
Interdisziplinäres Suchtsymposium
Liebe/r Leser/in!
Am Donnerstag fand das interdisziplinäre Gesundheitssymposium zum Thema “Normalität oder Sucht - Wo liegen die Grenzen?” in Strass im Attergau statt. Es war spannend zu erfahren, wie sich dieses Thema von verschiedenen Seiten her betrachten lässt. Es galt die Frage zu klären warum der Mensch denn gar so gerne Ungesundes isst, wenn er die Möglichkeit dazu hat. Es ging einerseits um unsere “steinzeitliche” Programmierung auf Nahrungsknappheit. Frei nach dem Motto “Früher war Bewegung garantiert und Essen nur vielleicht, aber heute ist Essen garantiert und Bewegung nur vielleicht” könnte man sagen, unsere Gene können mit dem Nahrungsmittelüberangebot im Supermarkt einfach nicht mit!
Ist das die Erklärung warum wir gerne Schweinsbratl und Schokolade essen?
Die Referentin zeigte recht eindrucksvoll auf, dass wir mit Sonntagsbraten, Kuchen und Schokolade positive Erinnerungen und gute Gefühle verbinden, ohne dass uns das wirklich bewusst ist. Die Essvorlieben eines Menschen werden - so die Rednerin - bereits im Mutterleib geprägt. Wenn die werdende Mami viel Gemüse und Obst isst, dann ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass der Sprössling dem Gemüse und Obst weniger abgeneigt ist. Mehr Info´s gibt es auf http://www.btm.at/gesundheit/suchtsymposium-09.html
Da bleibt mir nur noch eines zu sagen: Gesunde Ernährung beginnt schon im Mutterleib!
Gesunde Grüße,
Ihre Erika Mittergeber
Tags: Ernährungsgewohnheiten, Schokolade, Schwangerschaft, Suchtsymposium

April 7th, 2009 at 09:29
Ich bin so richtig glücklich wenn ich mir in aller Ruhe meine Lieblingspasta mit viel Gemüse, etwas Feta und vor allem frischen Kräutern kochen kann…das ist wie ein Kurzurlaub für mich
Ich bin überzeugt, dass man mit neuen positiven Erinnerungen die ungesunden Ernährungsgewohnheiten “ersetzen” kann. Das ist nicht einfach - aber warum sollte es auch einfach sein?
lg andrea