Archiv für April, 2009

Es grünt so grün wenn Österreichs Rapsfelder blühn…

25. April 2009
posted by Andrea Füchsl

Hallo!

Als ich am Sonntag einen Spaziergang gemacht habe, habe ich die wundervollen Rapsfelder in der Umgebung gesehen. Nicht nur eine Augenweide - auch eine wertvolle gesundheitliche Bereicherung…

Rapsfeld

Rapsfeld

Fettsäurenmuster
Aus ernährungsphysiologischer Sicht handelt es sich bei Rapsöl um ein sehr wertvolles Öl. Ein Kriterium für gesundes Öl ist das Verhältnis von gesättigten zu ungesättigten Fettsäuren. Rapsöl hat ca. 7 % gesättigte und 93 % ungesättigte Fettsäuren, es ist frei von trans-Fettsäuren und als pflanzliches Produkt natürlich cholesterinfrei. Ich nenne das Rapöl auch gerne das “das Olivenöl” aus unserer Region ;-)
Die günstige Fettsäurezusammensetzung von Rapsöl senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankunkungen und Artherosklerose. 

 Vorteile von Rapsöl:

  • omega-3-Fettsäuren: Das „schlechte“ LDL-Cholesterin kann gesenkt werden, das „gute“ HDL-Cholesterin erhöht werden
  • niedrige Gehalt an gesättigten Fettsäuren: gesättigte Fettsäuren erhöhen den Blutcholesterinspiegel und können damit das Herzinfarktrisiko steigern.

Dosierung:

Für positive gesundheitliche Wirkungen reichen ca. 1,5 Esslöffel am Tag. Idealerweise ersetzt Rapsöl einen Teil der gesättigten Fette: Also zum Beispiel Öl statt Butter zum Kochen, Braten oder Backen. Die tägliche Gesamtenergiezufuhr sollte dadurch allerdings nicht steigen. Es hilft unserem Herz kein bißchen wenn man durch  zusätzlich Rapsöl-Kalorien zunimmt. Die Rechnung geht nur auf wenn wir tierische Fette (Fleisch, Wurst, Milchprodukte usw) reduzieren und durch mehr pflanzliche Lebensmittel ersetzen.
Tipp zum Abschluss: Versuchen Sie doch eines unserer dietix Rezepte…

Beste Grüße

Andrea Füchsl

Quellen: DGE, ÖGE, Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, D-A-CH Ernährungsgesellschaften, Frankfurt am Main (2000).

Multikulturelle Obst- und Gemüseabteilung, Teil 2

23. April 2009
posted by Erika Mittergeber
Kräutertöpfchen

Kräutertöpfchen

Auf der Suche nach heimischen Köstlichkeiten bin ich zur “Kräuter-Gärtnerin” geworden und habe meinen Stiegenaufgang zur Wohnung mit kleinen Töpfchen mit Schnittlauch, Petersilie, Kresse und Pfefferminze bestückt. Der frische Schnittlauch ist viel feiner als jener aus dem Supermarkt und peppt mir mein Abendessen wirklich auf! Ich habe schon frischen österreichischen Spinat und Rhabarber gekostet und warte schon gespannt auf den ersten heimischen grünen Spargel, den ich mit einer leichten Kräutersauce genießen werde!

Viele Grüße, Erika Mittergeber

Sport ist Lifestyle!

22. April 2009
posted by Andrea Hütthaler

Alle joggen, alle walken, alle trainieren ihren Körper!

Noch nie zuvor haben so viele Österreicher behauptet, dass sie Sport betreiben. Die Wahrheit sieht aber anders aus, sagt der Sportwissenschafter Dirk Steinbach, der sich seit mehr als einem Jahrzehnt mit soziologischen Untersuchungen beschäftigt: der statistische Durchschnittsösterreicher wird immer träger und dicker! 

Noch vor 30 Jahren gaben 1/3 der Österreicher an, Sport zu treiben. Heute sagen zwei Drittel der Bevölkerung, dass sie wenigstens hin und wieder sportlich aktiv sind! Gerade bei älteren Menschen hat sich die Aktivität erhöht: Frauen über 50 sind heute aktiver als Mädchen zwischen 15 und 18.

Wo liegt also der Hund begraben? Die Definition von Sport hat sich geändert! Radeln, Baden und Spazierengehen stehen auf der Rangliste ganz oben - früher wurde diese Art von Bewegung nicht als Sport bezeichnet.

Das Hauptproblem liegt aber in der Bewegungsarmut unseres Alltags. Noch vor 50 Jahren hat jeder Mitteleuropäer im Alltag täglich 800 Kalorien mehr verbraucht. Das kann mit ein wenig Wohlfühl - Sport wohl nicht aufgeholt werden!    

                                Quelle: Salzburger Nachrichten vom 18.4. 2009

Also ran an die Geräte und schwitzen! Einen schönen Tag noch!

                                                                                                                                  Andrea Hütthaler -  Dietix - Bewegungsexpertin

Grillen - manche mögen`s heiß…

22. April 2009
posted by Karin Leitner

grillen1Herrlich wenn am Wochenende schönes Wetter ist und um die Mittagszeit der “Indoor-Ofen” kalt bleibt und es im Freien um so heißer bruzzelt und dabei die Verdauungssäfte aktiviert werden von den Düften, welche vom Grill entweichen.

  • Aus ernährungswissentschaftlicher Sicht ist Grillen eine sehr empfehlenswerte Zubereitungsart: auf die Zugabe von Kochfett kann verzichtet werden und das abtropfende Fett macht das Fleisch noch fettärmer.

Damit liegt Grillen voll im Trend der fettarmen Ernährung, bei der möglichst viele wertvolle Inhaltsstoffe erhalten bleiben.

Damit die Sache gesund bleibt - verhindern sie das Abtropfen von Fleischsaft und Fett (durch Marinaden) auf die Glut. Hierbei könnten chemische Verbindungen entstehen (polyzyklische Kohlenwasserstoffe, Benzpyrene), die ungesund - ja sogar krebserregend sind. Tupfen sie das Grillgut, bevor sie es auf den heißen Rost legen gut ab und verwenden sie bei Bedarf eine Grilltasse oder Grillfolien.

Sofern sie keinen Gasgriller verwenden und sie so richtig einheizen -  sollten sie dafür kein zu harzreiches Holz, Kiefernzapfen oder Zeitungspapier verwenden. Auch hierbei könnten giftige Verbrennungsgase entstehen, die sich auf dem Grillgut niederschlagen und mitgegessen werden.

So, und jetzt auf zum Grillen - vergessen sie dabei nicht auf Gemüse und knackige Salate! Vorzüglich schmeckt auch gegrillter Fisch. Verzichten sie wenn sie beim Abnehmen sind auf Wurst & Co - in Käsekrainer, Bratwürste verstecken sich 3-4 EL Fett. Auch die fertig verpackten Knoblauch - und Kräuterbaguettes stellen eine wahre Fettfalle da. Und statt Cocktailsauce und Kräuterbutter, bereiten sie eine leckere Joghurt-Schnittlauchsauce zu.

Quelle: Broschüre Heiß aufs Grillen, Argrarmarkt Austria, Photo aus der Broschüre entnommen; www.ama.at

Mahlzeit!

Karin Leitner, dietix-Ernährungsexpertin

Wie glücklich macht Schokolade wirklich?

20. April 2009
posted by Karin Leitner

Dass unsere Stimmung besonders im Winter oft in den Keller wandert, dafür sind biochemische Vorgänge in unserem Körper verantwortlich: Serotonin, das sogenannte Glückshormon, sorgt dafür, dass wir uns rundum wohlfühlen, uns eines guten Schlafes erfreuen, und es zügelt den Appetit. Für die Produktion dieses Glücklichmachers benötigt der Körper den Eiweißbaustein Tryptophan. Tryptophan gehört zu den essentiellen Aminosäuren. Dieser lebenswichtige Eiweißbaustein kann also vom menschlichen Körper nicht selbst gebildet werden, sondern muss mit der Nahrung zugeführt werden.

Der niedrige Serotoninspiegel im Winter liegt vor allem am Mangel am Tageslicht. Konsequenzen sind schlechte Laune und oft zügelloser Appetit. Der Verzehr von tryptophanhaltigen Nahrungsmitteln kann dem entgegenwirken. Dieser Eiweißbaustein ist in zahlreichen Lebensmitteln enthalten, vor allem in Milch und Milchprodukten, aber auch reichlich in Geflügel, Rindfleisch, Eiern, Erbsen, Nüssen, Kartoffeln, Bananen, Vollkornbrot und Kakaobohnen.

Der gesunde Mensch nimmt mit seiner Nahrung auf ganz natürliche Weise Tryptophan in ausreichenden Mengen zu sich, sodass keine Mangelerscheinungen zu befürchten sind. Der Griff zur Schokolade für ernährungstherapeutische Zwecke darf also in Frage gestellt werden (Quelle: Aktiv&Gesund,Merkur)

Tatsächlich enthält die Kakaobohne Tryptophan, allerdings nicht in großen Mengen. Dennoch ist es wahrscheinlich, dass Schokolade kurzfristig die Stimmung hebt - Genuss kombiniert mit Zucker und der speziellen Aminosäure Tryptophan könnten dies bewirken. Das Schokoglück ist für manche nur von kurzer Dauer und der Griff zum nächsten Stück ist vorprogrammiert!

Genießen sie ihren kleinen Genuss und holen sie sich ihre Stimmungsaufheller erstens durch viel Bewegung in der frischen Luft und durch gesundes Essen. Sie werden sehen es wirkt garantiert - der Frühling ist die beste Möglichkeit es auszuprobieren und dann kommt erst gar nicht Frühlingsmüdigkeit auf.

Alles Gute dabei!

Karin Leitner, Diätologin dietix-Ernährungsexpertin

schoki

Glockner&Gourmet

20. April 2009
posted by Manfred Simonitsch

Glockner und Gourmet, eine Veranstaltung der besonderen Art, für alle, die sich gerne kleine, mittlere oder große Ziele stecken, für alle die sich  gerne, nach Bewältigung des individuellen Zieles, belohnen, und für alle, die vor allem eines gerne tun: sich in einer wunderschönen Naturlandschaft, in herrlicher Luft, bewegen. Auch heuer wird wieder Glockner&Gourmet für alle interessierten stattfinden. Organisiert von Mag. Manfred Simonitsch am 14. und 15. August - ein herrlicher, kleiner, privater Event….ganz zur Freude der Teilnehmer.

Am ersten Tag reist man an, übernachtet in einer kleinen, privaten Pension, steht dann sehr früh auf, frühstückt ein bisserl, und - je nach Vorliebe - stattet Mann und Frau sich dann um 06.00 mit dem nötigen Equipment aus, um pünktlich um 06.30 mit der Bewältigung der Großglockner HOchalpenstraße zu beginnen - Nordic Walkend, radelnd, laufend, skatend, wie man auch immer will, immer unter Kontrolle eines oder mehrerer Begleitfahrzeuge….Nach ca. längstens 2 Stunden 45 Minuten hat man dann das Ziel erreicht - Fuscherthörl, dann ab zum Umziehen, eine kleine Jause im Restaurant, und wieder zum Quartier, schließlich geht es dann zu Mittag zur Belohnung in ein ausgezeichnetes Haubenrestaurant. Auf dass die Kalorien, die verbraucht wurden, auch wieder zugenommen werden……unter www.companyhealthcoach.at finden Sie nähere Informationen

Steckerl ziehen contra Nordic Walken

20. April 2009
posted by Manfred Simonitsch

Der Frühling ist da, und schon ziehen Sie wieder durch Gräser, Wälder, über Wege, Berge quer durch unser schönes Österreich und darüber hinaus - die Rede ist von den fleissigen Nordic Walkern bzw. den auch fleissigen, wenn auch nicht ganz so motivierten Steckerlziehern. Was damit gemeint ist? Eigentlich wurde Nordic Walken ja als Trainingsform für nordische Sportler entdeckt, und dann der Gesamtheit der Bevölkerung von hier zu Lande näher gebracht. Also eigentlich sollte es nicht nur zur Bewegung motivieren, sondern auch ein bisserl zu einer intensiveren Gehbewegung - ganz im Unterschied zu einem Schaufensterbummel (mit oder ohne Steckerl ziehen). Was ich damit eigentlich nur sagen will: Wenn Sie Nordic Walken, dann gehen Sie wirklich flott und des GEhens wegen…..Versuchen Sie die Zeit zu nutzen, um Ihren Kreislauf in Form zu bringen, um Ihre Muskulatur zu stärken und GUTE Bewegung zu machen, um Ihre Sauerstoffversorgung zu optimieren. Raus aus dem Komfortbereich - Sie dürfen ruhig ein bisserl schwitzen und recht flott unterwegs sein, viel Spaß dabei…

MFT - ein Trainingsgerät der besonderen Art…

20. April 2009
posted by Manfred Simonitsch

Unfallverhütung, Koordination, Beanspruchung des Halte- und Stützapparates und und und….einzelne Worte, Begriffe, die man immer wieder hört und liest in letzter Zeit. Eine der wohl sicher sinnvollsten und praktischsten Trainingsgeräte der letzten Jahre sind die MFT Koordinationskreisel, bzw. Kippbretter. Sie sorgen dafür, dass Sie ganz gezielt BEwegungsabläufe verfeinern können, um z.B. Unfallgefahr vor zu beugen. Je besser Ihre Koordinationsfähigkeit ist, umso besser können Sie mit unvorhergesehenen Situationen auch umgehen. Und das ist reine Trainingssache. In der Physio- und Trainingstherapie gehört die Nutzung von koordinativen Trainingsgeräten inzwischen einfach zum guten Ton. Und auch für zu Hause, für den alltäglichen Gebrauch, sind diese Geräte einfach wunderbar. Übrigens für Bastler unter Ihnen: Man kann diese auch sehr gut selber basteln, einfach Kippbretter oder Wippen für den Garten, zum balancieren, spielen und üben….Viel Spaß!

Hat der Osterhase auch einen Schwimmreifen gebracht?

18. April 2009
posted by Andrea Füchsl

Hallo!

Die warmen Temperaturen geben Anlass sich über die ersten Planschereien im Freibad Gedanken zu machen.  Natürlich fragt man sich ob die Figur auch “badetauglich” ist.  Hat das Osterfest mit Süßigkeiten, Eiern und Osterschinken ein paar Kilo mehr auf den Hüften hinterlassen?

Ich habe den Übeltäter bereits gestellt:

Osterhase

Osterhase

Aber Figurprobleme nur auf Festlichkeiten zu schieben wäre doch etwas zu leicht.  In Östereich gibt es schöne Feiertage und Gott sei Dank auch noch viel Brauchtum. Aber warum wird dabei immer so üppig geschlemmt? Die Antwort darauf fand ich bei meiner Oma. In früheren Zeit hatte man an Nicht-Feiertagen keinen üppig gefüllten Kühlschrank. Meist war nicht genug zum Essen da und deshalb war es etwas ganz Besonderes wenn an einem Feiertag endlich ausreichend und vor allem schmackhafte Speisen serviert wurden. Die Menschen hatten damals weniger Angst vor einer Gewichtszunahme.  Die harte körperliche Arbeit verlangte ihnen viel Energie ab.

Heute müssen nur wenige Menschen körperlich schwer arbeiten. Viel sitzen, wenig Bewegung und die falsche Ernährung machen es schwer das Gewicht zu halten.  Mit dem 5 Mahlzeiten Prinzip von dietix versuchen wir einen Denkanreiz und vor allem einen Lerneffekt zu erzielen. Wer 5 mal am Tag isst, muss die Speisen und Zwischenmahlzeiten auch richtig zusammensetzen. Wie das geht und welche Lebensmittel man bevorzugen sollte erfahren Sie nicht nur wenn Sie dietix ausprobieren. Schauen Sie auch auf der dietix website vorbei (www.dietix.eu) Hier gibt es viele interessante Artikel zum Thema Abnehmen, gesunde Ernährung und Bewegung. Rezepte und Ernährungstipps sind für alle frei zugänglich!

Wer also über Ostern zu viele Osterhasis gegessen hat oder einfach durch die herrlichen Frühlingstemperaturen zur Gewichtsabnahme motviert wurde, ist bei dietix herzlich willkommen. Nutzen Sie die Möglichkeit mit Experten aus dem Ernährungs- und Bewegungsbereich zu sprechen!

Wir Experten freuen uns auf Sie!

Viele Grüße

Andrea Füchsl

Anti Aging Mittel - jetzt auch im Bier?

16. April 2009
posted by Andrea Füchsl

Guten Morgen!

Mein heutiger Beitrag trägt zwar nicht wirklich zum Ernährungswissen bei - könnte aber ein wenig zum Nachdenken  - oder vielleicht auch zum Lachen anregen.

In der Zeitschrift “Ernährung im Fokus” Ausgabe 03/2009  kann man folgenden Beitrag lesen: Ausnahmegenehmigung für Anti-Aging Bier

Auszug aus dem Text: Welche Zutaten in ein Bier hineingehören und welche sicher nicht ist im Reinheitsgebot festgelegt. Doch in Deutschland gibt es ein besonders Bier…ein Anti Aging Bier.  Die Herstellerin dieses Getränks erweitert die Grundzutaten des Biers mit Sole, Spirulina-Algen und Flavonoiden. Laut Ettiket soll das Getränk einen kleinen Beitrag zum körperlichen Wohlbefinden leisten, die Uhr des Lebens könne es jedoch nicht anhalten.

Auf die gesundheitsbezogene Angabe auf dem Bier ” zellschützende Wirkung” muss die Herstellerin jedoch verzichten. Nach der Health-Claim Verordnung vom 1.7. 07 dürfen keine gesundheitsbezogenen Angaben auf Getränken mit einem Alkoholgehält >1,2 Volumenprozent angegeben werden. Natürlich könnte man sich auch fragen ob die Angabe: Anti-Aging Bier nicht auch eine gesundheitsbezogene Angabe darstellt…Doch darauf hat das VG Franfurt folgende Antwort: Das Anti-Aging-Bier verzögert den Alterungsporzess nicht merklich. Dies zu verstehen, setzt das VG Frankfurt beim mündigen Verbraucher voraus.

Nun jeder soll sich zu zum “verschönernden” Bier seine eigenen Gedanken machen…wobei der Volkmund ja bereits seit Jahrzehnten von der  verschönernde Wirkung des Alkoholkonsums weiß…dieser Effekt hält nur nicht allzu lange an.

Einen schönen Tag wünscht,

Andrea Füchsl