
Essgewohnheiten sind so alt wie wir selbst
Hallo!
Ich lese gerne zu Themen die mich beschäftigen. Eines dieser Themen ist zum Beispiel warum wir essen was wir essen. Natürlich, viele Faktoren beeinflussen das. Wir essen nicht nur aus Hunger, sondern viel zu oft aus Gewohnheit, Langeweile, Frust oder zur Beruhigung. Oft ist untertags keine Zeit zum Essen und erst abends, wenn Ruhe einkehrt, kommt der Appetit.
Eines ist sicher: unsere Essgewohnheiten sind so alt wie wir selbst. Bis zum Alter von ca. 3 Jahren werden unsere Gewohneiten direkt von unserer Umgebung geprägt. Mit 8 Jahren sind die Essgewohnheiten weitgehend fixiert. Eltern, Großeltern und andere Betreuungspersonen spielen eine große Rolle. Eine aktuelle Studie aus Minnesota zum Beispiel konnte zeigen, dass Jugendliche wesentlich gesünder essen, wenn Sie ihre Mahlzeiten regelmäßig im Kreis der Familie essen. Was Hänschen in Kindertagen gelernt hat, dafür braucht Hans viel Geduld um es in gesündere Gewohnheiten umzulernen. Mit regelmäßigem Essen sorgt man also nicht nur für das eigene Wohlbefinden, sondern hat auch den Vorbildbonus bei den Kids.
Viele Grüße,
Erika Mittergeber
Quellen: http://pressetext.com und Akademie für Ernährung und Lebensmittelqualität
Tags: Eltern, Essgewohnheiten, Vorbild

März 17th, 2009 at 09:55
Hallo an Euch,
als einer der Bewegungsexperten erkenne ich hier immer wieder gute Parallelen. Auch unser Bewegungsverhalten ist so alt wie wir selbst. Ein Baby lernt eigentlich zuerst - nachdem krabbeln etc…. am Bewegungsplan stand - das Laufen. Dann werden wir älter und älter und spätestens ab dem 3. Lebensjahr kommt es dann einfach darauf an, inwieweit auch die Bewegung und das Bewegungsverhalten vom Umfeld des Kindes umgesetzt wird. Kinder spüren ganz instinktiv ob und wie gerne Eltern oder andere wichtige Bezugspersonen sich bewegen, ob viel Freud und Spaß dahinter steckt, oder einfach “nur” ein weiterer Leistungsgedanke? Die Bewegung im Kreis der Familie als Grundelement zu fixieren, verbunden mit viel Freude, Spaß und Abenteuer sichert - zumindest bis zur Schulzeit - die Bewegungsfreude. Und dann, dann sind die Lehrer gefordert. Nicht selten kommt es vor, dass gerade unsere pädagogischen Fachleute FREUDE an Bewegung mit LEISTUNG&Bewegung verwechseln, und dem einen und anderen Bewegung vergraulen……Aber: es ist nie zu spät sich zu bewegen, denn dann kommt automatisch das richtige Ernährungsverhalten - viel Spaß!