeholt werden!    

                                Quelle: Salzburger Nachrichten vom 18.4. 2009

Also ran an die Geräte und schwitzen! Einen schönen Tag noch!

                                                                                                                                  Andrea Hütthaler -  Dietix - Bewegungsexpertin

Glockner&Gourmet

20. April 2009
posted by Manfred Simonitsch

Glockner und Gourmet, eine Veranstaltung der besonderen Art, für alle, die sich gerne kleine, mittlere oder große Ziele stecken, für alle die sich  gerne, nach Bewältigung des individuellen Zieles, belohnen, und für alle, die vor allem eines gerne tun: sich in einer wunderschönen Naturlandschaft, in herrlicher Luft, bewegen. Auch heuer wird wieder Glockner&Gourmet für alle interessierten stattfinden. Organisiert von Mag. Manfred Simonitsch am 14. und 15. August - ein herrlicher, kleiner, privater Event….ganz zur Freude der Teilnehmer.

Am ersten Tag reist man an, übernachtet in einer kleinen, privaten Pension, steht dann sehr früh auf, frühstückt ein bisserl, und - je nach Vorliebe - stattet Mann und Frau sich dann um 06.00 mit dem nötigen Equipment aus, um pünktlich um 06.30 mit der Bewältigung der Großglockner HOchalpenstraße zu beginnen - Nordic Walkend, radelnd, laufend, skatend, wie man auch immer will, immer unter Kontrolle eines oder mehrerer Begleitfahrzeuge….Nach ca. längstens 2 Stunden 45 Minuten hat man dann das Ziel erreicht - Fuscherthörl, dann ab zum Umziehen, eine kleine Jause im Restaurant, und wieder zum Quartier, schließlich geht es dann zu Mittag zur Belohnung in ein ausgezeichnetes Haubenrestaurant. Auf dass die Kalorien, die verbraucht wurden, auch wieder zugenommen werden……unter www.companyhealthcoach.at finden Sie nähere Informationen