Das Reich der Mitte

12. Februar 2011
posted by Andrea Hütthaler

Männer und Frauen machen hunderte Situps, um um das lästige Bauchfett loszuwerden und um definierte Muskeln zeigen zu können. Und doch erreichen sie nicht den gewünschten Erfolg. Sie trainieren zwar ihre Bauchmuskeln, aber die darüberliegende Fettschicht geht davon nicht weg.

Krafttraining alleine reicht also nicht: ein zusätzliches Ausdauertraining gehört einfach dazu! Eine schlaue Kombination von Ausdauer und Kraft kurbelt den Fettstoffwechsel an und läßt das ungeliebte Fett schmelzen.

Wozu überhaupt straffe Bauchmuskeln. Sind Sixpacks für Männer und ein flacher Bauch bei Frauen ein so erstrebenswertes Schönheitsideal? Aus medizinischer Sicht ist ein zuviel an Bauchfett ein gesundheitliches Risiko. Im übrigen ist der Bauch das Kraftzentrum des Körpers. Ein starker Rumpf - und dazu gehören auch die Muskeln des unteren Rückens - verbessert die gesamte Körperhaltung und er stabilisiert die Wirbelsäule. Bei jeder Sportart ist ein gutes Muskelkorsett wichtig für dynamische Bewegungen - und ruckartige Belastungen können sicher und schonend ausgeführt werden.

Beim alleinigen Bauchmuskeltraining baut der Körper kaum Fett ab - dazu ist die Muskelgruppe zu klein. Je mehr Muskelmasse beim Training in Bewegung ist, umso größer ist der Energieverbrauch.

Das Programm muss so konzipiert sein, dass Fett gegen Muskeln getauscht wird. Auch wenn man erstaunlich viel Fett verliert, heißt das noch lange nicht, dass im gleichen Maße die Kilos schwinden. Muskeln wiegen mehr als Fett. Jedes Kilo, das an Muskelmasse zugelegt wird, verbrennt zusätzlich etwa 50 Kalorien am Tag, damit es sich selbst erhalten kann. Bereits die Umwandlung von kleinen Fettanteilen in Muskeln lässt den Körper straffer und schlanker erscheinen. Also nicht gleich aufgeben, nur weil sich der Zeiger auf der Waage zu wenig nach links bewegt!

Der Körper reduziert das Fett auch als erstes dort, wo er es am ehesten entbehren kann. Und das ist leider oft nicht die gewünschte “Schwachstelle”.

Nich zu vergessen ist dabei die Ernährung. Eiweiß muss vermehrt zugeführt werden, denn es ist der Muskelbilder unter den Nährstoffen. Ein zuviel an Kohlehydraten lagert sich schnell in den Fettdepots ab. Frauen brauchen dabei keine Angst zu haben, bei erhöhter Eiweißzufuhr zu viel Muskelmasse zuzulegen, da sie wenig des muskelaufbauenden Testosterons besitzen.

Kurz zusammengefasst: eine straffe Figur ist von zwei Faktoren abhängig: der richtigen Ernährung und einem ausgewogenen Ganzkörpertraining!

Wintersport - perfekt vorbereitet?

17. Januar 2010
posted by Manfred Simonitsch

Sonnenschein, Pulverschnee, blauer Himmel, super gute Luft - einfach herrlich. Und dazu noch eine Prise Bewegung. Am besten aber perfekt vorbereitet, denn die richtige Dosis und Mischung aus Beweglichkeit, Kraft- und Ausdauertraining garantiert Spaß und Freude auf der Piste oder auf der Loipe. Und egal, welche Wintersportart Sie auswählen bzw. ausüben, grundlegend gibt es ein paar wichtige Tipps, die Sie einhalten sollten:
*Bereiten Sie sich körperlich möglichst gut auf Ihre Wintersportart vor
*Überprüfen Sie Ihre Ausrüstungsgegenstände auf Tauglichkeit und Funktionsfähigkeit
*Beginnen Sie Ihre Aktivitäten mit entsprechender Dosierung und steigern Sie nach und nach Intensität und Dauer
*Machen Sie rechtzeitig Pause und genießen Sie Ihren Urlaub
*Geben Sie dem persönlichen “Kontakt mit der Natur” eine Chance, verzichten Sie auf Laptop, Blackberry und Co….zumindest während eines Teils Ihres Urlaubs
*Und lassen Sie Ihren Urlaub zumindest einen Tag auch entsprechend ausklingen, bei Genuss pur, bevor der Alltag wieder Einzug hält

Es ist schon spannend, dass sich gerade im Wintersportbereich nur die Wenigsten auf die hohen technischen und körperlichen Voraussetzungen für die Durchführung vorbereiten. Niemand von uns würde auf die Idee kommen einen einwöchigen Radurlaub ohne entsprechende Vorbereitung auf dem Drahtesel durch zu führen (schon allen wegen dem Allerwertesten). Aber für viele ist es selbstverständlich einen einwöchigen Winterurlaub auf den Traumpisten Österreichs so ganz ohne Vorbereitung zu verbringen. Dabei sind die körperlichen Belastungen gerade in den Wintersportdisziplinen tatsächlich erheblich. Aufgrund der “Bretter, die die Welt bedeuten”, die immer technischer werden und immer höhere Ansprüche an die körperlichen Voraussetzungen stellen (hier vor allem die muskulären und konditionellen Voraussetzungen), ist es einfach immens wichtig, um auch wieder gesund nach Hause zu kommen, die eigenen Fähigkeiten zu schulen und zu trainieren.

Immer wieder kann man auf den Pisten Personen beobachten, die weit über Ihre Verhältnisse fahren. Die Beinahe-Vorschrift der Helmpflicht und auch von Protektoren ist zwar gut und schön, viel wichtiger wäre es aber, wenn sich jedermann- und -frau entsprechend an Pistenregeln hält, und vor allem an den eigenen Fähigkeiten orientiert. Denn dann ist ein ganz wichtiger Grundstein für einen genüsslichen Urlaub für einen selbst und die Miturlauber gelegt…..

Alpenparadies Winterurlaub

Alpenparadies Winterurlaub