Archiv für März, 2009

Die Top-Muntermacher im April

31. März 2009
posted by Karin Leitner

Die Sonne lacht, die Tage werden länger, die ersten Pflänzchen sprießen aus dem Boden. Während die Natur nach und nach aus dem Winterschlaf erwacht, herrscht bei den Menschen das große Gähnen vor. Die Frühjahrsmüdigkeit plagt jeden zweiten Österreicher.

Vitamine und andere Muntermacher in Salat und Gemüse helfen, wieder in Schwung zu kommen.  Nichts kann den Organismus besser ankurbeln als der erste zarte Salat, die ersten duftenden Kräuter auf dem Butterbrot.

Spinat, Bärlauch, Brennessel und die anderen grünen Frühlingsboten sind besonders reich an Provitamin A, Vitamin C, Mineralstoffen - vor allem Eisen, Magnesium, Kalium und sogar Kalzium! Frühlingsbonus: Das erste Gemüse unterstützt aktiv die Immunabwehr.

  • Bärlauch: besonders reich an Vitamin C, Eisen, Magnesium, Mangan; wirkt antibakteriell, entblähend, verdauungsfördernd - ideal für den “inneren Frühjahrsputz” - er hat eine desinfizierende Wirkung im Darm; passt gut als Würze in Salat, in Topfenaufstriche, Pesto und in diversen warmen Speisen von der Suppe bis zur Quiche
  • Spinat: reich an Kalium, Magnesium, Kalzium, Eisen, Vitamin B6, Folsäure, Vitamin C, Carotinoiden; Positive Wirkung auf Magen und Galle, daher in Frankreich auch “Besen des Magens” genannt; zarter Frühlingsspinat roh als Salat oder in Strudeln, Tascherln, Lasagne.. - der Klassiker Cremespinat;
  • Radieschen: gute Kalium- und Vitamin C-Quelle, Glucosinolate machen Radieschen scharf. Diese Stoffe wirken appetitanregend, baterienhemmend. Auch die frischen grünen Blätter schmecken in  Salat oder Suppe fein
  • Vogerlsalat: reich an Eisen, Kalium, Magnesium, Kalzium, Vitamin C, Folsäure Carotinoiden. Die Blätter enthalten Baldrianöl, das beruhigend wirkt. Vogerlsalat zum Abendessen hilft beim Einschlafen. Wirklich köstlich schmeckt der Salat gemischt mit Erdäpfeln, Nüssen oder gerösteter magerer Schinkenspeck!
  • Brennnessel: Besonders reich an Vitaminen (v.a. Vitamin C), sehr reich an Eisen; Brennnessel wirkt harntreibend, entgiftend.  Man kann daraus Spinat zubereiten - passt auch gut in Suppen, Omelettes und Aufläufe.
  • Löwenzahn: Besonders reich an Eisen, Vitamin C, E, Beta-Carotin; er ist verdauungsfördernd, wassertreibend, leicht abführend - gut für den “Frühjahrsputz im Darm”, Löwenzahnblätter schmecken in Salat und Suppe. Steirisch: Löwenzahnblätter unter warmen Erdäpfelsalat mischen und mit etwas Kernöl servieren.
  • Gartenkresse und Brunnenkresse: hoher Vitamin C-Gehalt, Eisen und Carotinoiden; Ideal für Auftriche und Salate!
  • Rhabarber: reich an Vitamin C, K, Kalium, Magnesium, Fruchtsäuren, passt gut in Kompott oder in Kuchen!

Machen sie sich den Frühling mit seinen Inhaltsstoffen zu Nutze und werten sie ihre Salate, aber auch ihre dietix-Gerichte mit frischer Kresse oder Radieschen auf und das ist jetzt nicht als Aprilscherz zu verstehen!!!

Quelle: Lebensart, April 2006

Liebe Grüsse Karin Leitner, dietix-Expertenteamradieschen

Interdisziplinäres Suchtsymposium

28. März 2009
posted by Erika Mittergeber

Liebe/r Leser/in!

Am Donnerstag fand das interdisziplinäre Gesundheitssymposium zum Thema “Normalität oder Sucht - Wo liegen die Grenzen?” in Strass im Attergau statt. Es war spannend zu erfahren, wie sich dieses Thema von verschiedenen Seiten her betrachten lässt. Es galt die Frage zu klären warum der Mensch denn gar so gerne Ungesundes isst, wenn er die Möglichkeit dazu hat. Es ging einerseits um unsere “steinzeitliche” Programmierung auf Nahrungsknappheit. Frei nach dem Motto “Früher war Bewegung garantiert und Essen nur vielleicht, aber heute ist Essen garantiert und Bewegung nur vielleicht” könnte man sagen, unsere Gene können mit dem Nahrungsmittelüberangebot im Supermarkt einfach nicht mit!

Ist das die Erklärung warum wir gerne Schweinsbratl und Schokolade essen?
Die Referentin zeigte recht eindrucksvoll auf, dass wir mit Sonntagsbraten, Kuchen und Schokolade positive Erinnerungen und gute Gefühle verbinden, ohne dass uns das wirklich bewusst ist. Die Essvorlieben eines Menschen werden - so die Rednerin - bereits im Mutterleib geprägt. Wenn die werdende Mami viel Gemüse und Obst isst, dann ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass der Sprössling dem Gemüse und Obst weniger abgeneigt ist. Mehr Info´s gibt es auf http://www.btm.at/gesundheit/suchtsymposium-09.html

Da bleibt mir nur noch eines zu sagen: Gesunde Ernährung beginnt schon im Mutterleib!

Gesunde Grüße,
Ihre Erika Mittergeber

Aktuelle Daten zum Thema Ernährung

24. März 2009
posted by Karin Leitner

Die Österreicher essen nach wie vor zu salzig und zu fett. Das bestätigt der aktuelle Ernährungsbericht. Auch zeigte sich im Vergleich zum Bericht aus dem Jahr 2003, dass immer mehr Österreicher dicker werden.

Laut dem aktuellen Bericht waren im vergangenen Jahr 19 Prozent der sechs- bis 15-jährigen Schulkinder übergewichtig d.h. jedes fünfte Schulkind hat zuviel an Körpergwicht. Acht Prozent der Kinder war sogar adipös - also schwer übergewichtig. Auch bei den Erwachsenen (18-65-jährigen) leiden 42 Prozent an Übergewicht (11 Prozent adipös) und 40 % der 65-84-Jährigen.

Interessant an der Sache ist jedoch, dass die Steigerung der Zahl an Übergewichten Menschen in unserem Land nicht an einer Zunahme der Kalorienzufuhr liegt, sondern eher am verminderten Energieverbrauch durch zuwenig Bewegung! Auffallend ist laut Ernährungsbericht ein Ost-West-Gefälle in allen Altersgruppen: So waren zum Beispiel im Osten Österreichs zehn Prozent der Schulkinder adipös, im Westen nur vier Prozent.

Natürlich liegt die Ursache  nicht alleine an der verminderten körperlichen Aktivität, denn in allen Altersgruppen wird nach wie vor zu viel Fett und Natrium - sprich Salz - aufgenommen. Kohlenhydrate (Reis, Kartoffeln, Nudeln, Vollkornbrot…) liefern in keiner Altersgruppe die empfohlenen 55 Prozent der Energie. Übrigens bei dietix können sie sich auf eine ausgewogene Energiebilanz verlassen! Nach wie vor isst Mann und Frau Österreicher noch zuviel Zucker und zuwenig Ballaststoffe.

Das Wassertrinken dürfte sich allerorts durchgesetzt haben und auch mit der Alkoholzufuhr liegen wir im tolerierbaren Bereich.

Bei den Mikronährstoffen gibt es bei Folsäure (ein B-Vitamin), Calcium und Vitamin D dringenden Handlungsbedarf.

Sie denken sich - wie schaffe ich einen gesünderen Lebens- und Ernährungsstil in meinem Alltag einzubauen ?! Wenn sie dietix-Kunde sind machen sie von den Expertengesprächen (Bewegung + Ernährung) Gebrauch - sie werden sehen oft sind es kleine Schritte die einem zum Ziel führen.

Liebe Grüße Karin Leitner

Bewegung als Medikament …

18. März 2009
posted by Andrea Hütthaler

32. 864 Menschen starben laut Statistik  im Jahr 2007 an Herz - Kreislauf - Erkrankungen. Das ist ein Anteil von 44 Prozent an allen Sterbefällen. Damit stellen diese Erkrankungen die häufigste Todesursache in Österreich dar. Auffallend ist, dass die Zahl der betroffenen Frauen anstieg. Herz - Kreislauf - Erkrankungen stellen 50 Prozent der Ursachen aller jährlichen Todesfälle bei Frauen dar, bei Männern 38 Prozent.

Die Statistik macht es deutlich: Herz - Kreislauf - Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Österreich.

Aber wissen Sie was: eine Unmenge von Studien belegen: Regelmäßige sportliche Bewegung senkt das Risiko enorm, an Herz - Kreislaufproblemen zu erkranken!

Also was hindert uns daran, dieses einfache und wundervolle Medikament zu nutzen?!

Quelle: Der Standard /Medstandard vom 16.3.2009

Kaffee und Männer…

17. März 2009
posted by Andrea Füchsl

Männer sind anders  - Frauen auch

Ein Artikel in der Zeitung Forum Gesundheit 01/2009 bringt mich zum Schmunzeln und bestärkt mich, zu meinem täglichen Morgenkaffee zu greifen.

Kaffee wirkt laut einer spanischen Studie (Studenten in Barcelona) bei Männer stärker als bei Frauen. Zehn Minuten nach der ersten Tasse Kaffee erhöht sich die Aufmerksamkeit und die Wachsamkeit. Bei uns Frauen wirkt sogar entkoffeinierter Kaffe leicht aufmerksamkeitssteigernd.  Mich interessierte vor allem wie die erhöhte Aufmerksamkeit gemessen wurde. In der Studie wurde mit Fragebögen die Agilität der Teilnehmer erfasst.

Die Wirkung eines Kaffees mit einem Koffeingehalt von 100mg hält bis zu 2-3 Stunden an.

Kaffee steigert die Aufmerksamkeit

Kaffee steigert die Aufmerksamkeit

Also dann gönne ich  mir jetzt wohl eine Tasse Extra-Agilität ;-)

Alles Gute und viele Grüße

Essgewohnheiten sind so alt wie wir selbst

15. März 2009
posted by Erika Mittergeber

Hallo!

Ich lese gerne zu Themen die mich beschäftigen. Eines dieser Themen ist zum Beispiel warum wir essen was wir essen. Natürlich, viele Faktoren beeinflussen das. Wir essen  nicht nur aus Hunger, sondern viel zu oft aus Gewohnheit, Langeweile, Frust oder zur Beruhigung. Oft ist untertags keine Zeit zum Essen und erst abends, wenn Ruhe einkehrt, kommt der Appetit.

Eines ist sicher: unsere Essgewohnheiten sind so alt wie wir selbst. Bis zum Alter von ca. 3 Jahren werden unsere Gewohneiten direkt von unserer Umgebung geprägt. Mit 8 Jahren sind die Essgewohnheiten weitgehend fixiert. Eltern, Großeltern und andere Betreuungspersonen spielen eine große Rolle. Eine aktuelle Studie aus Minnesota zum Beispiel konnte zeigen, dass Jugendliche wesentlich gesünder essen, wenn Sie ihre Mahlzeiten regelmäßig im Kreis der Familie essen. Was Hänschen in Kindertagen gelernt hat, dafür braucht Hans viel Geduld um es in gesündere Gewohnheiten umzulernen. Mit regelmäßigem Essen sorgt man also nicht nur für das eigene Wohlbefinden, sondern hat auch den Vorbildbonus bei den Kids.

Viele Grüße,
Erika Mittergeber

Quellen: http://pressetext.com und Akademie für Ernährung und Lebensmittelqualität

Antibiotika und deren Wirkungen auf unseren Darm

14. März 2009
posted by Andrea Füchsl

Guten Morgen!

Nach einem Artikel im Forum Gesundheit 01/2009 möchte ich kurz ein paar Worte zum Thema Antibiotikagabe und Darmgesundheit schreiben. Viele Menschen reagieren auf eine Antibiotikagabe mit Darmproblemen.  Eine antibiotische Therapie dezimiert rund ein Drittel aller Bakterienarten, die in unserem Darm vorkommen. Auch wenn sich bakterienfrei gut anhört muss man im Zusammenhang mit der Darmgesundheit sagen, dass für unseren Darm die unterschiedlichen Bakterienarten sehr wichtig sind.

Der menschliche Darm ist nicht nur ein Verdauungsinstrument sondern auch wichtig für die Steuerung des Immunssystems. Deshalb sollten Medikamente die sich auf unseren Darm auswirken mit Sorgfalt und nur unter Anleitung eines Arztes verwendet werden. 

Ganz nützlich ist das gute alte Naturjoghurt für den Darm  - und das nicht nur während einer Antibiotikatherapie! Milchprodukte sind ein wichtiger Bestandteil unseres Speiseplanes und sind deshalb auch in der dietix Box zu finden.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen und vor allem gesunden Tag!

Beste Grüße

Andrea Füchsl

Bio unter der Lupe

12. März 2009
posted by Karin Leitner

Fasziniert sie nicht auch die Werbung wie der Bauer mit seinen “Schweinderl” kommuniziert? Es wird ein Gefühl von Heimat, Naturverbundenheit - zurück zum “Ursprung” vermittelt. Nun eines vorweg: Bioprodukte alleine garantieren keine optimale Ernährung. Auch wenn die Bio-Schokolade noch so gentechnikfrei und ohne künstliche Aromen ist - so können wir trotzdem nicht große Mengen davon verzehren!

Der besondere Umgang mit Tier und Erde und die Verarbeitung der Lebensmittel sprechen ganz klar für Biolebensmittel.  Neben strengsten Kontrollen vom Erzeuger zum Regal hat werden beim Biolandbau keine löslichen Düngemittel verwendet . Weiters wie schon erwähnt, ist bei Biolebensmittel, die mit dem AMA-Biozeichen gekennzeichnet sind die “Gentechnikfreiheit” in der gesamten Verarbeitungskette gewährleistet. Sie können sich beim Einkaufen jedoch auch auf gängige Bio-Handelsmarken verlassen, dass in diesen Produkten auch BIO enthalten ist.

Ist Bio Luxus oder Notwendigkeit?! Ich würde sagen, bereichern sie ihren Tagesspeiseplan mit Bio-Produkten oder wenn es die Zeit und natürlich die räumlichen Gegegbenheiten zulassen bauen sie Salat, Radieschen an - ziehen sie eigene Tomaten am Balkon oder auf der Terasse, sie werden vom Geschmack sicherlich nicht enttäuscht werden. Eine kleine Anekdote zum Schmunzeln: Kürzlich hörte ich in einem Vortrag … Affen bekamen zwei Bananen bei der Fütterung. Eine davon war eine Bio-Banane, die andere eine Banane aus konventionellem Anbau. Die Bio-Banane wurde mit Schale verzehrt - die andere wurde wohlweislich geschält.

Was halten sie von diesem Thema - schreiben sie darauf los - ihre Meinung interessiert uns!

Liebe Grüße Karin Leitner

Chrashdiät im Visier

11. März 2009
posted by Karin Leitner

photo-waageDer Frühling und die Fastenzeit sind für viele auch die Zeit der Diäten. Doch Vorsicht vor radikalen Fastenkuren! Um seriöse von gefährlichen Wegen zum Schlanksein zu unterscheiden, hat die ÖGE (Österreichische Gesellschaft für Ernährung) eine eigene Checkliste für Diäten zusammengestellt.

Seriöse Diäten/Gewichtsreduktionsprogramme…

  • sind abwechslungsreich, machen satt und schmecken
  • vermitteln Genuss und Freude am Essen
  • berücksichtigen persönliche Vorlieben und Abneigungen
  • kennen keine Verbote
  • vermitteln einen neuen Ess- und Lebensstil, den man auf Dauer halten kann (weniger Fett, weniger Zucker, weniger Alkohol, mehr Bewegung)
  • geben geringe Vorgaben zum Gewichtsverlust (z.B. ein halbes Kilo pro Woche)
  • legen Wert darauf, dass das Gewicht langfristig gehalten wird
  • vermitteln grundlegendes Ernährungswissen
  • basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen

Jede Crashdiät bedeutet für ihren Körper einen immensen Stresszustand und statt den überflüssigen Fettkilos schwinden meist nur Muskelmasse und der Gesamtwassergehalt des Körpers verringert sich. Bereits nach drei Wochen Crash-Diät kann sich der Grundumsatz (=jene Energiemenge die der Körper zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen benötigt) um bis zu einem Drittel verringern.

Also, sagen sie ade zu diversen Crashkuren und essen sie sich lieber DIETIX!

Liebe Grüsse ihre Karin Leitner

PS.: Vergessen sie den täglichen Gang auf die Waage - einmal in der Woche reicht völlig!

Training á la carte…Infobroschüre

11. März 2009
posted by Andrea Füchsl

Hallo!

Mein heutiger Eintrag gilt sowohl als Anregung für alle die sich gerne bewegen aber auch unseren Bewegungsexperten, die ich hiermit auf die neue Infobroschüre von Agrarmarkt Austria hinweisen möchte.

Training á la carte wurde von zwei Ernährungswissenschafterinnen und einem Lektorenteam von Ernährungswissenschaftern, einem Internisten und einem Facharzt für medizinische Leistungsphysiologie erstellt. Meiner Meinung nach ein sehr gelungenes Werk und ich hoffe, dass sich dieses Hefterl weit verbreitet.  Im Agrarmarkt austria Webshop http://www.ama-marketing.at/ kann dieses Heft kostenlos bezogen werden!

In der Broschüre wird auf die Ernährungs- und Bewegungsmythen der heutigen Zeit eingegangen und praktische Tipps für die Ernährung bei Bewegung gegeben. Ganz treffend wurde der Untertitel der Broschüre mit “Sportliche Leistungsoptimierung mit Messer und Gabel” gewählt.

Auszug: Was soll ich nach dem Training esse? Eiweißpräparate sinnvoll? Nüchternsport ja oder nein? Braucht man zusätzliches Magnesium?

Ich freue mich auf eure Meinung zu diesem Thema und hoffe ihr kommt rasch zu einem Exemplar!

Viele Grüße

Andrea Füchsl