
Volkskrankheit Rückenschmerzen
Sind Sie auch davon betroffen? Dann geht es Ihnen wie mehr als einem Viertel der Bevölkerung unseres Landes.
Bewegungsmangel, Übergewicht, Stress und psychische Probleme sind Auslöser für Erkrankungen des Bewegungsapparates. Dauern Schmerzen länger als drei Monate an oder treten Sie immer wieder auf, spricht man von chronischen Beschwerden. Schmerzen beeinträchtigen die Lebensqualität und die Psyche leidet. Ein guter Arzt kann Probleme hinter den Schmerzen erkennen und wird sich nicht auf eine Behandlung mit Tabletten und Spritzen beschränken.
Den Rücken stärken
Das ist eine gute Möglichkeit, generell vorzubeugen und um chronische Schmerzen abzuwenden. Leider halten sich Menschen mit Rückenschmerzen meist nur so lange an verordnete Therapien und Heilgymnastik, wie ihr Leidensdruck besteht. Massagen werden lieber in Anspruch genommen, die zwar entspannen und wohl tun - auf Dauer aber Rückenschmerzen nicht verhindern können. Auch Bettruhe ist meist kein Heilmittel, da sie zum Abbau von Muskelmasse führt und schlussendlich Beschwerden chronisch werden lässt.
Wie kann man also seinen Rücken gewinnbringend stärken?
Australische Wissenschafter, Physiotherapeuten und Ärzte haben mit ihrer mehr als 10-jährigen Forschungsarbeit und klinischen Erfahrung weltweit grundlegend neue Impulse für die Vorsorge und Rehabilitation von Kreuzschmerzen gesetzt. Mit gezielten Programmen ergänzen sie die bisher verbreiteten Übungen für die Muskelkraft und die Bewegung um ein spezielles Training der tiefen stabilisierenden Rumpfmuskeln.
Ziel ist es durch Aktivierung der lokalen Muskeln die Gelenke (Segmente) der Wirbelsäule zu stabilisieren und in Folge jegliche Bewegung unbedenklich zu machen. Bei gesunden Menschen funktioniert die Voransteuerung der sogenannten Haltemuskeln noch bevor eine aktive Bewegung stattfindet. Leidet eine Person an Rückenschmerzen, so ist die stabilisierende Funktion dieses Muskelkorsetts beeinträchtigt. Durch spezielle Übungen kann bewusste Ansteuerung jedoch erlernt werden, die dann zur Stabilisierung der Wirbelsäule und des Beckens beiträgt.
Mit wenig Aufwand
ist es möglich den Teufelskreis von Schmerzen, Bewegungsmangel, schwacher Rücken- und Bauchmuskulatur, Haltungsschwäche, hoher Bandscheibenbelastung, Beweglichkeitsverlust und wieder Schmerzen zu durchbrechen.
Am Besten ist, Sie lassen es gar nicht so weit kommen und halten ihre Wirbelsäule gesund: achten Sie auf ihr Gewicht - geht einfach mit den Produkten von Dietix -, vermeiden Sie einseitige Belastungen, legen sich ein Muskelkorsett zu und bleiben in Bewegung!
Sind Sie mit dem Gewicht Ihres Partners unzufrieden?
Mit dieser Frage haben sich Marktforscher an rund 16.000 Menschen in sechzehn verschiedenen Ländern gewandt und Erstaunliches herausgefunden. Während in den meisten Ländern die Befragten mit dem Gewicht der besseren Hälfte nicht zufrieden sind, scheinen die Deutschen ihren Partner so zu lieben wie er ist. Nur 16 % gaben an, ihr Partner solle weniger Pfunde auf die Waage bringen. Im Vergleich dazu würden es ein Drittel der Schweizer und fast die Hälfte der Finnen gern sehen, wenn ihr Lebenspartner abnähme.
Schatz, bin ich zu dick?
Mit dem eigenen Gewicht hadern die Deutschen schon mehr. Mehr als vierzig Prozent haben bereits einen Abnehmversuch hinter sich. Die meisten Diätpillen werden übrigens in China geschluckt und die buntesten Blüten treibt der Schlankheitswahn in Brasilien: dort kann man sich einer Fettabsaugung der Zehen unterziehen, was für hübschere Zehenzwischenräume führen soll.
Worauf es beim RICHTIGEN Abnehmen ankommt, das wissen laut Befragung die Mexikaner am Besten. Beinahe jeder Befragte setzt auf gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung. Die Österreicher wurden übrigens nicht nach ihrer Meinung gefragt. Vielleicht ist es hierzulande ein zu heikles Thema wenn Sie Ihren Partner beim Abendessen fragen:”Schatz, bin ich eigentlich zu dick?”
Nachzulesen sind die Ergebnisse in der Februar-Ausgabe des Reader´s Digest.
Was uns in die Wiege gelegt wird…
Vor kurzem fragte mich meine Freundin ob das Gewicht, das man als Erwachsener hat, vererbt wird. Das ist eine gute Frage, dachte ich mir und machte mich auf die Suche nach Informationen. Dabei stieß ich auf sehr interessante Info´s.
Offenbar wird bereits in der Schwangerschaft beim Ungeborenen „programmiert“, ob es später normales Gewicht, übergewichtig oder sogar ein Risiko für Diabetes Mellitus haben wird. Lebenswichtige Stoffwechselabläufe durchlaufen eine sogenannte „Perinatale Programmierung“, was nichts anderes bedeutet wie: was und wieviel die werdende Mutter isst, eicht und trainiert die Körperfunktionen beim Nachwuchs. Das beginnt vermutlich bereits bei der Befruchtung der Eizelle. Besonders kritisch dürfte die Zeit vom dritten Schwangerschaftsdrittel bis 4 Wochen nach der Geburt sein.
Gerade eine Überversorgung mit Nahrung dürfte nach neuen Erkenntnissen den Kindern Übergewicht in die Wiege legen. Schwangere sollen also nicht „für zwei“ essen, sondern gerade dann sich besonders bewusst ernähren. Viel Obst und Gemüse, täglich Vollkornprodukte, mageres Fleisch und Fisch, DAS brauchen werdende Mütter. Milchprodukte wie Joghurt, Topfen und Käse sollten selbstverständlich nicht fehlen. Während der Schwangerschaft heißt es: Finger weg von Diäten. Frauen die übergewichtig sind und ein Baby planen, sollten vorher gesund abnehmen. So schaffen sie die besten Voraussetzungen für eine stabile Gesundheit bei sich selbst und beim Nachwuchs.
Alles Liebe, Eure dietix-Ernährungsexpertin
Erika Mittergeber
Quelle: Ernährungsumschau Sonderbeilage 8/09
