

Chronische Entzündungen von Haut, Darm, Lunge, Gefäßen oder Gelenken werden von Experten als Herausforderung der Medizin des 21. Jahrhunderts betrachtet. Die Ernährung darf bei der Therapie kein Stiefkind sein. Der im März stattgefunden Ernährungskongress der Diaetologen Österreichs widmete sich diesem Thema.
Rheuma ist eine entzündliche Erkrankung im Körper und rund zwei Millionen Österreicher sind davon betroffen - die Dunkelziffer ist hoch. Neben einer ererbten Veranlagung, zählt man Stress, Rauchen, Infektionen und eine Fehlregulation des Immunsystems zu den Ursachen dieser Erkrankung. Frühzeitige Therapie hilft die Gelenkszerstörung hintanzuhalten. (Quelle: OÖ Nachrichten, Gesundheit)
“Obwohl es keine Rheuma-Diät gibt, kann der Patient durch seine Ernährung die Krankheit positiv beeeinflussen”, so M. Göbl (Diaetologin) beim Ernährungskongress in Wien. Der erste Ansatz, ist die Gewichtsreduktion bei bestehendem Übergewicht.
Eine mediterane Kost mit einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, einen hohen Ballaststoffanteil und Vitaminen und Mineralstoffen empfiehlt sich für Rheuma Patienten. Omega 3-Fettsäuren (Lachs, Thunfisch, Makrele, Hering) gelten als Entzündungshemmer, Vitamin C, E und Selen schützen vor erhöhtem oxidativen Stress bei chronischer Entzündung.
Wer mehr dazu wissen möchte: im AKH Linz gibt es die 1. Linzer Rheumaschule!
Grüße, Karin Leitner

Juni 14th, 2010 at 19:14
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