
Die Bioimpedanzanalyse, kurz BIA genannt, ist ein Verfahren zur Bestimmung der Körperzusammensetzung. Nicht nur der Fett- und Muskelanteil wird bei dieser Messung bestimmt, sondern auch Wassergehalt und dessen Verteilung. Das Prinzip der Bioimpedanz liegt in der unterschiedlichen Leitfähigkeit der menschlichen Körpergewebe für Strom. Weil die Muskulatur einen höheren Wassergehalt als Fettgewebe aufweist, kann dadurch die Zusammensetzung eines Menschen bestimmt werden.
Wie funktioniert eine BIA-Messung?
Die Messung erfolgt im Liegen und dauert nur ein paar Minuten. An einem Hand- und Fußgelenk werden je zwei Elektroden angebracht und an das Messgerät angeschlossen. Gemeinsam mit Daten über Alter, Geschlecht, Körpergröße und Gewicht lässt sich so die Zusammensetzung des Körpers bestimmen.
Die Waage spricht nur die halbe Wahrheit
Ausschlaggebend für einen gesunden und attraktiven Körper ist vor allem seine Körperzusammensetzung. Herkömmliche Waagen können aber nicht zwischen Muskel- und Fettgewebe unterscheiden.
Crash-Diäten bauen vor allem körpereigene Muskulatur ab, aber kaum Fettgewebe. Die Folge davon ist der sogenannte Jo-Jo-Effekt, der mit jeder Diät das Gewicht Halten schwieriger macht. Regelmäßig durchgeführte BIA-Messungen können also zeigen, ob man beim Abnehmen auf dem richtigen Weg ist und seinem Körper das richtige Maß an Essen, Flüssigkeit und Bewegung gibt. Geeignet ist diese Methode für Kinder ab 15 Jahren, nach oben gibt es keine Altersbeschränkung. Nicht geeignet ist die BIA für Menschen mit Herzschrittmacher.
Tags: Bioimpedanz, Körperzusammensetzung, Waage
