
Essgewohnheiten sind so alt wie wir selbst
Hallo!
Ich lese gerne zu Themen die mich beschäftigen. Eines dieser Themen ist zum Beispiel warum wir essen was wir essen. Natürlich, viele Faktoren beeinflussen das. Wir essen nicht nur aus Hunger, sondern viel zu oft aus Gewohnheit, Langeweile, Frust oder zur Beruhigung. Oft ist untertags keine Zeit zum Essen und erst abends, wenn Ruhe einkehrt, kommt der Appetit.
Eines ist sicher: unsere Essgewohnheiten sind so alt wie wir selbst. Bis zum Alter von ca. 3 Jahren werden unsere Gewohneiten direkt von unserer Umgebung geprägt. Mit 8 Jahren sind die Essgewohnheiten weitgehend fixiert. Eltern, Großeltern und andere Betreuungspersonen spielen eine große Rolle. Eine aktuelle Studie aus Minnesota zum Beispiel konnte zeigen, dass Jugendliche wesentlich gesünder essen, wenn Sie ihre Mahlzeiten regelmäßig im Kreis der Familie essen. Was Hänschen in Kindertagen gelernt hat, dafür braucht Hans viel Geduld um es in gesündere Gewohnheiten umzulernen. Mit regelmäßigem Essen sorgt man also nicht nur für das eigene Wohlbefinden, sondern hat auch den Vorbildbonus bei den Kids.
Viele Grüße,
Erika Mittergeber
Quellen: http://pressetext.com und Akademie für Ernährung und Lebensmittelqualität
Übergewichtige Kinder in Österreich
Übergewicht eine Krankheit die auch vor Kindern keinen Halt macht….
In Österreich ist schätzungsweise jede/r fünfte Schüler/in zwischen 11 und 13 Jahren übergewichtig. Der größte Teil der stark Übergewichtigen trägt diese Last lebenslang. Das hat enorme Folgen für ihre Gesundheit und für ihre Psyche. Übergewichtige Kinder sind anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Natürlich darf auch die psychische Last nicht unterschätzt werden. Hänseleien oder Schwierigkeiten im Bewegungsablauf machen es den Kindern im Alltag oft nicht leicht. Quelle: Fonds gesundes Österreich
Eine Follup-up Studie zum Ernährungszustand von 7-14 jährigen in Österreich zeigte, dass es zwar einen Rückgang beim Fettverzehr gibt, dass dieser mit 36% der Nahrungsenergie immer noch viel zu hoch ist. Der Fettanteil der Nahrung sollte pro Tag nicht mehr als 30% ausmachen. Quelle: Ö.Ernährungsbericht 2003
Diese erschreckenden Nachrichten sollten uns zu denken geben. Das Sprichwort: Was Hänschen nicht lernt - lernt Hans nimmer mehr ist zwar nicht ganz richtig aber die Praxis zeigt, dass erlernte Verhaltensmuster nicht so einfach verändert werden können. Positive Ernährungsgewohnheiten sollten bereits im Kindesalter erlernt werden….dafür benötigt es Erwachsene die als Vorbild den Kindern voran gehen. Sollte gesundes Essen und Trinken nicht zu den normalen Alltagsdingen gehören?
Ich freue mich auf Ihre Rückmeldungen!
Beste Grüße
Andrea Füchsl
