Wie gelingt mir “five a day”?!

3. November 2009
posted by Karin Leitner

 kurbisGrippale Infekte und Erkältungen sind im Vormarsch. Versorgen sie ihren Körper mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen und sie sind für den Winter gewappnet, ohne täglich synthetische Präperate schlucken zu müssen!

Annähernd 600g Obst und Gemüse sollten in der täglichen Kost enthalten sein. Doch wer rechnet da schon so genau nach?

Zum Glück gibt`s eine ganz einfache Formel: 5 Mal täglich eine Hand voll Obst (2 Hände voll) und Gemüse (3 Hände voll). Achtung! Die Ausrede “ich bin ja den ganzen Tag außer Haus und hab`nicht so viel Zeit!” gilt ab sofort nicht mehr! Ob am Arbeitsplatz, auf der Uni, in der Schule oder zu Hause: Entweder sie kaufen sich ein frisches Obst oder Gemüse unterwegs oder sie packen es zu Hause ein. Auch Trockenfrüchte und Nüsse können sie als eine Portion rechnen - jedoch Achtung auf die Menge - Faustregel immer soviel Trockenfrüchte wie als Frischobst gegessen werden und bei den Nüssen eine kleine Hand voll.

5 x am Tag ist leicht erreicht!
Hier ein paar Tipps und Tricks:
– ein Glas Fruchtsaft zwischendurch
– übliche Beilagen-Gemüseportion verdoppeln
– beim Salatbuffet kräftig zugreifen
– statt Wurst Tomaten, Radieschen oder Paprika aufs Brot
– kleine Mengen getrocknete Früchte oder Nüsse statt Chips und Schokolade
– immer einen frisch gefüllten Obstteller in Reichweite
– erntefrisches Obst und Gemüse wählen

So und jetzt wären wir beim Thema erntefrisch & saisonal - ich möchte im November den Kürbis näher beleuchten, da er bis Jänner Februar Saison hat. Der Kürbis ist eines der ältesten Kulturpflanzen der Erde - und eine der gesündesten dazu!

Kürbis wirkt durch seinen hohen Kaliumgehalt entwässernd und harntreibend. Nicht zu vergessen, dass manche Kürbissorten (wie Hokaido-Kürbis) mehr Beta-Karotin enthalten als Karotten!

Einen reifen Kürbis erkennt man daran, dass er hohl klingt, wenn man gegen seine Schale klopft.  Bei unverletzter Schale und kühler, trockener Lagerung können Kürbisse wochenlang aufbewahrt werden.

Wussten sie eigentlich, dass sie Hokaido-Kürbis mit der Schale verwenden können? Tagliatelle mit Hokaido-Kürbis ist eines meiner Lieblingsrezepte. Zwiebel und Konblauch fein hacken und in wenig Olivenöl anschwitzen. Geraspelten Kürbis und fein geschnittenen Schinken mitrösten - mit etwas Weißwein und Gemüsebrühe aufgießen und dünsten lassen. Mit Sauerrahm (1% Fett), Petersilie und Kräutersalz verfeinern. Tagliatelle mit Kürbissauce vermischen und etwas frisch gehobelten Parmesan darüberstreuen. Dazu eine große Schüssel Endiviensalat!

Das ist saisonale Küche und sie haben 2 Gemüseportionen abgedeckt!

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Quelle: AMA

Kommen sie gesund & fit durch die kalte Jahreszeit! Karin Leitner dietix-expertenteam

Jetzt ist Spargelzeit…

8. Mai 2009
posted by Karin Leitner
Bil: Argrarmarkt Austria
Bild: Argrarmarkt Austria

Der Spargel ist nach dem Winter das erste frische Freilandgemüse. Daher freut sich der Körper über die im Spargel enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe.  Denn schon 500g Spargel decken den täglichen Bedarf an Vitamin C und Folsäure. Weiters finden wir Kalium, Phosphor, Kalzium und Vitamin A, B-Vitamine, Vitamin E in diesem köstlichen Gemüse. Seinen typischen Geschmack erhält der Spargel von der Asparaginsäure, ätherischen Ölen und anderen pflanzlichen Wirkstoffen.

Im Gegensatz zum weißen Spargel, wächst grüner Spargel über der Erde, daher wird er durch das Sonnenlicht grün und übertrifft von den Inhaltsstoffen den weißen Spargel.
Damit eben diese vielen Vitamine und Mineralstoffe nicht im Kochsud landen, empfehle ich ihnen den Spargel zu dämpfen. Sie brauchen dazu keinen Dampfgarer - schon ein einfacher “Dämpfeinsatz”  im Kochtopf, leistet gute Dienste. Die Garzeit dauert je nach Dicke des Spargel und ob weißer oder grüner Spargel ca. 15 Minuten (grüner Spargel hat eine geringere Garzeit).
Spargel besteht zu 93 Prozent aus Wasser und hat nur 20 Kalorien pro 100g. Als Beilage passen optimal frische Kartofferl, gebratener Schinken und eine leichte Sauce. So leicht eine Sauce Hollondaise sich am Gaumen anfühlt - umso schwerer schlägt sie sich am täglichen Kalorienkonto zu Buche!
Bestellen sie im Restaurant wenig Sauce und eine große Portion Salat dazu und zu Hause probieren sie eine Schnittlauch-Joghurtsauce oder Tomatensauce dazu. Eine Alternative wäre auch eine Kräuterbechamelsauce mit Magermilch.
Falls sie schon Spargel zu Hause haben - lagern sie ihn in einem feuchten Tuch eingeschlagen  im Kühlschrank. Wenn ich ihnen Gusto gemacht habe auf dieses herrliche Gemüse - achten sie beim Einkauf auf geschlossene Spitzen und das die Spargelenden nicht ausgetrocknet sind.
Alles Liebe, Karin Leitner dietix-expertenteam

Vitaminpillen versus Obst und Gemüse

4. März 2009
posted by Andrea Füchsl

Immer wieder wird mit unterschiedlichen Studien Alarm geschlagen, dass Obst und Gemüse über die Jahrzehnte an Nährwert und Vitaminen verloren hätten und der tägliche Grundbedarf nicht gedeckt werden könne. Ein ORF Artikel von heute gibt Anlass für ein paar Zeilen….

Quelle: http://www.orf.at/090219-35210/index.html 

 

Häufig erscheinen Artikel mit Meldungen die uns verunsichern sollen….”Wir nehmen zu wenig Vitamine mit der Nahrung auf oder in unserem Obst ist heute weniger Inhaltstoffe enthalten” usw. 

 

Es ist eigentlich sehr einfach: Wir nehmen wenig Vitamine und Mineralstoffe auf wenn wir uns unausgewogen ernähren. Leider wird ein solches Verhalten oft mit künstlichen Vitaminpräparaten “ausgebessert”.

Frisches oder tiefgekühltes Gemüse und Obst beinhaltet mehr als nur Vitamine und Mineralstoffe:

  • Ballaststoffe sorgen für einen geregelten Blutzucker und ein optimales Sättigungsgefühl, können sogar den Cholesterinspiegel senken und sind in Tabletten nicht vorhanden.
  • Sekundäre Pflanzenstoffe sind winzige Stoffe die in unserem Körper fantastische Wirkungen haben können. Krebshemmend, entzündungshemmend, hemmen freie Radikale und können Cholesterin senken usw. Diese Stoffe findet man in optimaler Dosis in Obst und Gemüse.
  • Und nicht zu vergessen….der GESCHMACK! Der herrliche Geschmack einer Birne oder eines Apfels kann doch nicht mit einer Tablette verglichen werden.

Sie sehen, es gibt viele Gründe Obst und Gemüse zu essen….im nächsten Beitrag möchte ich dann auf Lagerung und Tiefkühlprodukte zu sprechen kommen!

Viele Grüße

Andrea Füchsl