Archiv für März, 2010

Fitness zu Hause - geht das?

22. März 2010
posted by Manfred Simonitsch

Fitness in den eigenen 4 Wänden, Fit-ness, nein, nein hat mit Loch-Ness nichts zu tun, aber wir wissen ja eh alle was gemeint ist - Fit sein halt, einen Körperfettanteil haben der in einem angemessenen Rahmen ist, Belastungen super wegstecken können, und einfach den Belastungen des Alltags gewachsen sein. Belastungen des Alltags? Na ja, eben die Dinge die Verpflichtungen sind, also die Dinge, die wir eigentlich gar nicht machen wollen, aber aus welchen Gründen auch immer, machen müssen.  Die Frage stellt sich einfach, ob ein angemessenes Training für unseren Organismus in den eigenen 4 Wänden überhaupt möglich ist. Dies hat offensichtlich viele Vorteile aber auch die einen und anderen Nachteile. Die Vorteile sind: dass man (oder frau) ganz einfach, ohne viel Aufwand, sofort mit dem Training beginnen kann, teilweise auch vor dem Fernseher (für die die interessante Sendungen nicht versäumen wollen), dass es ganz tolle Trainingsgeräte gibt, mit denen man auch tatsächlich super Krafttraining durchführen kann (mit hohen Intensitäten! - also wirklich effektiv), und Ausdauertraining ist sowieso ganz leicht möglich (mit Ergometer, Stepper, Ellipsentrainer etc….). Die Nachteile können jedoch die sein, dass man (frau) einfach nicht die nötige Ruhe hat, um entsprechend trainieren zu können. Stetig will irgendwer irgendwas. Es kann auch sein, dass man den Platz für die Matte oder ein kleines Gerät nicht hat……aber gerade hier kann man mit einfachem Hausverstand viel ausrichten, und man findet immer ein Plätzchen…..Und die Rahmen muss man sich einfach ganz egoistisch richten…..Aber eines ist sicher: zu Hause ist man einfach zu Hause - der gewohnte Rahmen, die gewohnten Personen, die gewohnte Dusche, alles halt gewohnt und bewohnt. Ob Sie es nun lieber haben zu Hause oder in der Natur oder im Studio zu trainieren, wie Sie auch immer wollen, möglich ist jegliches, es obliegt Ihnen aus zu wählen. Tun Sie das, was Ihnen vom Gefühl her lieber ist. Tun Sie das, was Ihnen einfach besser tut. Tun Sie das was SIE gerne möchten, aber TUN SIE. Denn ERfolg hat 3 Buchstaben: T U N. Viel Erfolg dabei!

Nahrung für Gehirn und Nerven - Essen mit Intelligenz ?!

17. März 2010
posted by Karin Leitner

hand-mit-nussenBrainfood, ein aktuelles Schlagwort in den Medien - es gibt viele Bücher zu diesem Thema. Doch gibt es eine ”gehirngerechte” Ernährung? Dieser Frage widmete sich der 27. Ernährungskongress der Diaetologen Österreichs.

 Mit dem Begriff Brainfood werden Lebensmittel und Ernährungsweisen beschrieben die eine positive Wirkung auf die Gehirnleistung ausüben, wie Steigerung der Konzentrations-, Lern- und Merkfähigkeit sowie der Schutz des Gehirns vor Risikofaktoren und möglichen Folgeerkrankungen (z.B. Demenz und Parkinson).

Eines ist klar - Hunger, Sättigung oder Geschmack wird über das Gehirn gesteuert. Laut Prof. Lochs (Rektor der Medizinuni Innsbruck) ist das Hormon GHRELIN, das im Magentrakt produziert wird, schuld daran, dass der Appetit steigt.  Neben Geruch, Geschmack und anderen Stoffwechselfaktoren liegt es natürlich immer noch an uns selbst was und wieviel wir essen!

Ein weiteres Faktum ist, dass eine Mangelversorgung des Gehirns Gedächtnisprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten bis hin zu Verwirrungszustände, Stimmungsveränderungen und Depression führen kann.  Die Energiequelle für das Gehirn ist Glucose = Traubenzucker. Eine regelmäßige Versorgung mittels komplexer Kohlenhydrate (Vollkornbrot…) und ein stabiler Blutzuckerspiegel ist eine Grundlage für die geistige Leistungsfähigkeit. Deshalb sind gerade bei Kindern und Jugendlichen mehrere und regelmäßige Mahlzeiten pro Tag besonders wichtig. So besteht laut Studien ein Zusammenhang zwischen Frühstücksgewohnheiten von Schülern und ihren Lern- und Konzentrationsfähigkeiten.

Eine Pharmakologin berichtete, dass in den USA  der Einsatz von leistungsfördernden Medikamenten bei Studenten sehr häufig sei. Neben synthetischen Wirkstoffen werden auch pflanzliche Wirkstoffe (Ginko, Vitamine des B-Komplexes, Omega 3 Fettsäuren…) in diesen “Gehirntunern” eingesetzt. Experten warnen vor Internetkäufen aus dem Ausland.

Prinzipiell gibt es keine evidenzbasierten Leitlinien zur “gehirngerechten” Ernährung. Doch eines ist sicher eine ausgewogene Ernährung ist nicht nur Therapie bei verschiedenen Krankheiten sondern ist ein wesentlicher Bestandteil für die volle geistige Leistungsfähigkeit und Erhaltung dieser!!!

Viel geistige Fitness wünscht Ihnen Karin Leitner, dietix-Ernährungsexpertin