
Einfach mehr Energie
Laut dem Nachrichtenmagazin “profil” haben sich 47 % der Österreicher dazu entschlossen, in den kommenden Wochen zu fasten. Vemutlich gehören auch Sie dazu! Wenn Sie in dieser Zeit auch noch Ihre körperlichen Aktivitäten vermehren, werden Sie mit Sicherheit noch energiegeladener aus der Fastenzeit hervorgehen!
Regelmäßige Bewegung hält unseren Körper leistungsfähig und fit - sowohl in “stressigen” Zeiten als auch während der Reduzierung seines Lebensmittelkonsums. Ich gebe zu, dass man sich gerade in diesen Phasen müde und schlapp fühlt und dass es noch schwieriger ist als sonst, den inneren Schweinehund zu überwinden.
Tatsache aber ist, dass wir ohne entsprechende Gegenmaßnahmen 1 % unserer Muskelmasse pro Jahr verlieren. Vor allem unsere Rumpfmuskulatur, die stützt, die Wirbelsäule hält und eine aufrechte Haltung ermöglicht, neigt zu Abschwächung. Entstehende Probleme in der Statik und funktionelle Beschwerden lassen sich durch Massagen allein nicht wirksam behandeln. Ein intelligentes Bauch- und Rückentraining kann aber der Abschwächung und vielen daraus entstehenden Problemen entgegenwirken. Auch die Beckenbodenmuskeln gehören zur Rumpfmuskulatur. Sind sie stark und aktiv, schützen sie den Rücken und verleihen automatisch eine bessere und aufrechtere Haltung - die Sie übrigens auch sofort schlanker erscheinen lässt. Bedenken Sie außerdem, dass unsere Muskeln die Kraftwerke unseres Körpers sind. Je mehr Muskelmasse Sie haben, umso mehr Fett kann verbrannt werden.
Nur ständige Reize erhalten die körperliche Leistungsfähigkeit. So können Sie auch den Verlust an Muskelmasse wieder rückgängig machen.
Wir alle haben oft den inneren Schweinehund zu überwinden, bevor wir uns die Sportschuhe anziehen. Ausreden finden sich schnell - aber finden Sie doch einmal Gründe dafür, warum Sie Ihren Körper in Bewegung versetzen sollten! Beispiele gefällig? … um eine bessere Figur zu bekommen, gesundheitliche Risiken zu vermeiden, Rückenschmerzen los zu werden, einfach mehr Energie zu haben …
Vielleicht brauchen Sie Gleichgesinnte oder einen Trainingspartner, der Sie motiviert? Verzichten Sie aber auf keinen Fall auf den Spaß an der Bewegung, auf Veränderungen an Ihrer Figur, auf das Wohlgefühl danach und auf die Gewissheit etwas Gutes für sich selber getan zu haben!
Viel Freude an der Bewegung wünscht Ihnen Ihre Bewegungsexpertin
Sport macht schlau!
Was wir alle wissen ist: Wir können durch Bewegung unser Gewicht reduzieren, Fett verbrennen, Muskeln aufbauen, Bluthochdruck und Cholesterin senken, Herz- Kreislaufproblemen entgegenwirken, gegen Rückenprobleme angehen und unseren Stresspegel senken.
Das ist eine ganze Menge, aber Sport kann mehr!
Täglich unterfordern wir unseren Körper und verzichten dadurch auf eine Unmenge von positiven Auswirkungen und Reizen, die durch Training im Körper ausgelöst werden. Durch Bewegung hätten wir auch einen Ausgleich zu einseitigen Belastungen, immer gleich ausgeführten Handgriffen - vielleicht auch noch in schlechter Haltung - und zum vielen Sitzen.
Und was haben wir noch davon, wenn wir uns bewegen?
Sport beflügelt unseren Geist, verbessert die Konzentration und erhöht unsere geistige Leistungsfähigkeit!
Wissenschaftliche Studien belegen, dass körperliche Fitness das Risiko einer Demenzerkrankung deutlich verringert. Auch Personen, die sportlich nicht fit waren und erst später mit regelmäßigem Sport begannen, verbesserten ihre geistige Leisung enorm (Larson et al.2006)
Wer sich bewegt, setzt sein Gehirn zur Steuerung dieser Bewegung ein. Das führt zu einer Steigerung von Aufmerksamkeit und Konzentration und in Folge zu erhöhter geistiger Leistungsfähigkeit.
Was passiert also im Gehirn? Bewegung regt den Stoffwechsel an, das Gehirn wird mit mehr Sauerstoff versorgt und besser durchblutet. Neue Vernetzungen werden gebildet und die Signalweitergabe wird verbessert. Studien zufolge kann man auch durch mäßiges Ausdauertraining am Fahrradergometer und gleichzeitigem Lernen seinen Intelligenzquotienten entscheidend erhöhen und seine Kreativität steigern.
Wenn Sie aber gerade kein größeres Lernpensum zu bewältigen haben, genügen auch zwei oder drei zügige Spaziergänge von mehr als einer halben Stunde pro Woche für eine positive Wirkung auf das Gehirn.
Probieren Sie es aus und genießen Sie geistige Höhenflüge und körperliches Wohlbefinden nach dem Sport!
Heilkräfte unserer Muskeln
Welche Rolle spielen Muskeln in unserem Leben? Seit einem halben Jahrhundert etwa kennt man die Funktionsweise der Muskeln. Sie sind Maschinen zur Energiegewinnung, mehr als 600 Arbeiter in Bewegung.
Mittlerweile glauben manche Forscher, das Organ Muskulatur sei nach unserem Gehirn das komplexeste und sie versuchen zu ergründen, welche Vorgänge in unserem Körper der Bewegungsapparat noch auslöst.
Im Muskelforschungszentrum in Kopenhagen zum Beispiel hat die Medizinerin Bente Pedersen herausgefunden, dass Muskeln Wirkstoffe aussenden, die andere Organe positiv beeinflussen. Je mehr Muskelmasse wir also haben, umso mehr Botenstoffe haben wir auch! Pedersen hat vielleicht sogar einen direkten Zusammenhang zwischen Denken und Bewegung gefunden. Der Wirkstoff BDNF wird vom Muskel produziert und ist beteiligt an der Bildung neuer Nervenzellen im Gehirn. Wer an Demenz oder Depression leidet, hat immer einen niedrigen BDNF Spiegel.
Viele Muskeln - wenig Hirn
Diesen Spruch können wir also getrost vergessen! Denn das Risiko, an Demenz oder Alzheimer zu erkranken, wird um mehr als die Hälfte gesenkt, wenn Muskeln regelmäßig trainiert werden.
Krafttraining verjüngt auch nicht nur das Muskelgewebe. Auch das Bindegewebe profitiert, denn die Kollagenproduktion wird angeregt und das Eiweiß stärkt die Sehnen und strafft die Haut. Krankheiten wie Bluthochdruck, Osteoporose, Zucker- und Herzkrankheiten kann entgegengewirkt werden. Und gekräftigte Muskeln sorgen dafür, dass durch den sogaenannten Nachbrenneffekt 24 Stunden lang Zucker und Fett abgebaut werden.
Wer sich aber zu wenig bewegt , verliert wertvolle Muskelmasse: ab dem 30. Lebensjahr etwa 3 Kilo pro Jahrzehnt. Werden Muskeln nicht regelmäßig gekräftigt, setzt sich Fettgewebe vor allem an gefährlicher Stelle im Bauchbereich an.
Wir können uns also durch Bewegung viel Gutes tun! Aber - und darüber sind sich Sportwissenschafter, Forscher und Mediziner einig - Muskeln wachsen zu wenig beim Ausdauersport (- abgesehen vom Herzmuskel natürlich!). Die positiven Auswirkungen beim Laufen, Rad fahren, usw. dürfen wir nicht außer Acht lassen, aber nur das Vergrößern von Muskelmasse bringt oben genannte positive Effekte.
Der Kompromiss: Ausdauer UND Kraft. Eine Möglichkeit beides zu verbinden, wäre ein Training mit hoher Intensität (HIT). Spitzensportler profitieren schon längst von diesem Training, bei dem kurze und sehr harte Einheiten von wenigen Minuten absolviert werden. Wichtig dabei ist es aber vorher abzuklären, dass das Herz auch gesund ist und nach jedem Training muss zwei bis drei Tage pausiert werden.
Wir selber sind in der Lage körpereigene Heilkräfte zu aktivieren. Muskeln machen schlau. Muskeln machen gesund. Muskeln machen schlank. Muskeln machen glücklich.
Quellen: Verschiedene wissenschaftliche Studien. GEO 7/09 Motoren des Lebens - Malte Henk
Sport ist Lifestyle!
Alle joggen, alle walken, alle trainieren ihren Körper!
Noch nie zuvor haben so viele Österreicher behauptet, dass sie Sport betreiben. Die Wahrheit sieht aber anders aus, sagt der Sportwissenschafter Dirk Steinbach, der sich seit mehr als einem Jahrzehnt mit soziologischen Untersuchungen beschäftigt: der statistische Durchschnittsösterreicher wird immer träger und dicker!
Noch vor 30 Jahren gaben 1/3 der Österreicher an, Sport zu treiben. Heute sagen zwei Drittel der Bevölkerung, dass sie wenigstens hin und wieder sportlich aktiv sind! Gerade bei älteren Menschen hat sich die Aktivität erhöht: Frauen über 50 sind heute aktiver als Mädchen zwischen 15 und 18.
Wo liegt also der Hund begraben? Die Definition von Sport hat sich geändert! Radeln, Baden und Spazierengehen stehen auf der Rangliste ganz oben - früher wurde diese Art von Bewegung nicht als Sport bezeichnet.
Das Hauptproblem liegt aber in der Bewegungsarmut unseres Alltags. Noch vor 50 Jahren hat jeder Mitteleuropäer im Alltag täglich 800 Kalorien mehr verbraucht. Das kann mit ein wenig Wohlfühl - Sport wohl nicht aufgeholt werden!
Quelle: Salzburger Nachrichten vom 18.4. 2009
Also ran an die Geräte und schwitzen! Einen schönen Tag noch!
Andrea Hütthaler - Dietix - Bewegungsexpertin
Steckerl ziehen contra Nordic Walken
Der Frühling ist da, und schon ziehen Sie wieder durch Gräser, Wälder, über Wege, Berge quer durch unser schönes Österreich und darüber hinaus - die Rede ist von den fleissigen Nordic Walkern bzw. den auch fleissigen, wenn auch nicht ganz so motivierten Steckerlziehern. Was damit gemeint ist? Eigentlich wurde Nordic Walken ja als Trainingsform für nordische Sportler entdeckt, und dann der Gesamtheit der Bevölkerung von hier zu Lande näher gebracht. Also eigentlich sollte es nicht nur zur Bewegung motivieren, sondern auch ein bisserl zu einer intensiveren Gehbewegung - ganz im Unterschied zu einem Schaufensterbummel (mit oder ohne Steckerl ziehen). Was ich damit eigentlich nur sagen will: Wenn Sie Nordic Walken, dann gehen Sie wirklich flott und des GEhens wegen…..Versuchen Sie die Zeit zu nutzen, um Ihren Kreislauf in Form zu bringen, um Ihre Muskulatur zu stärken und GUTE Bewegung zu machen, um Ihre Sauerstoffversorgung zu optimieren. Raus aus dem Komfortbereich - Sie dürfen ruhig ein bisserl schwitzen und recht flott unterwegs sein, viel Spaß dabei…
Bewegung als Medikament …
32. 864 Menschen starben laut Statistik im Jahr 2007 an Herz - Kreislauf - Erkrankungen. Das ist ein Anteil von 44 Prozent an allen Sterbefällen. Damit stellen diese Erkrankungen die häufigste Todesursache in Österreich dar. Auffallend ist, dass die Zahl der betroffenen Frauen anstieg. Herz - Kreislauf - Erkrankungen stellen 50 Prozent der Ursachen aller jährlichen Todesfälle bei Frauen dar, bei Männern 38 Prozent.
Die Statistik macht es deutlich: Herz - Kreislauf - Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Österreich.
Aber wissen Sie was: eine Unmenge von Studien belegen: Regelmäßige sportliche Bewegung senkt das Risiko enorm, an Herz - Kreislaufproblemen zu erkranken!
Also was hindert uns daran, dieses einfache und wundervolle Medikament zu nutzen?!
Quelle: Der Standard /Medstandard vom 16.3.2009
Fitnessexpertin Mag. Andrea Hütthaler stellt sich vor
Einen wunderschönen guten Tag!
Meine eigene Freude an Bewegung hat mich zum Studium der Sportwissenschaften geführt, wo ich mich für den Bereich Bewegung, Gesundheit und Fitness entschieden habe. Ein zusätzliches Spezialgebiet von mir ist die Rückengesundheit.
Seit 2006 bin ich selbständig als Personal Trainer tätig und ich kann dabei auf die individuellen persönlichen Bedürfnisse, Probleme und Wünsche jedes Einzelnen eingehen. Mir ist es wichtig Spaß an Bewegung zu vermitteln und meinen Klienten spüren zu lassen, wie sehr Wohlbefinden und ein gestärkter Körper in Verbindung stehen.
Hier stehe ich gerne mit meinem Fachwissen zur Verfügung und freue mich auf Ihre Fragen und Kommentare.
Mag. Andrea Hütthaler
Sportwissenschafterin und Dipl. Rückengesundheitstrainerin
Startschuss für den 1. Dietix Blog
Wir, die dietix-Experten, begrüßen Sie recht herzlich zu unserem offiziellen dietix experts blog. Dieser Blog wird nicht nur ein Ausstausch von Expertenmeinungen zu den Themen gesunder Ernährung, abnehmen und Bewegung sein sondern auch eine Diskussionsplattform für News aus diesem Bereich. Wir freuen uns über jeden Leser und Leserin und natürlich über jeden Kommentar der auf unserer Seite erscheint!
Viele Grüße
Andrea Füchsl, Diätologin
