FIT und GUT DRAUF

17. Oktober 2010
posted by Andrea Hütthaler

Wie es ist, wenn man gut drauf ist, wissen wir alle. Was es heißt FIT zu sein, ist schon schwieriger zu definieren.

Im Allgemeinen versteht man unter Fitness körperliches und geistiges Wohlbefinden. FIT zu sein bedeutet leistungsfähig zu sein und die Belastungen des Alltags besser verarbeiten zu können.

Was sind Belastungen des Alltags? Das sind durchwegs Anforderungen, denen wir nicht ohne weiteres gewachsen sind, denen wir uns aber aus den unterschiedlichsten Gründen stellen müssen.

Statistisch gesehen leben Menschen, die FIT sind, länger. Das Risiko an Krankheiten wie Herzinfarkt, Bluthochdruck, Diabetes oder Osteoporose zu erkranken, ist wesentlich geringer, wenn man FIT ist. Ist man jung, denkt man natürlich noch nicht an diese Erkrankungen.. Aber gerade Osteoporose ist eine “Kinderkrankheit”. Denn Knochenwachstum findet hauptsächlich in jungen Jahren statt, und der Mensch legt sein größtmögliches “Knochenkonto” an. Und von da an gehts bergab, wenn man zuwenig dagegen unternimmt.

Wie erreicht man nun eine hohe Knochendichte, die jeden von uns davor bewahrt, dass seine Knochen im Alter brüchig und spröde werden? Einerseits durch eine ausgewogene Ernährung und - wissenschaftlich erwiesen - durch Bewegung: speziell durch Zug- und Druckbelastungen wie beim Krafttraining, aber auch durch hüpfen, springen und laufen. Daher kann man schon früh etwas für seine Altersvorsorge tun. Doch auch im fortgeschrittenen Alter kann Knochendichte erhalten und sogar noch aufgebaut werden.

Ein fitter Mensch kann also Belastungen besser standhalten und Krankheiten vorbeugen und vermeiden!

Fitness sorgt für Wohlbefinden und formt den Körper

Wer kennt das Gefühl, dass er sich nach ausgiebiger Bewegung und der Dusche danach so richtig gut fühlt, weil er angenehm müde ist und weiß, dass er Gutes für sich und seinen Körper getan hat? Und auch während der Bewegung spüren wir unseren Körper - wir lernen ihn besser kennen und entwickeln ein besseres Körpergefühl.

Regelmäßige Bewegung baut unsere Muskeln auf, der Grundumsatz wird erhöht, der Stoffwechsel aktiver, die Fettverbrennung angekurbelt und ein gesundes Hunger- und Sättigungsgefühl stellt sich ein.

Ziel ist es nicht dem Magerwahn zu verfallen - die Zeit von Size Zero und spindeldürren Models auf den Laufstegen ist vorbei!  Trendforscher prognistizieren ein neues Schönheitsideal: Natürlichkeit, wohlproportionierte Formen und ein fitter Körper mit schön definierten Muskeln für Männer und einer straffen Silhouette bei Frauen werden zum Idealbild. Stars, Models und Berühmtheiten machen es vor. Sie leisten sich einen Personal Trainer, laufen, machen Yoga und frequentieren Fitnessstudios. Die Latte liegt vielleicht gar nicht mehr so hoch. Anzufangen ist es allemal wert und wer weiß, vielleicht ist es nur der Beginn einer wunderbaren Fitnessreise!

Sport macht schlau!

7. Dezember 2009
posted by Andrea Hütthaler

Was wir alle wissen ist: Wir können durch Bewegung unser Gewicht reduzieren, Fett verbrennen, Muskeln aufbauen, Bluthochdruck und Cholesterin senken, Herz- Kreislaufproblemen entgegenwirken, gegen Rückenprobleme angehen und unseren Stresspegel senken.

Das ist eine ganze Menge, aber Sport kann mehr!

Täglich unterfordern wir unseren Körper und verzichten dadurch auf eine Unmenge von positiven Auswirkungen und Reizen, die durch Training im Körper ausgelöst werden. Durch Bewegung hätten wir auch einen Ausgleich zu einseitigen Belastungen, immer gleich ausgeführten Handgriffen - vielleicht auch noch in schlechter Haltung - und zum vielen Sitzen.

Und was haben wir noch davon, wenn wir uns bewegen?

Sport beflügelt unseren Geist, verbessert die Konzentration und erhöht unsere geistige Leistungsfähigkeit!

Wissenschaftliche Studien belegen, dass körperliche Fitness das Risiko einer Demenzerkrankung deutlich verringert. Auch Personen, die sportlich nicht fit waren und erst später mit regelmäßigem Sport begannen, verbesserten ihre geistige Leisung enorm (Larson et al.2006)

Wer sich bewegt, setzt sein Gehirn zur Steuerung dieser Bewegung ein. Das führt zu einer Steigerung von Aufmerksamkeit und Konzentration und in Folge zu erhöhter geistiger Leistungsfähigkeit.

Was passiert also im Gehirn? Bewegung regt den Stoffwechsel an, das Gehirn wird mit mehr Sauerstoff versorgt und besser durchblutet. Neue Vernetzungen werden gebildet und die Signalweitergabe wird verbessert. Studien zufolge kann man auch durch mäßiges Ausdauertraining am Fahrradergometer und gleichzeitigem Lernen seinen Intelligenzquotienten entscheidend erhöhen und seine Kreativität steigern.

Wenn Sie aber gerade kein größeres Lernpensum zu bewältigen haben, genügen auch zwei oder drei zügige Spaziergänge von mehr als einer halben Stunde pro Woche für eine positive Wirkung auf das Gehirn.

Probieren Sie es aus und genießen Sie geistige Höhenflüge und körperliches Wohlbefinden nach dem Sport!