Süßen ohne Kalorien

20. September 2009
posted by Karin Leitner

zucker1Trotz vieler Bewertungen geraten Süßstoffe regelmäßig ins schiefe Licht. Als Konsument ist man dabei immer wieder verunsichert wie man mit diesen Zusatzstoffen in Getränken, Joghurts …etc. umgehen soll.

Generell unterscheidet man zwischen Süßstoffen und Zuckeraustauschstoffen.  Zuckeraustauschstoffe (Fruchtzucker, Sorbit, Mannit, Maltit, Isomalt, Xylit und Lactit) haben gegenüber Haushaltszucker keine wesentlichen Vorteile. Sie enthalten Kalorien und können, wenn in größeren Mengen aufgenommen zu Magen-Darm-Beschwerden führen.

Die acht von der EU zugelassenen Süßstoffe sind in Tablettenform, flüssig und als Streusüße im Handel erhältlich. Süßstoffe enthalten keine Kalorien, die Süßkraft ist jedoch enorm. So entsprechen ca. 8 Tropfen Süßstoff ca. einen Teelöffel Zucker bzw. 1 Süßstofftablette entpricht in etwa 1 1/2 Stück Würfelzucker.

Die WHO hat für jeden der acht Zuckerersatzstoffe (Saccharin, Aspartam, Thaumatin, Acesulfam-K, Aspartam-Acesulafamsalz, Cyclamat, Neohesperidin DC, Sucralose) eine Höchstmenge festgelegt, die Menschen nach heutigem Wissensstand lebenslang ohne gesundheitliches Risiko aufnehmen können. Die tägliche Obergrenze heißt ADI (Acceptable Daily intake) - was etwa als “duldbare tägliche Aufnahme” übersetzt werden kann. Erwachsene erreichen die Grenzwerte aber nur, wenn sie sehr große Mengen von mit Süßstoff gesüßten Lebensmitteln konsumieren. Anders verhält es sich mit Kindern - diese könnten die Werte schon eher erreichen! Ein Beispiel: um den ADI-Wert von Aspartam zu erreichen, müsste z.B. ein 70 kg schwerer Mann rund sieben Liter Light-Limonade trinken.

Süßstoffe sind in unzähligen zuckerfreien Light- und Diätprodukten, in Kaugummis, Limonaden, Milchgetränken und Joghurts, Marmeladen und Konserven enthalten. Immer werden Fragen gestellt, ob Süßstoffe nun krebserregend seien bzw. ob Süßstoff dick mache, da er ja in der Ferkelmast eingesetzt wird. Auch die DGE und zahlreiche andere Studien (www.dge.de oder www.efsa.eu.int ) bekräftigen, dass dem nicht so sei. Da das Kraftfutter von Schweinen leicht bitter schmeckt, wird dieses mit Süßstoff versehen.

Zusammenfassend ein paar wichtige Punkte:

  • Beim Abnehmen steht nicht die Zuckerreduktion im Vordergrund, sondern die Fettreduktion!
  • Süßigkeiten sind oft “Fettigkeiten” z.B. Schokolade, Pralinen…. versuchen sie ihre “Süßschwelle” im Alltag zu senken, sprich weniger süß zu essen und zu trinken (natürlich auch Limonaden mit Süßstoff - trotz null Kalorien)

Alles Gute Ihre dietix-ernährungsexpertin Karin Leitner

Marathon & Ernährung

12. Mai 2009
posted by Karin Leitner
Quell: www.achim-achilles.de
Quell: www.achim-achilles.de

Am kommenden Sonntag ist es wieder soweit… in Linz sind vormittags viele Straßen gesperrt und die Teilnehmer hoffen das das Wetter nicht zu heiß wird - dier Linz-Marathon.

Die Wichtigkeit des richtigen Trainings mit exaktem Trainingsplan gehört für viele Sportler zum “1 x 1″. Die richtige Ernährung dazu ist oftmals ein Stiefkind.
Die Ernährung in der Vorwettkampfphase
In dieser Phase sollten nun die besten Vorraussetzungen für den Wettkampf geschaffen werden. Normalerweise umfasst die Vorwettkampfphase die letzten sieben Tage vor dem Wettkampf. Die Leistungsfähigkeit im Wettkampf kann gesteigert werden, wenn die Glykogenvorräte der Muskulatur ausreichend gefüllt sind.  Grundsätzlich sollte die Ernährung  kohlenhydratreich sein - also viel Nudeln, Reis, Couscous, Vollkornbrot …etc. essen, damit die Speicher aufgefüllt werden.
Wie geht man jetzt genau vor: 4-7 Tage vor dem Wettkampf wäre eine intensive Ausdauerbelastung (1-2h) empfehlenswert, damit die Glycogenvorräte fast vollständig ausgeschöpft werden. Und während der letzten 3-4 Tage vor dem Lauf folgt eine kohlenhydratreiche Ernährung (60-80% Kohlenhydratenergie)  mit einem nicht zu anstrengenden Training. Nur dann wird die Einlagerung des Glycogens in die Muskulatur nicht behindert.
Besonders in den ersten Stunden nach der intensiven Belastung werden die Kohlenhydrate schnell eingelagert!
Vergessen sie nicht auf das Trinken : ” Trinken bevor der Durst kommt, denn Durst ist bereits ein zu spätes Warnsignal” (SCKEK A., Philippka Sportverlag, Münster 2002)
Ernährung vor dem Start:
Die letzte Mahlzeit sollte ca. 3 Stunden vor dem Start zu sich genommen werden. Dadurch ist der Magen weder voll noch leer, denn beides kann sich nachteilig auswirken. Essen sie leicht verdauliche, kohlenhydratreiche Speisen z.B. Teigwaren, Obst, Reis, Gemüse und Mischbrot. Weiters wird empfohlen, dass alle 15-30 Minuten bis zu 30 Minuten vor dem Start kohlenhydrathaltige Sportgetränke aufgenommen werden.
Trinken sie während dem Lauf nach einer Stunde Belastung zumindest im Halbstundentakt ca. 150-200ml Getränk.
Quelle: Verband der Diaetologen Österreich
Alles Gute
Karin Leitner, dietix- ernährungsexpertin

Knochenstarke Ernährung

4. Mai 2009
posted by Karin Leitner

Die Weltgesundheitsorganisation rechnet die Osteoporose (=Knochenschwund) zu den zehn wichtigsten Erkrankungen dieses Jahrhunderts. Der 1. Österreichische Osteoporosebericht spricht von dringend notwendigen Strategien wie Ernähurngs- und Bewegungsprogramme zur Vorbeugung in allen Altersschichten.

Sie haben eine Großmutter oder ältere Dame in ihrem Bekanntenkreis, die an Osteoporose leidet?milch Die Prognosen sehen nicht sehr gut aus - jede zweite Frau und immerhin jeder dritte Mann in Österreich wird im Laufe des Lebens einen osteoporosebedingten Knochenbruch erleiden.

In zahlreichen Studien ist der direkte Zusammenhang von Ernährung und Knochenstärke beschrieben worden. Kalziumreiche Ernährung ist nicht nur in jungen Jahren wichtig während des Knochenwachstums, sondern auch im Erwachsenenalter ist eine ausreichende Zufuhr von ca. 1000-1200 mg Kalzium pro Tag erforderlich. Dies ist u.a. in Österreich mit einer mittleren Zufuhr von etwa 500mg pro Tag häufig nicht der Fall.

Einen Großteil der Zufuhr decken sie beispielsweise mit 1 Glas fettarmer Milch, 1/4l fettarmes Milchprodukt (Buttermilch/Joghurt) und 3 Scheiben Hartkäse. Den Rest  können sie durch Vollkornbrot, Broccoli, Spinat, Kohl oder durch ein kalziumreiches Mineralwasser (Contrex, Alpquelle, Astoria, Long life) gut ergänzen. Wichtig alleine ist nur sie brauchen diese Menge täglich - und am besten über den ganzen Tag verteilt, denn so ist die Aufnahme von Kalzium besser!

Ergänzen sie ihren dietix-Speiseplan mit Kalziumreichen Mineralwasser - ein Geheimtipp für echt heiße Tage: 1/4 l Buttermilch mit Mineralwasser aufgespritzt und sie können wieder neu im Alltag durchstarten! Und vergessen sie nicht auf Bewegung, denn nicht nur die Muskeln wollen bewegt werden, sondern auch der Knochen will belastet werden!!

Quelle:Journal der Diaetologen, Nr.1/2009

Schöne Maitage und liebe Grüße

Karin Leitner, dietix-Expertenteam

Sport ist Lifestyle!

22. April 2009
posted by Andrea Hütthaler

Alle joggen, alle walken, alle trainieren ihren Körper!

Noch nie zuvor haben so viele Österreicher behauptet, dass sie Sport betreiben. Die Wahrheit sieht aber anders aus, sagt der Sportwissenschafter Dirk Steinbach, der sich seit mehr als einem Jahrzehnt mit soziologischen Untersuchungen beschäftigt: der statistische Durchschnittsösterreicher wird immer träger und dicker! 

Noch vor 30 Jahren gaben 1/3 der Österreicher an, Sport zu treiben. Heute sagen zwei Drittel der Bevölkerung, dass sie wenigstens hin und wieder sportlich aktiv sind! Gerade bei älteren Menschen hat sich die Aktivität erhöht: Frauen über 50 sind heute aktiver als Mädchen zwischen 15 und 18.

Wo liegt also der Hund begraben? Die Definition von Sport hat sich geändert! Radeln, Baden und Spazierengehen stehen auf der Rangliste ganz oben - früher wurde diese Art von Bewegung nicht als Sport bezeichnet.

Das Hauptproblem liegt aber in der Bewegungsarmut unseres Alltags. Noch vor 50 Jahren hat jeder Mitteleuropäer im Alltag täglich 800 Kalorien mehr verbraucht. Das kann mit ein wenig Wohlfühl - Sport wohl nicht aufgeholt werden!    

                                Quelle: Salzburger Nachrichten vom 18.4. 2009

Also ran an die Geräte und schwitzen! Einen schönen Tag noch!

                                                                                                                                  Andrea Hütthaler -  Dietix - Bewegungsexpertin

Wie glücklich macht Schokolade wirklich?

20. April 2009
posted by Karin Leitner

Dass unsere Stimmung besonders im Winter oft in den Keller wandert, dafür sind biochemische Vorgänge in unserem Körper verantwortlich: Serotonin, das sogenannte Glückshormon, sorgt dafür, dass wir uns rundum wohlfühlen, uns eines guten Schlafes erfreuen, und es zügelt den Appetit. Für die Produktion dieses Glücklichmachers benötigt der Körper den Eiweißbaustein Tryptophan. Tryptophan gehört zu den essentiellen Aminosäuren. Dieser lebenswichtige Eiweißbaustein kann also vom menschlichen Körper nicht selbst gebildet werden, sondern muss mit der Nahrung zugeführt werden.

Der niedrige Serotoninspiegel im Winter liegt vor allem am Mangel am Tageslicht. Konsequenzen sind schlechte Laune und oft zügelloser Appetit. Der Verzehr von tryptophanhaltigen Nahrungsmitteln kann dem entgegenwirken. Dieser Eiweißbaustein ist in zahlreichen Lebensmitteln enthalten, vor allem in Milch und Milchprodukten, aber auch reichlich in Geflügel, Rindfleisch, Eiern, Erbsen, Nüssen, Kartoffeln, Bananen, Vollkornbrot und Kakaobohnen.

Der gesunde Mensch nimmt mit seiner Nahrung auf ganz natürliche Weise Tryptophan in ausreichenden Mengen zu sich, sodass keine Mangelerscheinungen zu befürchten sind. Der Griff zur Schokolade für ernährungstherapeutische Zwecke darf also in Frage gestellt werden (Quelle: Aktiv&Gesund,Merkur)

Tatsächlich enthält die Kakaobohne Tryptophan, allerdings nicht in großen Mengen. Dennoch ist es wahrscheinlich, dass Schokolade kurzfristig die Stimmung hebt - Genuss kombiniert mit Zucker und der speziellen Aminosäure Tryptophan könnten dies bewirken. Das Schokoglück ist für manche nur von kurzer Dauer und der Griff zum nächsten Stück ist vorprogrammiert!

Genießen sie ihren kleinen Genuss und holen sie sich ihre Stimmungsaufheller erstens durch viel Bewegung in der frischen Luft und durch gesundes Essen. Sie werden sehen es wirkt garantiert - der Frühling ist die beste Möglichkeit es auszuprobieren und dann kommt erst gar nicht Frühlingsmüdigkeit auf.

Alles Gute dabei!

Karin Leitner, Diätologin dietix-Ernährungsexpertin

schoki

Hat der Osterhase auch einen Schwimmreifen gebracht?

18. April 2009
posted by Andrea Füchsl

Hallo!

Die warmen Temperaturen geben Anlass sich über die ersten Planschereien im Freibad Gedanken zu machen.  Natürlich fragt man sich ob die Figur auch “badetauglich” ist.  Hat das Osterfest mit Süßigkeiten, Eiern und Osterschinken ein paar Kilo mehr auf den Hüften hinterlassen?

Ich habe den Übeltäter bereits gestellt:

Osterhase

Osterhase

Aber Figurprobleme nur auf Festlichkeiten zu schieben wäre doch etwas zu leicht.  In Östereich gibt es schöne Feiertage und Gott sei Dank auch noch viel Brauchtum. Aber warum wird dabei immer so üppig geschlemmt? Die Antwort darauf fand ich bei meiner Oma. In früheren Zeit hatte man an Nicht-Feiertagen keinen üppig gefüllten Kühlschrank. Meist war nicht genug zum Essen da und deshalb war es etwas ganz Besonderes wenn an einem Feiertag endlich ausreichend und vor allem schmackhafte Speisen serviert wurden. Die Menschen hatten damals weniger Angst vor einer Gewichtszunahme.  Die harte körperliche Arbeit verlangte ihnen viel Energie ab.

Heute müssen nur wenige Menschen körperlich schwer arbeiten. Viel sitzen, wenig Bewegung und die falsche Ernährung machen es schwer das Gewicht zu halten.  Mit dem 5 Mahlzeiten Prinzip von dietix versuchen wir einen Denkanreiz und vor allem einen Lerneffekt zu erzielen. Wer 5 mal am Tag isst, muss die Speisen und Zwischenmahlzeiten auch richtig zusammensetzen. Wie das geht und welche Lebensmittel man bevorzugen sollte erfahren Sie nicht nur wenn Sie dietix ausprobieren. Schauen Sie auch auf der dietix website vorbei (www.dietix.eu) Hier gibt es viele interessante Artikel zum Thema Abnehmen, gesunde Ernährung und Bewegung. Rezepte und Ernährungstipps sind für alle frei zugänglich!

Wer also über Ostern zu viele Osterhasis gegessen hat oder einfach durch die herrlichen Frühlingstemperaturen zur Gewichtsabnahme motviert wurde, ist bei dietix herzlich willkommen. Nutzen Sie die Möglichkeit mit Experten aus dem Ernährungs- und Bewegungsbereich zu sprechen!

Wir Experten freuen uns auf Sie!

Viele Grüße

Andrea Füchsl

Die Top-Muntermacher im April

31. März 2009
posted by Karin Leitner

Die Sonne lacht, die Tage werden länger, die ersten Pflänzchen sprießen aus dem Boden. Während die Natur nach und nach aus dem Winterschlaf erwacht, herrscht bei den Menschen das große Gähnen vor. Die Frühjahrsmüdigkeit plagt jeden zweiten Österreicher.

Vitamine und andere Muntermacher in Salat und Gemüse helfen, wieder in Schwung zu kommen.  Nichts kann den Organismus besser ankurbeln als der erste zarte Salat, die ersten duftenden Kräuter auf dem Butterbrot.

Spinat, Bärlauch, Brennessel und die anderen grünen Frühlingsboten sind besonders reich an Provitamin A, Vitamin C, Mineralstoffen - vor allem Eisen, Magnesium, Kalium und sogar Kalzium! Frühlingsbonus: Das erste Gemüse unterstützt aktiv die Immunabwehr.

  • Bärlauch: besonders reich an Vitamin C, Eisen, Magnesium, Mangan; wirkt antibakteriell, entblähend, verdauungsfördernd - ideal für den “inneren Frühjahrsputz” - er hat eine desinfizierende Wirkung im Darm; passt gut als Würze in Salat, in Topfenaufstriche, Pesto und in diversen warmen Speisen von der Suppe bis zur Quiche
  • Spinat: reich an Kalium, Magnesium, Kalzium, Eisen, Vitamin B6, Folsäure, Vitamin C, Carotinoiden; Positive Wirkung auf Magen und Galle, daher in Frankreich auch “Besen des Magens” genannt; zarter Frühlingsspinat roh als Salat oder in Strudeln, Tascherln, Lasagne.. - der Klassiker Cremespinat;
  • Radieschen: gute Kalium- und Vitamin C-Quelle, Glucosinolate machen Radieschen scharf. Diese Stoffe wirken appetitanregend, baterienhemmend. Auch die frischen grünen Blätter schmecken in  Salat oder Suppe fein
  • Vogerlsalat: reich an Eisen, Kalium, Magnesium, Kalzium, Vitamin C, Folsäure Carotinoiden. Die Blätter enthalten Baldrianöl, das beruhigend wirkt. Vogerlsalat zum Abendessen hilft beim Einschlafen. Wirklich köstlich schmeckt der Salat gemischt mit Erdäpfeln, Nüssen oder gerösteter magerer Schinkenspeck!
  • Brennnessel: Besonders reich an Vitaminen (v.a. Vitamin C), sehr reich an Eisen; Brennnessel wirkt harntreibend, entgiftend.  Man kann daraus Spinat zubereiten - passt auch gut in Suppen, Omelettes und Aufläufe.
  • Löwenzahn: Besonders reich an Eisen, Vitamin C, E, Beta-Carotin; er ist verdauungsfördernd, wassertreibend, leicht abführend - gut für den “Frühjahrsputz im Darm”, Löwenzahnblätter schmecken in Salat und Suppe. Steirisch: Löwenzahnblätter unter warmen Erdäpfelsalat mischen und mit etwas Kernöl servieren.
  • Gartenkresse und Brunnenkresse: hoher Vitamin C-Gehalt, Eisen und Carotinoiden; Ideal für Auftriche und Salate!
  • Rhabarber: reich an Vitamin C, K, Kalium, Magnesium, Fruchtsäuren, passt gut in Kompott oder in Kuchen!

Machen sie sich den Frühling mit seinen Inhaltsstoffen zu Nutze und werten sie ihre Salate, aber auch ihre dietix-Gerichte mit frischer Kresse oder Radieschen auf und das ist jetzt nicht als Aprilscherz zu verstehen!!!

Quelle: Lebensart, April 2006

Liebe Grüsse Karin Leitner, dietix-Expertenteamradieschen

Aktuelle Daten zum Thema Ernährung

24. März 2009
posted by Karin Leitner

Die Österreicher essen nach wie vor zu salzig und zu fett. Das bestätigt der aktuelle Ernährungsbericht. Auch zeigte sich im Vergleich zum Bericht aus dem Jahr 2003, dass immer mehr Österreicher dicker werden.

Laut dem aktuellen Bericht waren im vergangenen Jahr 19 Prozent der sechs- bis 15-jährigen Schulkinder übergewichtig d.h. jedes fünfte Schulkind hat zuviel an Körpergwicht. Acht Prozent der Kinder war sogar adipös - also schwer übergewichtig. Auch bei den Erwachsenen (18-65-jährigen) leiden 42 Prozent an Übergewicht (11 Prozent adipös) und 40 % der 65-84-Jährigen.

Interessant an der Sache ist jedoch, dass die Steigerung der Zahl an Übergewichten Menschen in unserem Land nicht an einer Zunahme der Kalorienzufuhr liegt, sondern eher am verminderten Energieverbrauch durch zuwenig Bewegung! Auffallend ist laut Ernährungsbericht ein Ost-West-Gefälle in allen Altersgruppen: So waren zum Beispiel im Osten Österreichs zehn Prozent der Schulkinder adipös, im Westen nur vier Prozent.

Natürlich liegt die Ursache  nicht alleine an der verminderten körperlichen Aktivität, denn in allen Altersgruppen wird nach wie vor zu viel Fett und Natrium - sprich Salz - aufgenommen. Kohlenhydrate (Reis, Kartoffeln, Nudeln, Vollkornbrot…) liefern in keiner Altersgruppe die empfohlenen 55 Prozent der Energie. Übrigens bei dietix können sie sich auf eine ausgewogene Energiebilanz verlassen! Nach wie vor isst Mann und Frau Österreicher noch zuviel Zucker und zuwenig Ballaststoffe.

Das Wassertrinken dürfte sich allerorts durchgesetzt haben und auch mit der Alkoholzufuhr liegen wir im tolerierbaren Bereich.

Bei den Mikronährstoffen gibt es bei Folsäure (ein B-Vitamin), Calcium und Vitamin D dringenden Handlungsbedarf.

Sie denken sich - wie schaffe ich einen gesünderen Lebens- und Ernährungsstil in meinem Alltag einzubauen ?! Wenn sie dietix-Kunde sind machen sie von den Expertengesprächen (Bewegung + Ernährung) Gebrauch - sie werden sehen oft sind es kleine Schritte die einem zum Ziel führen.

Liebe Grüße Karin Leitner

Antibiotika und deren Wirkungen auf unseren Darm

14. März 2009
posted by Andrea Füchsl

Guten Morgen!

Nach einem Artikel im Forum Gesundheit 01/2009 möchte ich kurz ein paar Worte zum Thema Antibiotikagabe und Darmgesundheit schreiben. Viele Menschen reagieren auf eine Antibiotikagabe mit Darmproblemen.  Eine antibiotische Therapie dezimiert rund ein Drittel aller Bakterienarten, die in unserem Darm vorkommen. Auch wenn sich bakterienfrei gut anhört muss man im Zusammenhang mit der Darmgesundheit sagen, dass für unseren Darm die unterschiedlichen Bakterienarten sehr wichtig sind.

Der menschliche Darm ist nicht nur ein Verdauungsinstrument sondern auch wichtig für die Steuerung des Immunssystems. Deshalb sollten Medikamente die sich auf unseren Darm auswirken mit Sorgfalt und nur unter Anleitung eines Arztes verwendet werden. 

Ganz nützlich ist das gute alte Naturjoghurt für den Darm  - und das nicht nur während einer Antibiotikatherapie! Milchprodukte sind ein wichtiger Bestandteil unseres Speiseplanes und sind deshalb auch in der dietix Box zu finden.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen und vor allem gesunden Tag!

Beste Grüße

Andrea Füchsl

Chrashdiät im Visier

11. März 2009
posted by Karin Leitner

photo-waageDer Frühling und die Fastenzeit sind für viele auch die Zeit der Diäten. Doch Vorsicht vor radikalen Fastenkuren! Um seriöse von gefährlichen Wegen zum Schlanksein zu unterscheiden, hat die ÖGE (Österreichische Gesellschaft für Ernährung) eine eigene Checkliste für Diäten zusammengestellt.

Seriöse Diäten/Gewichtsreduktionsprogramme…

  • sind abwechslungsreich, machen satt und schmecken
  • vermitteln Genuss und Freude am Essen
  • berücksichtigen persönliche Vorlieben und Abneigungen
  • kennen keine Verbote
  • vermitteln einen neuen Ess- und Lebensstil, den man auf Dauer halten kann (weniger Fett, weniger Zucker, weniger Alkohol, mehr Bewegung)
  • geben geringe Vorgaben zum Gewichtsverlust (z.B. ein halbes Kilo pro Woche)
  • legen Wert darauf, dass das Gewicht langfristig gehalten wird
  • vermitteln grundlegendes Ernährungswissen
  • basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen

Jede Crashdiät bedeutet für ihren Körper einen immensen Stresszustand und statt den überflüssigen Fettkilos schwinden meist nur Muskelmasse und der Gesamtwassergehalt des Körpers verringert sich. Bereits nach drei Wochen Crash-Diät kann sich der Grundumsatz (=jene Energiemenge die der Körper zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen benötigt) um bis zu einem Drittel verringern.

Also, sagen sie ade zu diversen Crashkuren und essen sie sich lieber DIETIX!

Liebe Grüsse ihre Karin Leitner

PS.: Vergessen sie den täglichen Gang auf die Waage - einmal in der Woche reicht völlig!