Archiv für den Bereich 'Allgemein'

Eine Erfolgsgeschichte…

8. Juli 2010
posted by Manfred Simonitsch

Eine Erfolgsgeschichte

 

 

Man nehme: eine Dame etwas höheren Alters – 60 Jahre jung – Lebendgewicht von 142 kg, Größe von ca. 163cm, einen Bodymassindex (BMI) von „etwas zu hoch“: aber das ist noch nicht alles: dazu kommen umfangreiche Schmerzbilder, hoher Blutdruck, KEIN Diabetes (weder Typ 1 noch 2) – was übrigens so ganz gegen jegliche Statistik spricht, eine Schuppenflechte, die sich in den Auswirkungen auf viele der dennoch halbwegs funktionierenden Gelenke geschlagen hat, und und und…..

 

Aber man nehme auch noch ein und dieselbe Dame, die tagein, tagaus mehr als fleißig in einem oberösterreichischen Betrieb gearbeitet hat, und sich die Pension tatsächlich mehr als verdient hat. Und diese ein und dieselbe Dame hat auch noch eine Eigenschaft die für Veränderung ausgesprochen wichtig ist: den richtigen „Sturkopf“, der, wenn einmal aktiviert, so schnell nicht wieder nachgibt.

 

Dazu eine Portion „Leidensdruck“, „Entscheidungsfreude“ und „Vertrauen“ und: die einen und anderen selbständigen Unterstützer für die Entscheidung: „Raus aus dem Sofa und zu leben beginnen!!!!“

 

Ein paar Anfangsdaten dieser Dame von 29. Juni 2009:

 

Gewicht: 142 kg, Größe 163cm

Legpress (Beindrücken für die Oberschenkelmuskulatur vorne): 60 kg beidbeinig – 4×6 Wiederholungen (ziemliche Schmerzen)

Laufband: 2,7 km/h mit 2% Steigung über 5 Minuten – Puls 142

Ruhepuls:  90

Blutdruck: viel zu hoch (wie viel wird nicht verraten)

Herzfrequenzamplitude von 50 Schlägen (Unterschied zwischen Ruheherzfrequenz und max. Belastungs Herzfrequenz)

 

 

Ein paar Zwischendaten dieser Dame von 29. Juni 2010:

 

Gewicht 120 kg, Größe 163cm

Legpress: 180 kg beidbeinig – 4×8 Wiederholungen (ohne Schmerzen aber mit viel Schweiß)

Laufband: 4,8 km/h mit 8-10% Steigung über 60 Minuten – Puls 138

Ruhepuls: 65

Blutdruck: ein bisserl zu hoch (ausgehend von den zur Zeit als „gesund“ geltenden Werten)

Herzfrequenzamplitude von über 100 Schlägen

 

Professionelle Begleitung eines Sportwissenschafters, einer Diätologin, Einsatz von Dietix-Kost – ein wenig abgestimmt auf die speziellen Bedürfnisse dieser Dame, Besuch einer Homöopathin, die sich der chronischen Problematiken der Schuppenflechte annahm.

 

Individuelle, professionelle Betreuung während der gesamten Veränderungszeit, stetiges „Wachsein“ der Trainer und Betreuer, ein ungebrochener Wille der Kundin (der wahren Heldin der Veränderung) und Belohnungen hie und da gekonnt eingesetzt – ließ diese Geschichte zu einer Erfolgsgeschichte werden. Ein Danke an Dietix und all den Personen, die zu dieser Veränderung beigetragen haben. Ein ganz herzliches Danke aber und meine ganz, ganz große Hochachtung dieser Frau, die zeigt, dass auch in fortgeschrittenem Alter vieles, wenn nicht alles, was man wirklich will, auch tatsächlich umsetzbar ist. Weiter so!!!

 

Unter 0664/4321256 (Mag. Manfred Simonitsch – CompanyHealthCoaching) erfahren Sie mehr über diese Erfolgsgeschichte.

 

FIBO - eine Messe mit viel WOW!!!

13. Mai 2010
posted by Manfred Simonitsch

Rechtzeitig zum Beginn der FIBO 2010 hat sich die Aschewolke vom Himmel über Europa entfernt, und einer planmäßigen Anreise zur FIBO nach Essen stand nichts mehr im Wege. Was sich mir hier geboten hat, hat jegliche Vorstellungen von mir bei weitem gesprengt: 560 internationale Aussteller, fast 60.000 Besucher, und dies alles an 4 Tagen in gesamt 9 Aktionshallen……

Wirklich alle führenden Produzenten und Anbieter rund um die Themen Fitness, Gesundheit, Wellness…..waren hier anwesend, und dies in einer Art und Weise, wie es mir sprichwörtlich den Atem verschlug: Gewaltige Präsentationsstände mit einer wunderschönen Architektur, abwechselnd mit einer Dichte an „schönen“ Personen, die man nur ganz selten wo findet: einfach „knackige“ Personen, die recht oft einen mehr als munteren, und gesunden Gesichts- bzw. Persönlichkeitsausdruck besaßen. Aber: und das interessiert uns ja am meisten, die Trends im Überblick:

1) So viele Besucher wie noch nie, bestätigen den Trend des Themas: „Wellness, Fitness, Lebendigkeit“
2) Viele Fitnessgeräteproduzenten erkennen den Trend zu koordinativen Zusatzfunktionen Ihrer Geräte und folgen diesem Trend über diverse, ausgeklügelte Systeme
3) Immer wieder neue, attraktive „Kleingeräte“ werden immer einfacher gestaltet, und kommen ein bisschen aus dem Gebiet des Geräteturnsports, allen voran das TRX-Trainingssystem, nähere Informationen unter www.fitnessanywhere.com.
4) Aber auch „Neuerungen“ die ganz schön an den Haaren herbei gezogen sind, präsentieren sich gekonnt den Fachbesuchern aus Nah und Fern
5) Interessant ist auch ein Fitnessgeräteprodukt, das den Widerstand (sozusagen die Kilogramm) über einen Wasserwiderstand erzeugt (www.waterworkx.de)
6) Außerdem ist der klare Trend hin zu den Wurzeln, hin zum Einfachen, hin zur Natur, ganz klar erkennbar. Immer mehr Firmen mit immer natürlicheren, und funktionelleren Angeboten präsentieren sich.

Auf jeden Fall wird einem Fachbesucher fast schwindelig vor neuen und neuartigen Produkten auf dieser Messe. Aber: das ist ja auch Sinn und Zweck – Präsentation von internationalen Neuigkeiten auf einem Fleck, auf der Fibo 2010! Und beim Verlassen der Messehallen wähle ich einen anderen Ausgang……und durchquere auf dem Weg nach draußen zweieinhalb Hallen randvoll mit Artikeln für die „Hardcore-Bodybuilder“, das sind Menschen, deren Oberarm so dick ist wie meine beiden Oberschenkel zusammen und Menschen, bei denen man oft nicht mehr erkennt, ob diese männlich oder weiblich sind…..Und da mache mir dann Gedanken über das chinesische Prinzip: es gibt nicht „gut“ und „schlecht“ es gibt nur „zuviel“ und „zuwenig“……

Fitness und Körper - so gehts!

Fitness und Körper - so gehts!

“Unkraut” auf unseren Tellern

28. April 2010
posted by Erika Mittergeber

lowenzahn1Schön ist das, wenn die Wiesen zu blühen beginnen und sich saftiges Grün in die Gärten zaubert! Von diesem Grün macht sich auch einiges auf Ihrem Teller gut, denn viele der Wiesengewächse kann man essen. Der bekannteste Wildkräutervertreter ist sicher der Bärlauch: Als Suppe, gemeinsam mit Brennessel als Spinat oder als Pesto zu frischen Gnocchi.

Aber wussten Sie auch, dass sich Gundelrebe, Beinwell, Knoblauchsrauke, Waldmeister und Löwenzahn mindestens genauso hervorragend zum Verzehr eignen? Die zarten Blätter des Löwenzahns schmecken als “Röhrlsalat” augezeichnet, ebenso wie der “Löwenzahnstrudel”. Richtige Feinschmecker schwören auf Löwenzahnkapern, das sind in Essig eingelegte Löwenzahnknospen. Auch ernährungsphysiologisch bereichert der Löwenzahn unsere Teller: Die gelbe Frühlingsblume zeichnet sich durch ihren hohen Vitamin C  und Magnesiumgehalt aus.

Besonders an so sonnigen Tagen wie heute lässt sich der Frühling so richtig genießen. Wie wäre es also noch heute mit einem ausgedehnten Frühlingsspaziergang bei dem Sie gleich ein paar Frühlingskräuter für Ihren Kochtopf pflücken?

Herzlichst, Ihre
Erika Mittergeber

Diaetologin, Dietix-Ernährungsexpertin

Fitness zu Hause - geht das?

22. März 2010
posted by Manfred Simonitsch

Fitness in den eigenen 4 Wänden, Fit-ness, nein, nein hat mit Loch-Ness nichts zu tun, aber wir wissen ja eh alle was gemeint ist - Fit sein halt, einen Körperfettanteil haben der in einem angemessenen Rahmen ist, Belastungen super wegstecken können, und einfach den Belastungen des Alltags gewachsen sein. Belastungen des Alltags? Na ja, eben die Dinge die Verpflichtungen sind, also die Dinge, die wir eigentlich gar nicht machen wollen, aber aus welchen Gründen auch immer, machen müssen.  Die Frage stellt sich einfach, ob ein angemessenes Training für unseren Organismus in den eigenen 4 Wänden überhaupt möglich ist. Dies hat offensichtlich viele Vorteile aber auch die einen und anderen Nachteile. Die Vorteile sind: dass man (oder frau) ganz einfach, ohne viel Aufwand, sofort mit dem Training beginnen kann, teilweise auch vor dem Fernseher (für die die interessante Sendungen nicht versäumen wollen), dass es ganz tolle Trainingsgeräte gibt, mit denen man auch tatsächlich super Krafttraining durchführen kann (mit hohen Intensitäten! - also wirklich effektiv), und Ausdauertraining ist sowieso ganz leicht möglich (mit Ergometer, Stepper, Ellipsentrainer etc….). Die Nachteile können jedoch die sein, dass man (frau) einfach nicht die nötige Ruhe hat, um entsprechend trainieren zu können. Stetig will irgendwer irgendwas. Es kann auch sein, dass man den Platz für die Matte oder ein kleines Gerät nicht hat……aber gerade hier kann man mit einfachem Hausverstand viel ausrichten, und man findet immer ein Plätzchen…..Und die Rahmen muss man sich einfach ganz egoistisch richten…..Aber eines ist sicher: zu Hause ist man einfach zu Hause - der gewohnte Rahmen, die gewohnten Personen, die gewohnte Dusche, alles halt gewohnt und bewohnt. Ob Sie es nun lieber haben zu Hause oder in der Natur oder im Studio zu trainieren, wie Sie auch immer wollen, möglich ist jegliches, es obliegt Ihnen aus zu wählen. Tun Sie das, was Ihnen vom Gefühl her lieber ist. Tun Sie das, was Ihnen einfach besser tut. Tun Sie das was SIE gerne möchten, aber TUN SIE. Denn ERfolg hat 3 Buchstaben: T U N. Viel Erfolg dabei!

Nahrung für Gehirn und Nerven - Essen mit Intelligenz ?!

17. März 2010
posted by Karin Leitner

hand-mit-nussenBrainfood, ein aktuelles Schlagwort in den Medien - es gibt viele Bücher zu diesem Thema. Doch gibt es eine ”gehirngerechte” Ernährung? Dieser Frage widmete sich der 27. Ernährungskongress der Diaetologen Österreichs.

 Mit dem Begriff Brainfood werden Lebensmittel und Ernährungsweisen beschrieben die eine positive Wirkung auf die Gehirnleistung ausüben, wie Steigerung der Konzentrations-, Lern- und Merkfähigkeit sowie der Schutz des Gehirns vor Risikofaktoren und möglichen Folgeerkrankungen (z.B. Demenz und Parkinson).

Eines ist klar - Hunger, Sättigung oder Geschmack wird über das Gehirn gesteuert. Laut Prof. Lochs (Rektor der Medizinuni Innsbruck) ist das Hormon GHRELIN, das im Magentrakt produziert wird, schuld daran, dass der Appetit steigt.  Neben Geruch, Geschmack und anderen Stoffwechselfaktoren liegt es natürlich immer noch an uns selbst was und wieviel wir essen!

Ein weiteres Faktum ist, dass eine Mangelversorgung des Gehirns Gedächtnisprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten bis hin zu Verwirrungszustände, Stimmungsveränderungen und Depression führen kann.  Die Energiequelle für das Gehirn ist Glucose = Traubenzucker. Eine regelmäßige Versorgung mittels komplexer Kohlenhydrate (Vollkornbrot…) und ein stabiler Blutzuckerspiegel ist eine Grundlage für die geistige Leistungsfähigkeit. Deshalb sind gerade bei Kindern und Jugendlichen mehrere und regelmäßige Mahlzeiten pro Tag besonders wichtig. So besteht laut Studien ein Zusammenhang zwischen Frühstücksgewohnheiten von Schülern und ihren Lern- und Konzentrationsfähigkeiten.

Eine Pharmakologin berichtete, dass in den USA  der Einsatz von leistungsfördernden Medikamenten bei Studenten sehr häufig sei. Neben synthetischen Wirkstoffen werden auch pflanzliche Wirkstoffe (Ginko, Vitamine des B-Komplexes, Omega 3 Fettsäuren…) in diesen “Gehirntunern” eingesetzt. Experten warnen vor Internetkäufen aus dem Ausland.

Prinzipiell gibt es keine evidenzbasierten Leitlinien zur “gehirngerechten” Ernährung. Doch eines ist sicher eine ausgewogene Ernährung ist nicht nur Therapie bei verschiedenen Krankheiten sondern ist ein wesentlicher Bestandteil für die volle geistige Leistungsfähigkeit und Erhaltung dieser!!!

Viel geistige Fitness wünscht Ihnen Karin Leitner, dietix-Ernährungsexpertin

Sind Sie mit dem Gewicht Ihres Partners unzufrieden?

10. Februar 2010
posted by Erika Mittergeber

Mit dieser Frage haben sich Marktforscher an rund 16.000 Menschen in sechzehn verschiedenen Ländern gewandt und Erstaunliches herausgefunden. Während in den meisten Ländern die Befragten mit dem Gewicht der besseren Hälfte nicht zufrieden sind, scheinen die Deutschen ihren Partner so zu lieben wie er ist. Nur 16 % gaben an, ihr Partner solle weniger Pfunde auf die Waage bringen. Im Vergleich dazu würden es ein Drittel der Schweizer und fast die Hälfte der Finnen gern sehen, wenn ihr Lebenspartner abnähme.

Schatz, bin ich zu dick?

Mit dem eigenen Gewicht hadern die Deutschen schon mehr. Mehr als vierzig Prozent haben bereits einen Abnehmversuch hinter sich.  Die meisten Diätpillen werden übrigens in China geschluckt und die buntesten Blüten treibt der Schlankheitswahn in Brasilien: dort kann man sich einer Fettabsaugung der Zehen unterziehen, was für hübschere Zehenzwischenräume führen soll.

Worauf es beim RICHTIGEN Abnehmen ankommt, das wissen laut Befragung die Mexikaner am Besten. Beinahe jeder Befragte setzt auf gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung. Die Österreicher wurden übrigens nicht nach ihrer Meinung gefragt. Vielleicht ist es hierzulande ein zu heikles Thema wenn Sie Ihren Partner beim Abendessen fragen:”Schatz, bin ich eigentlich zu dick?”

Nachzulesen sind die Ergebnisse in der Februar-Ausgabe des Reader´s Digest.

Wintersport - perfekt vorbereitet?

17. Januar 2010
posted by Manfred Simonitsch

Sonnenschein, Pulverschnee, blauer Himmel, super gute Luft - einfach herrlich. Und dazu noch eine Prise Bewegung. Am besten aber perfekt vorbereitet, denn die richtige Dosis und Mischung aus Beweglichkeit, Kraft- und Ausdauertraining garantiert Spaß und Freude auf der Piste oder auf der Loipe. Und egal, welche Wintersportart Sie auswählen bzw. ausüben, grundlegend gibt es ein paar wichtige Tipps, die Sie einhalten sollten:
*Bereiten Sie sich körperlich möglichst gut auf Ihre Wintersportart vor
*Überprüfen Sie Ihre Ausrüstungsgegenstände auf Tauglichkeit und Funktionsfähigkeit
*Beginnen Sie Ihre Aktivitäten mit entsprechender Dosierung und steigern Sie nach und nach Intensität und Dauer
*Machen Sie rechtzeitig Pause und genießen Sie Ihren Urlaub
*Geben Sie dem persönlichen “Kontakt mit der Natur” eine Chance, verzichten Sie auf Laptop, Blackberry und Co….zumindest während eines Teils Ihres Urlaubs
*Und lassen Sie Ihren Urlaub zumindest einen Tag auch entsprechend ausklingen, bei Genuss pur, bevor der Alltag wieder Einzug hält

Es ist schon spannend, dass sich gerade im Wintersportbereich nur die Wenigsten auf die hohen technischen und körperlichen Voraussetzungen für die Durchführung vorbereiten. Niemand von uns würde auf die Idee kommen einen einwöchigen Radurlaub ohne entsprechende Vorbereitung auf dem Drahtesel durch zu führen (schon allen wegen dem Allerwertesten). Aber für viele ist es selbstverständlich einen einwöchigen Winterurlaub auf den Traumpisten Österreichs so ganz ohne Vorbereitung zu verbringen. Dabei sind die körperlichen Belastungen gerade in den Wintersportdisziplinen tatsächlich erheblich. Aufgrund der “Bretter, die die Welt bedeuten”, die immer technischer werden und immer höhere Ansprüche an die körperlichen Voraussetzungen stellen (hier vor allem die muskulären und konditionellen Voraussetzungen), ist es einfach immens wichtig, um auch wieder gesund nach Hause zu kommen, die eigenen Fähigkeiten zu schulen und zu trainieren.

Immer wieder kann man auf den Pisten Personen beobachten, die weit über Ihre Verhältnisse fahren. Die Beinahe-Vorschrift der Helmpflicht und auch von Protektoren ist zwar gut und schön, viel wichtiger wäre es aber, wenn sich jedermann- und -frau entsprechend an Pistenregeln hält, und vor allem an den eigenen Fähigkeiten orientiert. Denn dann ist ein ganz wichtiger Grundstein für einen genüsslichen Urlaub für einen selbst und die Miturlauber gelegt…..

Alpenparadies Winterurlaub

Alpenparadies Winterurlaub

Neujahrsvorsatz: Ernährungsumstellung

14. Januar 2010
posted by Karin Leitner

Sie gehören auch zu jenen die sich zu Beginn des Jahres vorgenommen haben, etwas am eigenen Ernährungsverhalten zu verändern?  Es trifft wohl auf die überwiegende Mehrheit zu: Um eine Ernährungsumstellung kommt man nicht herum, wenn man länger gesund bleiben bzw. dauerhaft abnehmen will. Doch der Abschied von lieb gewordenen Gewohnheiten fällt den meisten Menschen sehr schwer.

Wichtig ist sich ein oder mehrere Ziele selbst zu definieren (mehr Vitalität, mehr Leistungsfähigkeit, im Sommer eine gute Figur in der Badekleidung machen….) - sonst sind alle Vorsätze wie “ab morgen wird alles anders” sehr schnell wieder vergessen. Wir können uns dies bei Spitzensportler “abschauen” - diese teilen ihren Weg zum Ziel in viele kleine Etappen ein. Nur so können sie schier unüberwindbare Hindernisse überwinden und erreichen somit ihr Ziel.

Eine Art Krücke kann es sein wenn man sich keine Gedanken über den wöchentlichen Speiseplan machen muss. Dietix liefert Ihnen einen ausgeklügelten Speiseplan mit kostenloser Beratung von Diätologen und Sportwissenschaftern. Wir helfen Ihnen gerne über die vielen Hindernisse bei Ihrem persönlichen Weg zum Ziel!

Gesunde, ausgewogene Ernährung kann durch die Ernährungspyramide sehr gut veranschaulicht werden. Ofmals steht diese auf dem Kopf d.h. die einzelnen Lebensmittelgruppen werden entweder zuviel oder zuwenig gegessen. Werfen Sie doch einmal einen genaueren Blick darauf und reflektieren Sie Ihren eigenen Tagesspeiseplan!

untitled

                                                                                                                                                                         Quelle: Fond Gesundes Österreich

Gehen Sie es Schritt für Schritt an und beginnen Sie an der Basis der Pyramide zu verändern - bis hin zur Spitze.

Alles Gute wünscht Ihnen Karin Leitner, dietix Ernährungsexpertin

Sport macht schlau!

7. Dezember 2009
posted by Andrea Hütthaler

Was wir alle wissen ist: Wir können durch Bewegung unser Gewicht reduzieren, Fett verbrennen, Muskeln aufbauen, Bluthochdruck und Cholesterin senken, Herz- Kreislaufproblemen entgegenwirken, gegen Rückenprobleme angehen und unseren Stresspegel senken.

Das ist eine ganze Menge, aber Sport kann mehr!

Täglich unterfordern wir unseren Körper und verzichten dadurch auf eine Unmenge von positiven Auswirkungen und Reizen, die durch Training im Körper ausgelöst werden. Durch Bewegung hätten wir auch einen Ausgleich zu einseitigen Belastungen, immer gleich ausgeführten Handgriffen - vielleicht auch noch in schlechter Haltung - und zum vielen Sitzen.

Und was haben wir noch davon, wenn wir uns bewegen?

Sport beflügelt unseren Geist, verbessert die Konzentration und erhöht unsere geistige Leistungsfähigkeit!

Wissenschaftliche Studien belegen, dass körperliche Fitness das Risiko einer Demenzerkrankung deutlich verringert. Auch Personen, die sportlich nicht fit waren und erst später mit regelmäßigem Sport begannen, verbesserten ihre geistige Leisung enorm (Larson et al.2006)

Wer sich bewegt, setzt sein Gehirn zur Steuerung dieser Bewegung ein. Das führt zu einer Steigerung von Aufmerksamkeit und Konzentration und in Folge zu erhöhter geistiger Leistungsfähigkeit.

Was passiert also im Gehirn? Bewegung regt den Stoffwechsel an, das Gehirn wird mit mehr Sauerstoff versorgt und besser durchblutet. Neue Vernetzungen werden gebildet und die Signalweitergabe wird verbessert. Studien zufolge kann man auch durch mäßiges Ausdauertraining am Fahrradergometer und gleichzeitigem Lernen seinen Intelligenzquotienten entscheidend erhöhen und seine Kreativität steigern.

Wenn Sie aber gerade kein größeres Lernpensum zu bewältigen haben, genügen auch zwei oder drei zügige Spaziergänge von mehr als einer halben Stunde pro Woche für eine positive Wirkung auf das Gehirn.

Probieren Sie es aus und genießen Sie geistige Höhenflüge und körperliches Wohlbefinden nach dem Sport!

Über den Sinn der Beweglichkeit, und wozu Trinken auch noch dient

9. November 2009
posted by Manfred Simonitsch
Beweglich wie eine Schildkröte? oder...

Beweglich wie eine Schildkröte? oder...

...wie ein Schlangenmensch?

...wie ein Schlangenmensch?

Tageszeit, Alter, Geschlecht, Innen- und Außentemperatur (so mancher Yoga Guru macht seine Einheiten bei 38° - 40° Raumtemperatur), all das hat absolut Einfluss auf unsere Beweglichkeit, aber das was am meisten Einfluss darauf hat, Sie ahnen es schon, das sind wir selbst, bzw. unser eigenes Verhalten, was Bewegung betrifft. Auch die Ermüdung und was wichtig ist - Flüssigkeitsmangel - haben tatsächlich auf unsere Beweglichkeit intensiven Einfluss, aber was ist schon “intensiv”? Generell sind Frauen beweglicher als Männer (na gehhhh!!!), weil diese weniger Muskelmasse haben (aha!), einen höheren Fettgewebeanteil und auch einen höheren Wassergehalt im Gewebe haben.

 

Sie sehen - auch mit dem Ernährungs- oder Trinkverhalten kann man positiv auf die Beweglichkeit Einfluss nehmen, ach ja, mit dem Trinkverhalten meine ich ungesüßte Flüssigkeiten OHNE Alkohol und möglichst naturnahe - am besten Wasser, linksdrehend, rechtsdrehend, Grander oder nicht, alles ist erlaubt, hauptsache Wasser mit oder ohne ein bisserl Geschmack (Tee), mit oder ohne zusätzlichem Prickeln (Mineral/Soda). Jetzt aber zurück zum Thema der Bewegungsabgewöhnung: Wir erleben in unserer Physiotherapiepraxis immer mehr Personen, die eine Beweglichkeit nahe der von Schildkröten haben, dies aber einfach nicht registrieren, weil Sie eben Tag ein, Tag aus, glauben nicht mehr an Beweglichkeit zu brauchen. Dass aber Beweglichkeit eine Grundeigenschaft des Organismus ist, Voraussetzung für qualitative und quantitative gute Bewegungsausführungen ist und auch bewirkt, dass Übungen kräftiger, schneller und einfach leichter und fließender ausgeführt werden können, das hat sich wohl noch nicht so richtig herum gesprochen (leider).

 

Beweglichkeit unterteilt sich in Gelenkigkeit der Gelenke und Kapseln, und in die Dehnfähigkeit der beteiligten Muskeln, Sehnen und Bänder. Je besser und geschmeidiger dieser Muskel-, Sehnen-, und Bandapparat  funktioniert, desto besser beugen Sie auch Verletzungen vor, und schützen so Ihren Organismus.

Es muss ja nicht die Beweglichkeit von sogenannten Schlangenmenschen (wie man diese im Zirkus noch sieht) sein, aber reicht die Beweglichkeit einer “Schildkröte” - ganz abgesehen vom Tempo? Nutzen Sie doch das, was Sie erhalten haben, und bewegen Sie regelmäßig Ihre Gelenke, und zwar, wenn möglich, in alle Richtungen, für die das jeweilige Gelenk geeignet ist. USE IT OR LOOSE IT (Verwenden Sie es, oder Sie verlieren es….) - die GRUNDEIGENSCHAFT, die unser Organismus perfekt beherrscht.

Mag. Manfred Simonitsch - Bewegungsexperte Dietix