
Was Frauen wollen?!
Abnehmen und Figur straffen - das ist das erklärte Trainingsziel. Auf keinen Fall dürfen dabei Muskeln wachsen. Die meisten Frauen haben da ein klares Bild vor Augen, wenn es um den eigenen Körper geht.
Also was versteht man unter “straffen”? Im Grunde möchte man erreichen, dass Haut und andere Weichteile nicht der Schwerkraft nachgeben und nach unten hängen, sondern schön gespannt und fest sind. Verliert man durch Abnehmen an Gewicht, kann es leicht sein - vor allem, wenn man nicht mehr ganz jung ist - dass Haut und Gewebe schlaffer werden.
Durch ein gezieltes Training kann man Muskeln aufbauen - und zwar so, dass sie nicht zu kleinen Ballons am Körper werden. Dieses Muskelgewebe sieht man dann schön unter der Haut und das Gewebe wirkt rundum straffer. Der Trainingseffekt ist der zusätzliche Bonus bei der Sache: Fett wird in der Muskelzelle verbrannt. Je mehr Muskeln wir also durch Krafttraining aufbauen, desto mehr Fett können diese verstoffwechseln.
Ein weiterer Vorteil des Krafttrainings besteht darin, dass der Nachbrenneffekt deutlich länger andauert, wie bei einem Ausdauertraining. Das heißt, der Stoffwechsel erhöht sich und die Körperfettredunktion verbessert sich. Was bedeutet, dass Fett oberhalb der Muskeln schmilzt. Leider ist es nur so, dass sich der Körper selber die Stellen aussucht, wo er das Fett schmelzen lässt.
Also Vorsicht: Bauchmuskelübungen führen nicht dazu, dass genau jenes Fett reduziert wird, das sich am Bauch festgesetzt hat!!! Der Körper reduziert das Fett als Erstes dort, wo er es am leichtesten entbehren kann - und das ist leider nicht immer unsere gewünschte “Schwachstelle”.
Diesen Fettverbrennungsvorgang kann man natürlich auch durch gezielte Ernährung unterstützen. L-Carnitin und Eiweiß sind da von großer Bedeutung. Beide Stoffe regen den Stoffwechsel zusätzlich an und erleichtern somit die Fettverbrennung.
Bei all dem Krafttraining, das wir unbedingt einbauen sollten, dürfen wir aber auch die Ausdauer nicht vergessen. Radfahren, Schwimmen und Laufen verlieren im Winter ihren Stellenwert. Aber wie wärs mit Schneeschuhwandern! Eine herrlich Möglichkeit Ausdauer, Gleichgewicht und Koordination zu trainieren. Diese Sportart stärkt die Muskulatur und das Herz - Kreislaufsystem.
Wer das Schneeschuhwandern einmal für sich entdeckt hat, schwärmt von der Stille der verschneiten Landschaft und erlebt Langsamkeit als Genuss.
Viel Spass im Schnee und halten Sie sich FIT!
BEWEGLICH & SCHMERZFREI
Beweglich & Schmerzfrei die Natur genießen
Ja, raus in die Natur – nutzen wir das was in Österreich wohl eines der besten Geschenke ist – eine intakte, wundervolle Natur. Kommt ein „wirklich reicher“ Scheich aus dem fernen Osten zu uns und sieht mit eigenen Augen das, was für uns selbstverständlich ist, glaubt er im wahren Paradies zu sein……..saftig grüne Wiesen und Almenland, wundervolle Flüsse und Bäche, die meisten von diesen gefüllt mit wahrhaft leckerem Trinkwasser…….ein wunderbares Land, das jedermann (-frau) einlädt zum natürlichsten, was der Mensch tun kann – sich bewegen.
Egal ob mit dem Rad, mit den Inlineskates, laufend, walkend oder einfach wandernd, was immer Ihnen, sehr geehrte Leser und Leserinnen, am besten gefällt, TUN Sie es einfach – denn Erfolg hat bekanntlich 3 Buchstaben: T U N
Ihr Organismus wird es Ihnen danken, denn Bewegung in der richtigen Dosis und in einer guten Qualität wirkt wie ein wahrer Jungbrunnen auf jede einzelne Zelle im Organismus…….leider ist diese Tatsache ein bisserl in Vergessenheit geraten, und viele von uns bewegen sich – GANZ EINFACH ZU WENIG!!!!
Statt Angst zu haben vor der Bewegung (ich könnte ja etwas falsch machen), haben Sie MUT und nehmen Sie Ihre Beine in die Hände und laufen Sie, walken Sie, radeln Sie, wandern Sie, skaten Sie………und genießen dabei die herrliche Umgebung.
Aber zugegeben: Es braucht harte Arbeit an sich selbst mutig zu sein, denn Mut ist nicht kaufbar, Mut will erreicht, will erkämpft werden! Ein Restrisiko bleibt immer, aber dies ist bei Tätigkeiten wie laufen, walken, radeln, schwimmen etc…..wirklich gering. Sie können einfach NUR GEWINNEN!
Ein ganz großer Teil jeglicher Rückenschmerzen ist NUR darauf zurück zu führen, dass wir uns zu wenig bewegen – also los!, Raus in die Natur und MUT zur BEWEGUNG!!! Zu wenig Bewegung führt zu immer einseitigeren Belastungen, führt zu immer weniger Beweglichkeit – und dies führt oft kerzengerade zu Schmerzen, die uns zeigen – „HALT! Mach anders weiter, denn dieses und jenes Verhalten (z.B. zu einseitige Belastungen) führt auf Dauer zu Schädigungen im Bewegungsapparat!“
Wenn wir wieder lernen besser auf uns zu hören, uns ehrlich in den Spiegel zu schauen und mutig zu sein, werden wir ganz automatisch beginnen unsere Bewegung und Beweglichkeit zu entdecken und den Schmerzen ein Schnippchen zu schlagen! Viel Freude dabei in den herrlichen Monaten des Frühjahrs und des Sommers!
Sommer - Sonne - Glückshormone
Wir wissen heute, dass der richtig dosierte Aufenthalt in der Sonne die Stimmung hebt. Man fühlt sich wohler in seiner Haut, ist aktiv und gut gelaunt.
Das liegt daran, dass bereits Licht im Allgemeinen den gesamten Energiestoffwechsel belebt. Denn durch die Strahlen der Sonne werden in kleinsten Mengen Endorphine - die sogenannten Glückshormone - von der Haut produziert.
Hohe Dosen dieses Hormons sind ursprünglich für lebensbedrohliche Situationen vorgesehen, in Extremfällen werden sie vom Körper selbst produziert. Die Natur hat uns mit diesem Stoff ausgestattet, damit wir Schmerzen nicht hilflos ausgeliefert sind. So ist beispielsweise bei der Geburt eines Kindes der Endorphinspiegel der Mutter extrem erhöht.
Im “Rausch” der Gefühle
Nicht zufällig ist der Name des Glückshormons mit dem Wort Morphin eng verbunden. Chemisch sind die beiden Stoffe verwandt und führen zu ähnlichen Gefühlsregungen. Unser körpereigenes Rauschgift agiert als Botenstoff für Euphorie. Die Sonne lässt somit in äußerst geringen Dosen Endorphine produzieren, Notsituationen veranlassen das Gehirn, extreme Mengen davon auszuschütten. Auch Läufer kennen dieses Glücksgefühl - bezeichnet als “Runner’s High” - wenn sich der Endorphinspiegel im Blut erhöht. Es versetzt den Körper in einen Ausnahmezustand, ähnlich dem Gefühl, das man hat, wenn man verliebt ist. Und wer das einmal erlebt hat, möchte es immer wieder spüren.
Man muss auch nicht unbedingt einen Marathon laufen. Bei kürzeren Ausdauereinheiten gibt man sich halt mit einer kleineren Portion an Glückshormonen zufrieden. Herrschen hochsommerliche Temperaturen, empfehle ich auch gerne Aqua-Jogging. Der Wasserauftrieb bewirkt eine Gewichtsreduktion und schont daher die Gelenke, der Widerstand kräftigt die Muskulatur, wirkt wie eine Massage und verbessert das Bindegewebe. Auch wird die Anstrengung geringer empfunden, da im Wasser bei gleicher Belastung der Puls um 10 bis 20 Schläge niedriger ist. Insgesamt kann die Trainingszeit kürzer sein als an Land, wenn ein ähnlicher Effekt erzielt werden soll.
Hormone lassen sich steuern
Werden Muskeln stärker trainiert, produzieren sie auch das Powerhormon Testosteron, das für inneren Antrieb sorgt, oder das schlankmachende Wachstumshormon. Auch der Glücksbotenstoff Serotonin kann täglich selbst erzeugt werden. Er vertreibt depressive Verstimmungen und sorgt für gute Laune im Gehirn.
Im Übrigen haben Untersuchungen gezeigt, dass mehr Endorphine ausgeschüttet werden, wenn nicht alleine “gesportelt” wird. Suchen Sie sich also Gleichgesinnte oder trainieren Sie mit einem Personal Trainer. Wir Sportwissenschafter zeigen Ihnen gerne, wie sich Ihr Körper über Bewegung freut!
Fitnessparty(R) - der Lachaffe ist dabei!
Fitnessparty
- eine neue Idee ist geboren! Neuestes Know-To do (statt Know How), neueste Geräte, viel Spaß und vor allem lauter freundliche Leute denen eines gemeinsam ist: Ja zur Bewegung, Ja zu qualitativ richtigem Training und ganz viel Spaß dabei.
Uns allen ist ja der tägliche Kampf mit dem Schweinehund nur allzu bekannt. Er bellt und bellt, fletscht sogar manchmal die Zähne, droht mit Streik, wenn man nicht das tut was er will….nämlich einfach nur nix. Denn der Schweinehund ist dazu da uns möglichst in der Komfortzone zu halten, also in der Zone, in der Weiterentwicklung einfach nicht erwünscht ist, aber eben auch in der Zone, in der es sooooo bequem, soooooo angenehm, soooooo wohltuend ist. Aber auf Dauer auch soooooooo fad, soooooooo langweilig (weil immer das selbe) und auch sooooooo anstrengend, weil eben nichts neues unsere Sinne erfassen kann, weil keine neuen Reize auf uns wirken können. Und da meint der Schweinehund halt, dass er uns was Gutes tut. Vor allem weil es ja sonst so immens aufwendig wird, mit all den neuen Reizen…..
Und da kommt Lachaffe - kennen Sie den? Das ist ein ganz und gar lustiger Kauz, nö, Verzeihung, Affe natürlich. Der schei… sich nämlich überhaupt nix. Der haut sich total drüber ab, dass so einer wie der Schweinehund so eine Macht haben kann….. wo der Lachaffe doch weiß, wie bunt das Leben ist, wie lustig es doch die meiste Zeit sein kann, vor allem dann, wenn wieder Pfeffer ins Leben kommt. Und der Lachaffe paßt auch gut darauf auf, dass das Lachen auch beibehalten werden kann, wenn es mal ein bisschen zu bunt abgeht, und eine Lebensphase eintritt, die ziemlich anstrengend sein kann. Denn der Lachaffe steht für Leichtigkeit, Humor, Witz, Schabernak, Flexibilität, aber auch entspannte Ruhe, während er seine Bananen isst, hoch oben in den Wipfeln der Bäume.
Die richtige Dosis neuer Reize im Leben ist wie das Gewürz in der Suppe, es macht es einfach schmackhaft. Der Lachaffe sorgt für die richtige Menge an positiven Reizen, und animiert vor allem am Beginn einer Veränderungsphase dazu, sich der Macht des Spiegels an zu vertrauen. Schau hinein, und entdecke die Einzigartigkeit Deiner Persönlichkeit, entdecke die Talente und Vorzüge Deiner Persönlichkeit und nutze diese, um Dein Leben genau so einzigartig zu gestalten.
Und auf der Fitness Party? Da erfährst Du die neuesten Trends aus dem Bereich der Bewegung, erhältst aus erster Hand von Profis Tips für Dein persönliches Bewegungstraining und vor allem erfährst Du auch den Sinn von persönlicher Betreuung im Bereich der körperlichen und mentalen Bewegung. Veränderung und Erfolg passieren nur wenn Du TUST, und das konsequent und mit Nachhaltigkeit, was Dir wiederum nur gelingen wird, wenn es richtig Freude macht, und Du spürst wie gut es tut…..Viel Spaß bei Deiner Fitnessparty!
PROBLEMZONEN
Verspannungen im Nacken und Schulterbereich sind schmerzhaft und halten sich meist lange.
Ergonomisch gesehen sollte man in einer 90 Grad abgewinkelten Position sitzen. Diese berühmte Haltung mit den rechten Winkeln ist aber nur eine “Referenzposition”, an Hand derer man feststellen kann, ob der Arbeitsplatz ergonomisch richtig eingestellt ist.
Eine absolut aufrechte Sitzposition ist unmöglich für acht Stunden im Büro durchzuhalten. Kein Mensch kann den ganzen Tag so sitzen! Wie sitzt man also richtig? Dynamisch! Die Lösung und Erleichterung liegt sicher in Richtung abwechslungsreicher Körperhaltung und Mischarbeitsplätzen. Der Arbeitsplatz Schreibtisch ist dank Flachbildschirmen besser geworden und immer mehr Menschen in den Büros nutzen Stehtische.
Und doch leiden Umfragen in Unternehmen zufolge mehr als zwei Drittel der Belegschaft unter Schulter- und Nackenverspannungen. Wie also dem ganzen abhelfen? Die gesetzliche Empfehlung lautet, dass die oberste Bildschirmzeile unterhalb der Augenhöhe liegt, nicht exakt auf der Augenhöhe. Arbeitsmediziner raten, auf den Bildschirm hinunterzusehen “wie auf einen Laptop”. 16 Prozent Kopfneigung tut dem Schulter- und Nackenbereich gut.
Meine Empfehlung lautet: auch im Sitzen immer wieder kleine Bewegungen, Dehnungen und Übungen für diese Problemzonen einzubauen. Speziell die Haltemuskeln entlang der Halswirbelsäule können Sie mit ganz kleinen speziellen Bewegungen trainieren.
Auch die Lendenwirbelsäule bereitet den “Vielsitzern” häufig Probleme. Eine vernachlässigte, schwache Rumpfmuskulatur ist die Hauptursache, warum viele Menschen Probleme mit dem Sitzen haben. Um dieser Problematik entgegenzuwirken, ist eine abwechslungsreiche Sitzhaltung wichtig - also ein oftmaliges Ändern der Sitzposition. Vielleicht lassen sich auch Gehen und Stehen ins Arbeitspensum einbauen.
Um chronische Schmerzen in diesen Bereichen zu vermeiden, muss mehr Bewegung ins Leben eingebaut werden. Suchen Sie sich eine Sportart, die Ihnen Spaß macht und Ihren Bedürfnissen entspricht. auch wird spezielle Rückengymnastik bereits in fast jedem Ort angeboten - oder sehen Sie sich auch das Bewegungsprogramm von Dietix an! Hier finden Sie Übungen für Indoor und Outdoor - zugeschnitten auf Ihr Leistungsniveau, fürs Fitnessstudio, für Zuhause und fürs Büro.
Betrachten Sie doch Sport und Bewegung als Bereicherung fürs Leben!
FIT und GUT DRAUF
Wie es ist, wenn man gut drauf ist, wissen wir alle. Was es heißt FIT zu sein, ist schon schwieriger zu definieren.
Im Allgemeinen versteht man unter Fitness körperliches und geistiges Wohlbefinden. FIT zu sein bedeutet leistungsfähig zu sein und die Belastungen des Alltags besser verarbeiten zu können.
Was sind Belastungen des Alltags? Das sind durchwegs Anforderungen, denen wir nicht ohne weiteres gewachsen sind, denen wir uns aber aus den unterschiedlichsten Gründen stellen müssen.
Statistisch gesehen leben Menschen, die FIT sind, länger. Das Risiko an Krankheiten wie Herzinfarkt, Bluthochdruck, Diabetes oder Osteoporose zu erkranken, ist wesentlich geringer, wenn man FIT ist. Ist man jung, denkt man natürlich noch nicht an diese Erkrankungen.. Aber gerade Osteoporose ist eine “Kinderkrankheit”. Denn Knochenwachstum findet hauptsächlich in jungen Jahren statt, und der Mensch legt sein größtmögliches “Knochenkonto” an. Und von da an gehts bergab, wenn man zuwenig dagegen unternimmt.
Wie erreicht man nun eine hohe Knochendichte, die jeden von uns davor bewahrt, dass seine Knochen im Alter brüchig und spröde werden? Einerseits durch eine ausgewogene Ernährung und - wissenschaftlich erwiesen - durch Bewegung: speziell durch Zug- und Druckbelastungen wie beim Krafttraining, aber auch durch hüpfen, springen und laufen. Daher kann man schon früh etwas für seine Altersvorsorge tun. Doch auch im fortgeschrittenen Alter kann Knochendichte erhalten und sogar noch aufgebaut werden.
Ein fitter Mensch kann also Belastungen besser standhalten und Krankheiten vorbeugen und vermeiden!
Fitness sorgt für Wohlbefinden und formt den Körper
Wer kennt das Gefühl, dass er sich nach ausgiebiger Bewegung und der Dusche danach so richtig gut fühlt, weil er angenehm müde ist und weiß, dass er Gutes für sich und seinen Körper getan hat? Und auch während der Bewegung spüren wir unseren Körper - wir lernen ihn besser kennen und entwickeln ein besseres Körpergefühl.
Regelmäßige Bewegung baut unsere Muskeln auf, der Grundumsatz wird erhöht, der Stoffwechsel aktiver, die Fettverbrennung angekurbelt und ein gesundes Hunger- und Sättigungsgefühl stellt sich ein.
Ziel ist es nicht dem Magerwahn zu verfallen - die Zeit von Size Zero und spindeldürren Models auf den Laufstegen ist vorbei! Trendforscher prognistizieren ein neues Schönheitsideal: Natürlichkeit, wohlproportionierte Formen und ein fitter Körper mit schön definierten Muskeln für Männer und einer straffen Silhouette bei Frauen werden zum Idealbild. Stars, Models und Berühmtheiten machen es vor. Sie leisten sich einen Personal Trainer, laufen, machen Yoga und frequentieren Fitnessstudios. Die Latte liegt vielleicht gar nicht mehr so hoch. Anzufangen ist es allemal wert und wer weiß, vielleicht ist es nur der Beginn einer wunderbaren Fitnessreise!
Wagen Sie den Sprung ins kalte Wasser!
Gerade bei hochsommerlichen Temperaturen,wie sie jetzt bereits herrschen, hat man meist keine Lust mehr, etwas für seine Fitness zu tun, um noch zusätzlich ins Schwitzen zu kommen.
Daher mein Vorschlag: Machen Sie Bewegung im Wasser - die effektive Alternative zum Training an Land. Unsere Seen sind ideal für ausgiebiges Schwimmen, Sie können aber auch das Freibad oder den Pool im eigenen Garten für Aqua Fitness nutzen. Selbst in einem kleinen Becken kann man durch gezielte Kräftigungsübungen oder Aqua Jogging viel für Ausdauer, Kraft und ein straffes Gewebe tun.
Laufen am Stand, Hocksprünge, Radfahren am Beckenrand oder Wasserschaufeln mit gestreckten Armen sind mögliche Übungen. Nutzen Sie nebenbei die physikalischen Eigenschaften des Wassers!
Der Auftrieb bewirkt eine Gewichtsreduktion des Körpers bis zu 90% beim Eintauchen bis zum Kinn, bei brusthohem Wasser von 75%. Nützt man also den Auftrieb, können alle großen Muskelgruppen problemlos trainiert werden, ohne dass Gelenke, Bänder und Sehnen belastet werden. Also die ideale Trainingsform, wenn man gerade etwas zu viel auf die Waage bringt.
Der hydrostatische Druck hat durch seine Kompressionswirkung einen günstigen Einfluss auf die Blutgefäße, da Venen passiv verengt werden und dadurch der Blutrückfluss erleichtert ist. Und das ist wiederum gut gegen Krampfadern.
Der Widerstand, den das Wasser jeder Bewegung entgegensetzt, kräftigt die Muskulatur und die Belastung kann individuell dosiert werden.Der Reibungswiderstand wirkt außerdem wie eine Massage und führt zu einer besseren Durchblutung der Haut und des Bindegewebes. Es wird straffer!
Die optimale Wassertemperatur liegt zwischen 24 und 26° C, dabei kommt es auf Grund der größeren Wärmeabgabe zu einen Steigerung der Wärmeproduktion und somit zu einem erhöhten Energieverbrauch und einer effektiveren Fettverbrennung. Die Trainingszeit kann dadurch wesentlich kürzer sein als an Land.
Aquatraining ist eine ideale Bewegungsform für Einsteiger und Fortgeschrittene, bei Bindegewebsschwäche und Übergewicht, aber auch zur Rehabilitation nach Verletzungen oder Operationen. Nicht geeignet oder nur nach vorheriger Absprache mit dem Arzt ist sie für Personen mit Herz-Kreislauferkrankungen, da im Wasser verstärkt Blut Richtung Herz gepumpt wird. Das kann eine Überdehnung des Herzmuskels auslösen.
Bewegung im Wasser hat auch positive Auswirkungen auf die Psyche und steigert das Wohlbefinden. Vergessen Sie dabei nicht, genügend Wasser zu trinken und die optimale Einheit von Ernährung und Bewegung ist gegeben!
Viel Spass!
Einfach mehr Energie
Laut dem Nachrichtenmagazin “profil” haben sich 47 % der Österreicher dazu entschlossen, in den kommenden Wochen zu fasten. Vemutlich gehören auch Sie dazu! Wenn Sie in dieser Zeit auch noch Ihre körperlichen Aktivitäten vermehren, werden Sie mit Sicherheit noch energiegeladener aus der Fastenzeit hervorgehen!
Regelmäßige Bewegung hält unseren Körper leistungsfähig und fit - sowohl in “stressigen” Zeiten als auch während der Reduzierung seines Lebensmittelkonsums. Ich gebe zu, dass man sich gerade in diesen Phasen müde und schlapp fühlt und dass es noch schwieriger ist als sonst, den inneren Schweinehund zu überwinden.
Tatsache aber ist, dass wir ohne entsprechende Gegenmaßnahmen 1 % unserer Muskelmasse pro Jahr verlieren. Vor allem unsere Rumpfmuskulatur, die stützt, die Wirbelsäule hält und eine aufrechte Haltung ermöglicht, neigt zu Abschwächung. Entstehende Probleme in der Statik und funktionelle Beschwerden lassen sich durch Massagen allein nicht wirksam behandeln. Ein intelligentes Bauch- und Rückentraining kann aber der Abschwächung und vielen daraus entstehenden Problemen entgegenwirken. Auch die Beckenbodenmuskeln gehören zur Rumpfmuskulatur. Sind sie stark und aktiv, schützen sie den Rücken und verleihen automatisch eine bessere und aufrechtere Haltung - die Sie übrigens auch sofort schlanker erscheinen lässt. Bedenken Sie außerdem, dass unsere Muskeln die Kraftwerke unseres Körpers sind. Je mehr Muskelmasse Sie haben, umso mehr Fett kann verbrannt werden.
Nur ständige Reize erhalten die körperliche Leistungsfähigkeit. So können Sie auch den Verlust an Muskelmasse wieder rückgängig machen.
Wir alle haben oft den inneren Schweinehund zu überwinden, bevor wir uns die Sportschuhe anziehen. Ausreden finden sich schnell - aber finden Sie doch einmal Gründe dafür, warum Sie Ihren Körper in Bewegung versetzen sollten! Beispiele gefällig? … um eine bessere Figur zu bekommen, gesundheitliche Risiken zu vermeiden, Rückenschmerzen los zu werden, einfach mehr Energie zu haben …
Vielleicht brauchen Sie Gleichgesinnte oder einen Trainingspartner, der Sie motiviert? Verzichten Sie aber auf keinen Fall auf den Spaß an der Bewegung, auf Veränderungen an Ihrer Figur, auf das Wohlgefühl danach und auf die Gewissheit etwas Gutes für sich selber getan zu haben!
Viel Freude an der Bewegung wünscht Ihnen Ihre Bewegungsexpertin
Sport macht schlau!
Was wir alle wissen ist: Wir können durch Bewegung unser Gewicht reduzieren, Fett verbrennen, Muskeln aufbauen, Bluthochdruck und Cholesterin senken, Herz- Kreislaufproblemen entgegenwirken, gegen Rückenprobleme angehen und unseren Stresspegel senken.
Das ist eine ganze Menge, aber Sport kann mehr!
Täglich unterfordern wir unseren Körper und verzichten dadurch auf eine Unmenge von positiven Auswirkungen und Reizen, die durch Training im Körper ausgelöst werden. Durch Bewegung hätten wir auch einen Ausgleich zu einseitigen Belastungen, immer gleich ausgeführten Handgriffen - vielleicht auch noch in schlechter Haltung - und zum vielen Sitzen.
Und was haben wir noch davon, wenn wir uns bewegen?
Sport beflügelt unseren Geist, verbessert die Konzentration und erhöht unsere geistige Leistungsfähigkeit!
Wissenschaftliche Studien belegen, dass körperliche Fitness das Risiko einer Demenzerkrankung deutlich verringert. Auch Personen, die sportlich nicht fit waren und erst später mit regelmäßigem Sport begannen, verbesserten ihre geistige Leisung enorm (Larson et al.2006)
Wer sich bewegt, setzt sein Gehirn zur Steuerung dieser Bewegung ein. Das führt zu einer Steigerung von Aufmerksamkeit und Konzentration und in Folge zu erhöhter geistiger Leistungsfähigkeit.
Was passiert also im Gehirn? Bewegung regt den Stoffwechsel an, das Gehirn wird mit mehr Sauerstoff versorgt und besser durchblutet. Neue Vernetzungen werden gebildet und die Signalweitergabe wird verbessert. Studien zufolge kann man auch durch mäßiges Ausdauertraining am Fahrradergometer und gleichzeitigem Lernen seinen Intelligenzquotienten entscheidend erhöhen und seine Kreativität steigern.
Wenn Sie aber gerade kein größeres Lernpensum zu bewältigen haben, genügen auch zwei oder drei zügige Spaziergänge von mehr als einer halben Stunde pro Woche für eine positive Wirkung auf das Gehirn.
Probieren Sie es aus und genießen Sie geistige Höhenflüge und körperliches Wohlbefinden nach dem Sport!
Heilkräfte unserer Muskeln
Welche Rolle spielen Muskeln in unserem Leben? Seit einem halben Jahrhundert etwa kennt man die Funktionsweise der Muskeln. Sie sind Maschinen zur Energiegewinnung, mehr als 600 Arbeiter in Bewegung.
Mittlerweile glauben manche Forscher, das Organ Muskulatur sei nach unserem Gehirn das komplexeste und sie versuchen zu ergründen, welche Vorgänge in unserem Körper der Bewegungsapparat noch auslöst.
Im Muskelforschungszentrum in Kopenhagen zum Beispiel hat die Medizinerin Bente Pedersen herausgefunden, dass Muskeln Wirkstoffe aussenden, die andere Organe positiv beeinflussen. Je mehr Muskelmasse wir also haben, umso mehr Botenstoffe haben wir auch! Pedersen hat vielleicht sogar einen direkten Zusammenhang zwischen Denken und Bewegung gefunden. Der Wirkstoff BDNF wird vom Muskel produziert und ist beteiligt an der Bildung neuer Nervenzellen im Gehirn. Wer an Demenz oder Depression leidet, hat immer einen niedrigen BDNF Spiegel.
Viele Muskeln - wenig Hirn
Diesen Spruch können wir also getrost vergessen! Denn das Risiko, an Demenz oder Alzheimer zu erkranken, wird um mehr als die Hälfte gesenkt, wenn Muskeln regelmäßig trainiert werden.
Krafttraining verjüngt auch nicht nur das Muskelgewebe. Auch das Bindegewebe profitiert, denn die Kollagenproduktion wird angeregt und das Eiweiß stärkt die Sehnen und strafft die Haut. Krankheiten wie Bluthochdruck, Osteoporose, Zucker- und Herzkrankheiten kann entgegengewirkt werden. Und gekräftigte Muskeln sorgen dafür, dass durch den sogaenannten Nachbrenneffekt 24 Stunden lang Zucker und Fett abgebaut werden.
Wer sich aber zu wenig bewegt , verliert wertvolle Muskelmasse: ab dem 30. Lebensjahr etwa 3 Kilo pro Jahrzehnt. Werden Muskeln nicht regelmäßig gekräftigt, setzt sich Fettgewebe vor allem an gefährlicher Stelle im Bauchbereich an.
Wir können uns also durch Bewegung viel Gutes tun! Aber - und darüber sind sich Sportwissenschafter, Forscher und Mediziner einig - Muskeln wachsen zu wenig beim Ausdauersport (- abgesehen vom Herzmuskel natürlich!). Die positiven Auswirkungen beim Laufen, Rad fahren, usw. dürfen wir nicht außer Acht lassen, aber nur das Vergrößern von Muskelmasse bringt oben genannte positive Effekte.
Der Kompromiss: Ausdauer UND Kraft. Eine Möglichkeit beides zu verbinden, wäre ein Training mit hoher Intensität (HIT). Spitzensportler profitieren schon längst von diesem Training, bei dem kurze und sehr harte Einheiten von wenigen Minuten absolviert werden. Wichtig dabei ist es aber vorher abzuklären, dass das Herz auch gesund ist und nach jedem Training muss zwei bis drei Tage pausiert werden.
Wir selber sind in der Lage körpereigene Heilkräfte zu aktivieren. Muskeln machen schlau. Muskeln machen gesund. Muskeln machen schlank. Muskeln machen glücklich.
Quellen: Verschiedene wissenschaftliche Studien. GEO 7/09 Motoren des Lebens - Malte Henk
