Was uns in die Wiege gelegt wird…

30. Oktober 2009
posted by Erika Mittergeber

Vor kurzem fragte mich meine Freundin ob das Gewicht, das man als Erwachsener hat, vererbt wird. Das ist eine gute Frage, dachte ich mir und machte mich auf die Suche nach Informationen. Dabei stieß ich auf sehr interessante Info´s.

Offenbar wird bereits in der Schwangerschaft beim Ungeborenen „programmiert“, ob es später normales Gewicht, übergewichtig oder sogar ein Risiko für Diabetes Mellitus  haben wird. Lebenswichtige Stoffwechselabläufe durchlaufen eine sogenannte „Perinatale Programmierung“, was nichts anderes bedeutet wie: was und wieviel die werdende Mutter isst, eicht und trainiert die Körperfunktionen beim Nachwuchs. Das beginnt vermutlich bereits bei der Befruchtung der Eizelle. Besonders kritisch dürfte die Zeit vom dritten Schwangerschaftsdrittel bis 4 Wochen nach der Geburt sein.

Gerade eine Überversorgung mit Nahrung dürfte nach neuen Erkenntnissen den Kindern Übergewicht in die Wiege legen. Schwangere sollen also nicht „für zwei“ essen, sondern gerade dann sich besonders bewusst ernähren. Viel Obst und Gemüse, täglich Vollkornprodukte, mageres Fleisch und Fisch, DAS brauchen werdende Mütter. Milchprodukte wie Joghurt, Topfen und Käse sollten selbstverständlich nicht fehlen. Während der Schwangerschaft heißt es: Finger weg von Diäten. Frauen die übergewichtig sind und ein Baby planen, sollten vorher gesund abnehmen. So schaffen sie die besten Voraussetzungen für eine stabile Gesundheit bei sich selbst und beim Nachwuchs.

Alles Liebe, Eure dietix-Ernährungsexpertin
Erika Mittergeber

Quelle: Ernährungsumschau Sonderbeilage 8/09

Übergewichtige Kinder in Österreich

10. Februar 2009
posted by Andrea Füchsl

Übergewicht eine Krankheit die auch vor Kindern keinen Halt macht….
In Österreich ist schätzungsweise jede/r fünfte Schüler/in zwischen 11 und 13 Jahren übergewichtig. Der größte Teil der stark Übergewichtigen trägt diese Last lebenslang. Das hat enorme Folgen für ihre Gesundheit und für ihre Psyche. Übergewichtige Kinder sind anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Natürlich darf auch die psychische Last nicht unterschätzt werden. Hänseleien oder Schwierigkeiten im Bewegungsablauf machen es den Kindern im Alltag oft nicht leicht. Quelle: Fonds gesundes Österreich

Eine Follup-up Studie zum Ernährungszustand von 7-14 jährigen in Österreich zeigte, dass es zwar einen Rückgang beim Fettverzehr gibt, dass dieser mit 36% der Nahrungsenergie immer noch viel zu hoch ist.  Der Fettanteil der Nahrung sollte pro Tag nicht mehr als 30% ausmachen. Quelle: Ö.Ernährungsbericht 2003

Diese erschreckenden Nachrichten sollten uns zu denken geben. Das Sprichwort: Was Hänschen nicht lernt - lernt Hans nimmer mehr ist zwar nicht ganz richtig aber die Praxis zeigt, dass erlernte Verhaltensmuster nicht so einfach verändert werden können. Positive Ernährungsgewohnheiten sollten bereits im Kindesalter erlernt werden….dafür benötigt es Erwachsene die als Vorbild den Kindern voran gehen. Sollte gesundes Essen und Trinken nicht zu den normalen Alltagsdingen gehören?

Ich freue mich auf Ihre Rückmeldungen!

Beste Grüße

Andrea Füchsl