
Archiv für Februar, 2009
Wieviele Mahlzeiten braucht der Mensch?
Hallo!
Kennen Sie diese Tage? Morgens ist keine Zeit für ein Frühstück und wenn vormittags der Magen knurrt müssen Kaffee und Süßigkeiten Abhilfe schaffen. Dass mittags wieder keine Zeit zum Essen bleibt rechtfertigt den abendlichen Kühlschrank-Raubzug, schließlich hat man ja den ganzen Tag noch nichts Ordentliches gegessen. Zur Gewissensberuhigung hilft zumindest die Nachricht, dass fürs Gewicht am Endes des Tages nur die Gesamtmenge an Gegessenem zählt.
Ob drei oder fünf Mahlzeiten nun die beste Variante zum Abnhemen ist, darüber diskutieren viele Experten. Dietix-Tage bestehen nicht ohne Grund aus drei Haupt- und zwei Zwischenmahlzeiten. Wer über den Tag verteilt 5 Portionen isst, hält seinen Blutzuckerspiegel konstant und vermeidet Heißhungerattacken. Zusätzlich bleibt die mentale Leistungsfähigkeit konstant. Als Diätologin empfehle ich mit gutem Gewissen Obst und Milchprodukte als Zwischenmahlzeit. Mit Dietix hat man die Möglichkeit, das regelmäßige Essen zu üben!
Welche Erfahrung haben Sie mit regelmäßigen Mahlzeiten?
Ihre Erika Mittergeber
Quellen: AID: Mein Weg zum Wohlfühlgewicht; Ernährungsumschau: Wie oft am Tag?; Fricker: Circadian rhythm of energy intake and corpulence status in adults.
Heringsschmaus gefällig?!
Bald geht die Faschingszeit zu Ende und am Aschermittwoch gibt es vielerorts einen Heringsschmaus zum Abendessen. Wie sie sicherlich wissen, haben vor allem fette Fische wie Lachs, Makrele, Hering einen hohen Anteil von Omega-3-Fettsäuren. Und gerade diese Fettsäuren haben eine vorbeugende Wirkung von “Arterienverkalkung” weiters senken sie den Cholesterinspiegel, verhindern die Zusammenlagerung der Blutplättchen und hemmen Entzündungsreaktionen im Körper. Sie denken sich das betrifft mich eigentlich alles nicht! Gerade die angehende Fastenzeit würde sich optimal für eine Gesundenuntersuchung beim Arzt ihres Vertrauens anbieten. Denn gerade Bluthochdruck, Cholesterin etc. nimmt man körperlich oft nicht wahr d.h. man spürt es nicht, wenn diese Werte nicht im Normalbereich sind. Planen sie fix zwei Fischmahlzeiten pro Woche ein. Laut DGE sollte man täglich 1-2g von diesen Omega-3-Fettsäuren zu sich nehmen. Eine Portion Rollmops oder Teufelsroller liefern bereits 6-7g von diesen wertvollen Fettsäuren. Also tauschen sie Fischfett gegen Blutfett und ihrer Gesundheit steht nichts mehr im Wege. Mahlzeit - ihre Diaetologin Karin Leitner
Übergewicht in TV-Shows…
Guten Abend!
Der Verband der Ernährungswissenschafter Österreichs (VEÖ) wirft der bekannten TV-Ernährungsberaterin Sasha Walleczek “Falschinformation” vor. Weiters wird argumentiert, dass Frau Walleczek nicht zu diesen Beratungen berechtigt sei und so verantwortungslos handle. Ihre Empfehlungen seien einseitig und können nicht zu einer langfristigen Verhaltensänderung beitragen. (Quelle: Profil, S.77 in Ausgabe 2/2009)
Hmm…ich kenne die Shows mit Fr. Walleczek und kann die Entrüstung der Ernährungswissenschafter über die Beratungsberechtigung verstehen. Der Berufsschutz der Diätologen sagt aus, dass nur unsere Berufsgruppe kranke Personen (unter Anleitung eines Arztes) betreuuen darf. Wann ist man gesund und wann krank? In diesen Shows befinden sich teilweise Personen die nicht mehr als gesund einzustufen. Man sieht das ja anhand der Untersuchungsergebnisse.
Als Ernährungsexpertin möchte ich aber folgende Dinge anmerken. Österreich, ja die ganze Welt, wird vom Problem Übergewicht und dessen Folgeerkrankungen überschwemmt…wir bekommen es nicht in den Griff und sollten schleunigst etwas dagegen unternehmen. Auch wenn ich die Sendungsinhalte sehr kritisch sehe muss ich doch anmerken, dass man damit eine breite Bevölkerungsschicht zum Nachdenken anregen kann. Ich würde jedoch begrüßen, wenn solche Inhalte und Sendungen von Experten begleitet werden, die auch gesetzlich dafür vorgesehen sind.
Liebe Kollegen und Kolleginnen - wie denkt ihr darüber?
Viele Grüße
Andrea Füchsl
Wie schlimm ist so ein “Jagatee”?
Hallo Ernährungsexperten!
Ich hatte gerade eine telfonische Anfrage einer Freundin und möchte sie an Euch weitergeben. Die junge Dame hat gerade ein 3 Wochen - Programm Dietx hinter sich und ist glücklich über 6 verlorene Kilos! Jetzt ist sie im Schiurlaub und kann sich beim Essen gut beherrschen, aber der 5 Uhr Tee macht ihr zu schaffen! Hat so ein “Jagatee” wirklich so viele Kalorien? Oder wirken sich zwei, drei Heißgetränke am Tag gar nicht so schlimm aus, wenn sie die ganze Woche bewußt isst?
Also liebe Experten, hier die Bitte um Ratschläge - der Urlaub dauert noch ein paar Tage!!!
Liebe Grüße, Andrea
Abnehmen und Faschingskrapfen?!
Hallo, liebe dietix-Freunde!
Ich fand folgenden Kommentar sehr treffend zum Thema Faschingskrapfen´…
Faschingskrapfen haben Hochsaison. Gefüllt mit Marillenmarmelade lassen sie einem schon beim Gedanken daran das Wasser im Mund zusammenlaufen. Die Frage, ob diese Teile auch tatsächlich “gesund“ sind stellt man gerne hinten an. Darüber hat sich die Online Plattform Konsument.at rechtzeitig zum Höhepunkt der Faschingssaison Gedanken gemacht und hat Österreich weit Krapfen getestet, die jetzt im österreichischen Handel sind. Die Krapfen mit Marillenmarmelade wurden auf so genannte Transfette geprüft. Das Ergebnis ist äußerst erfreulich: Sämtliche getesteten Süßspeisen wiesen nur sehr geringe Mengen an Transfettsäuren auf.
Transfette entstehen entweder künstlich bei der Härtung von Pflanzenfetten oder natürlich durch Mikroorganismen im Pansen von Wiederkäuern. Aber gerade die künstlichen Transfette sind die gefährlichen: Sie können den Fettstoffwechsel negativ beeinflussen und damit das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen. Transfette sind sie auch in Pommes, in Instantsuppen oder in Golatschen zu finden.
Aber selbst wenn man hinsichtlich Transfettsäuren in Faschingskrapfen grundsätzlich Entwarnung geben kann, ein “Diät-Essen“ sind sie trotzdem nicht. Je nach Größe und Zuckerbestreuung kommt man bei einem einzigen Exemplar auf 200 bis 400 Kalorien. Etwa 50 Minuten müssen Sie mit dem Fahrrad schnell strampelnd unterwegs sein, um sich die kcal wieder vom Leib zu arbeiten (Quelle: konsument/hma)
Also gönnen sie sich ruhig einmal einen Krapfen und geniessen sie diesen - ansonsten bleiben sie ihren Wochenspeiseplan nach dem Motto “iss.dich dietix” treu. Liebe Grüsse Karin Leitner, Diaetologin
Esskapaden - Profil-Artikel macht mich nachdenklich…
Hallo!
Ich habe einen interessanten Artikel zum Thema Übergewicht von Kindern und Jugendlichen im Profil entdeckt. Ich möchte hier eine kurze Zusammenfassung bringen und euch zur Diskussion einladen.
Laut neuester Daten der Helena-Studie (healthy lifestyle in europe by nutritio in adolescense) sin din Wien 22,3 Prozenzent der 13-bis 16jährigen übergewichtig, 4,5 % adipos. (Quelle: Profil, Ausgabe 2/2009)
Die Ursachen der Epidemie sind vielfältig und bedürfen einer speziellen Therapie. Eines ist ganz klar, Übergewicht im Kindesalter ist eine Erkrankung die sich meist im Erwachsenenalter fortsetzt. Mit Ratschlägen wie: “Iss halt nicht soviel und beweg dich mehr!” ist da nichts angefangen. Die psychische Komponente sollte man nicht verharmlosen und nicht um sonst heißt das Krankheitsbild Adipositas (=Fettsucht). Fett-Sucht…Suchtverhalten bedarf einer langfristigen und professionellen Behandlung.
Oft ist die gesamte Familie vom Thema Übergewicht betroffen und erst wenn erste Krankheitszeichen auftreten wird ein Arzt konsultiert.
Mit einer Frage von mir an unsere Leser möchte ich abschließen: “Falls Sie von Übergewicht oder Ihre Kinder von Übergewicht betroffen sind, hat Ihr Hausarzt Sie darauf hingewiesen?”
Ich freue mich auf Ihre Rückmeldungen!
Viele Grüße
Andrea Füchsl
Biggest Loser - auch für Dietix interessant?
Hallo, ich bin Manfred, einer der Dietix Bewegungs Experten, habt Ihr schon mal “Biggest Loser” gesehen? Eine wirklich interessante Sendung auf Pro 7, bei der man ganz deutlich erkennen kann, was wirklich möglich ist, wenn jemand 1) wirklich will, 2) sich gut und qualitativ top (dietix) ernährt-wobei die Teilnehmer kennen das Dietix Programm ja (leider) noch nicht und 3) Bewegung der feinsten Qualität gemacht wird - abwechslungsreich, indiv. perfekt abgestimmt und mit Top Fachleuten, schaut mal rein - Fremdschauen erlaubt! tschüs
Manfred
Fitnessexpertin Mag. Andrea Hütthaler stellt sich vor
Einen wunderschönen guten Tag!
Meine eigene Freude an Bewegung hat mich zum Studium der Sportwissenschaften geführt, wo ich mich für den Bereich Bewegung, Gesundheit und Fitness entschieden habe. Ein zusätzliches Spezialgebiet von mir ist die Rückengesundheit.
Seit 2006 bin ich selbständig als Personal Trainer tätig und ich kann dabei auf die individuellen persönlichen Bedürfnisse, Probleme und Wünsche jedes Einzelnen eingehen. Mir ist es wichtig Spaß an Bewegung zu vermitteln und meinen Klienten spüren zu lassen, wie sehr Wohlbefinden und ein gestärkter Körper in Verbindung stehen.
Hier stehe ich gerne mit meinem Fachwissen zur Verfügung und freue mich auf Ihre Fragen und Kommentare.
Mag. Andrea Hütthaler
Sportwissenschafterin und Dipl. Rückengesundheitstrainerin
Übergewichtige Kinder in Österreich
Übergewicht eine Krankheit die auch vor Kindern keinen Halt macht….
In Österreich ist schätzungsweise jede/r fünfte Schüler/in zwischen 11 und 13 Jahren übergewichtig. Der größte Teil der stark Übergewichtigen trägt diese Last lebenslang. Das hat enorme Folgen für ihre Gesundheit und für ihre Psyche. Übergewichtige Kinder sind anfälliger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Natürlich darf auch die psychische Last nicht unterschätzt werden. Hänseleien oder Schwierigkeiten im Bewegungsablauf machen es den Kindern im Alltag oft nicht leicht. Quelle: Fonds gesundes Österreich
Eine Follup-up Studie zum Ernährungszustand von 7-14 jährigen in Österreich zeigte, dass es zwar einen Rückgang beim Fettverzehr gibt, dass dieser mit 36% der Nahrungsenergie immer noch viel zu hoch ist. Der Fettanteil der Nahrung sollte pro Tag nicht mehr als 30% ausmachen. Quelle: Ö.Ernährungsbericht 2003
Diese erschreckenden Nachrichten sollten uns zu denken geben. Das Sprichwort: Was Hänschen nicht lernt - lernt Hans nimmer mehr ist zwar nicht ganz richtig aber die Praxis zeigt, dass erlernte Verhaltensmuster nicht so einfach verändert werden können. Positive Ernährungsgewohnheiten sollten bereits im Kindesalter erlernt werden….dafür benötigt es Erwachsene die als Vorbild den Kindern voran gehen. Sollte gesundes Essen und Trinken nicht zu den normalen Alltagsdingen gehören?
Ich freue mich auf Ihre Rückmeldungen!
Beste Grüße
Andrea Füchsl
Fitnessexperte Mag. Manfred Simonitsch stellt sich vor

- Mag. Manfred Simonitsch, Sportwissenschafter und Fitnessexperte von dietix
