Einfach mehr Energie

8. Februar 2010
geschrieben von Andrea Hütthaler

Laut dem Nachrichtenmagazin “profil” haben sich 47 % der Österreicher dazu entschlossen, in den kommenden Wochen zu fasten. Vemutlich gehören auch Sie dazu! Wenn Sie  in dieser Zeit auch noch Ihre körperlichen Aktivitäten vermehren, werden Sie mit Sicherheit noch energiegeladener aus der Fastenzeit hervorgehen!

Regelmäßige Bewegung hält unseren Körper leistungsfähig und fit - sowohl in “stressigen” Zeiten als auch während der Reduzierung seines Lebensmittelkonsums. Ich gebe zu, dass man sich gerade in diesen Phasen müde und schlapp fühlt und dass es noch schwieriger ist als sonst, den inneren Schweinehund zu überwinden.

Tatsache aber ist, dass wir ohne entsprechende Gegenmaßnahmen 1 % unserer Muskelmasse pro Jahr verlieren. Vor allem unsere Rumpfmuskulatur, die stützt, die Wirbelsäule hält und eine aufrechte Haltung ermöglicht, neigt zu Abschwächung. Entstehende Probleme in der Statik und funktionelle Beschwerden lassen sich durch Massagen allein nicht wirksam behandeln. Ein intelligentes Bauch- und Rückentraining kann aber der Abschwächung und vielen daraus entstehenden Problemen entgegenwirken. Auch die Beckenbodenmuskeln gehören zur Rumpfmuskulatur. Sind sie stark und aktiv, schützen sie den Rücken und verleihen automatisch eine bessere und aufrechtere Haltung - die Sie übrigens auch sofort schlanker erscheinen lässt. Bedenken Sie außerdem, dass unsere Muskeln die Kraftwerke unseres Körpers sind. Je mehr Muskelmasse Sie haben, umso mehr Fett kann verbrannt werden.

Nur ständige Reize erhalten die körperliche Leistungsfähigkeit. So können Sie  auch den Verlust an Muskelmasse wieder rückgängig machen.

Wir alle haben oft den inneren Schweinehund zu überwinden, bevor wir uns die Sportschuhe anziehen. Ausreden finden sich schnell - aber finden Sie doch einmal Gründe dafür, warum Sie Ihren Körper in Bewegung versetzen sollten! Beispiele gefällig? … um eine bessere Figur zu bekommen, gesundheitliche Risiken zu vermeiden, Rückenschmerzen los zu werden, einfach mehr Energie zu haben …

Vielleicht brauchen Sie Gleichgesinnte oder einen Trainingspartner, der Sie motiviert? Verzichten Sie aber auf keinen Fall auf den Spaß an der Bewegung, auf Veränderungen an Ihrer Figur, auf das Wohlgefühl danach und auf die Gewissheit etwas Gutes für sich selber getan zu haben!

Viel Freude an der Bewegung wünscht Ihnen Ihre Bewegungsexpertin

Wintersport - perfekt vorbereitet?

17. Januar 2010
geschrieben von Manfred Simonitsch

Sonnenschein, Pulverschnee, blauer Himmel, super gute Luft - einfach herrlich. Und dazu noch eine Prise Bewegung. Am besten aber perfekt vorbereitet, denn die richtige Dosis und Mischung aus Beweglichkeit, Kraft- und Ausdauertraining garantiert Spaß und Freude auf der Piste oder auf der Loipe. Und egal, welche Wintersportart Sie auswählen bzw. ausüben, grundlegend gibt es ein paar wichtige Tipps, die Sie einhalten sollten:
*Bereiten Sie sich körperlich möglichst gut auf Ihre Wintersportart vor
*Überprüfen Sie Ihre Ausrüstungsgegenstände auf Tauglichkeit und Funktionsfähigkeit
*Beginnen Sie Ihre Aktivitäten mit entsprechender Dosierung und steigern Sie nach und nach Intensität und Dauer
*Machen Sie rechtzeitig Pause und genießen Sie Ihren Urlaub
*Geben Sie dem persönlichen “Kontakt mit der Natur” eine Chance, verzichten Sie auf Laptop, Blackberry und Co….zumindest während eines Teils Ihres Urlaubs
*Und lassen Sie Ihren Urlaub zumindest einen Tag auch entsprechend ausklingen, bei Genuss pur, bevor der Alltag wieder Einzug hält

Es ist schon spannend, dass sich gerade im Wintersportbereich nur die Wenigsten auf die hohen technischen und körperlichen Voraussetzungen für die Durchführung vorbereiten. Niemand von uns würde auf die Idee kommen einen einwöchigen Radurlaub ohne entsprechende Vorbereitung auf dem Drahtesel durch zu führen (schon allen wegen dem Allerwertesten). Aber für viele ist es selbstverständlich einen einwöchigen Winterurlaub auf den Traumpisten Österreichs so ganz ohne Vorbereitung zu verbringen. Dabei sind die körperlichen Belastungen gerade in den Wintersportdisziplinen tatsächlich erheblich. Aufgrund der “Bretter, die die Welt bedeuten”, die immer technischer werden und immer höhere Ansprüche an die körperlichen Voraussetzungen stellen (hier vor allem die muskulären und konditionellen Voraussetzungen), ist es einfach immens wichtig, um auch wieder gesund nach Hause zu kommen, die eigenen Fähigkeiten zu schulen und zu trainieren.

Immer wieder kann man auf den Pisten Personen beobachten, die weit über Ihre Verhältnisse fahren. Die Beinahe-Vorschrift der Helmpflicht und auch von Protektoren ist zwar gut und schön, viel wichtiger wäre es aber, wenn sich jedermann- und -frau entsprechend an Pistenregeln hält, und vor allem an den eigenen Fähigkeiten orientiert. Denn dann ist ein ganz wichtiger Grundstein für einen genüsslichen Urlaub für einen selbst und die Miturlauber gelegt…..

Alpenparadies Winterurlaub

Alpenparadies Winterurlaub

Neujahrsvorsatz: Ernährungsumstellung

14. Januar 2010
geschrieben von Karin Leitner

Sie gehören auch zu jenen die sich zu Beginn des Jahres vorgenommen haben, etwas am eigenen Ernährungsverhalten zu verändern?  Es trifft wohl auf die überwiegende Mehrheit zu: Um eine Ernährungsumstellung kommt man nicht herum, wenn man länger gesund bleiben bzw. dauerhaft abnehmen will. Doch der Abschied von lieb gewordenen Gewohnheiten fällt den meisten Menschen sehr schwer.

Wichtig ist sich ein oder mehrere Ziele selbst zu definieren (mehr Vitalität, mehr Leistungsfähigkeit, im Sommer eine gute Figur in der Badekleidung machen….) - sonst sind alle Vorsätze wie “ab morgen wird alles anders” sehr schnell wieder vergessen. Wir können uns dies bei Spitzensportler “abschauen” - diese teilen ihren Weg zum Ziel in viele kleine Etappen ein. Nur so können sie schier unüberwindbare Hindernisse überwinden und erreichen somit ihr Ziel.

Eine Art Krücke kann es sein wenn man sich keine Gedanken über den wöchentlichen Speiseplan machen muss. Dietix liefert Ihnen einen ausgeklügelten Speiseplan mit kostenloser Beratung von Diätologen und Sportwissenschaftern. Wir helfen Ihnen gerne über die vielen Hindernisse bei Ihrem persönlichen Weg zum Ziel!

Gesunde, ausgewogene Ernährung kann durch die Ernährungspyramide sehr gut veranschaulicht werden. Ofmals steht diese auf dem Kopf d.h. die einzelnen Lebensmittelgruppen werden entweder zuviel oder zuwenig gegessen. Werfen Sie doch einmal einen genaueren Blick darauf und reflektieren Sie Ihren eigenen Tagesspeiseplan!

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                                                                                                                                                                         Quelle: Fond Gesundes Österreich

Gehen Sie es Schritt für Schritt an und beginnen Sie an der Basis der Pyramide zu verändern - bis hin zur Spitze.

Alles Gute wünscht Ihnen Karin Leitner, dietix Ernährungsexpertin

Sport macht schlau!

7. Dezember 2009
geschrieben von Andrea Hütthaler

Was wir alle wissen ist: Wir können durch Bewegung unser Gewicht reduzieren, Fett verbrennen, Muskeln aufbauen, Bluthochdruck und Cholesterin senken, Herz- Kreislaufproblemen entgegenwirken, gegen Rückenprobleme angehen und unseren Stresspegel senken.

Das ist eine ganze Menge, aber Sport kann mehr!

Täglich unterfordern wir unseren Körper und verzichten dadurch auf eine Unmenge von positiven Auswirkungen und Reizen, die durch Training im Körper ausgelöst werden. Durch Bewegung hätten wir auch einen Ausgleich zu einseitigen Belastungen, immer gleich ausgeführten Handgriffen - vielleicht auch noch in schlechter Haltung - und zum vielen Sitzen.

Und was haben wir noch davon, wenn wir uns bewegen?

Sport beflügelt unseren Geist, verbessert die Konzentration und erhöht unsere geistige Leistungsfähigkeit!

Wissenschaftliche Studien belegen, dass körperliche Fitness das Risiko einer Demenzerkrankung deutlich verringert. Auch Personen, die sportlich nicht fit waren und erst später mit regelmäßigem Sport begannen, verbesserten ihre geistige Leisung enorm (Larson et al.2006)

Wer sich bewegt, setzt sein Gehirn zur Steuerung dieser Bewegung ein. Das führt zu einer Steigerung von Aufmerksamkeit und Konzentration und in Folge zu erhöhter geistiger Leistungsfähigkeit.

Was passiert also im Gehirn? Bewegung regt den Stoffwechsel an, das Gehirn wird mit mehr Sauerstoff versorgt und besser durchblutet. Neue Vernetzungen werden gebildet und die Signalweitergabe wird verbessert. Studien zufolge kann man auch durch mäßiges Ausdauertraining am Fahrradergometer und gleichzeitigem Lernen seinen Intelligenzquotienten entscheidend erhöhen und seine Kreativität steigern.

Wenn Sie aber gerade kein größeres Lernpensum zu bewältigen haben, genügen auch zwei oder drei zügige Spaziergänge von mehr als einer halben Stunde pro Woche für eine positive Wirkung auf das Gehirn.

Probieren Sie es aus und genießen Sie geistige Höhenflüge und körperliches Wohlbefinden nach dem Sport!

Über den Sinn der Beweglichkeit, und wozu Trinken auch noch dient

9. November 2009
geschrieben von Manfred Simonitsch
Beweglich wie eine Schildkröte? oder...

Beweglich wie eine Schildkröte? oder...

...wie ein Schlangenmensch?

...wie ein Schlangenmensch?

Tageszeit, Alter, Geschlecht, Innen- und Außentemperatur (so mancher Yoga Guru macht seine Einheiten bei 38° - 40° Raumtemperatur), all das hat absolut Einfluss auf unsere Beweglichkeit, aber das was am meisten Einfluss darauf hat, Sie ahnen es schon, das sind wir selbst, bzw. unser eigenes Verhalten, was Bewegung betrifft. Auch die Ermüdung und was wichtig ist - Flüssigkeitsmangel - haben tatsächlich auf unsere Beweglichkeit intensiven Einfluss, aber was ist schon “intensiv”? Generell sind Frauen beweglicher als Männer (na gehhhh!!!), weil diese weniger Muskelmasse haben (aha!), einen höheren Fettgewebeanteil und auch einen höheren Wassergehalt im Gewebe haben.

 

Sie sehen - auch mit dem Ernährungs- oder Trinkverhalten kann man positiv auf die Beweglichkeit Einfluss nehmen, ach ja, mit dem Trinkverhalten meine ich ungesüßte Flüssigkeiten OHNE Alkohol und möglichst naturnahe - am besten Wasser, linksdrehend, rechtsdrehend, Grander oder nicht, alles ist erlaubt, hauptsache Wasser mit oder ohne ein bisserl Geschmack (Tee), mit oder ohne zusätzlichem Prickeln (Mineral/Soda). Jetzt aber zurück zum Thema der Bewegungsabgewöhnung: Wir erleben in unserer Physiotherapiepraxis immer mehr Personen, die eine Beweglichkeit nahe der von Schildkröten haben, dies aber einfach nicht registrieren, weil Sie eben Tag ein, Tag aus, glauben nicht mehr an Beweglichkeit zu brauchen. Dass aber Beweglichkeit eine Grundeigenschaft des Organismus ist, Voraussetzung für qualitative und quantitative gute Bewegungsausführungen ist und auch bewirkt, dass Übungen kräftiger, schneller und einfach leichter und fließender ausgeführt werden können, das hat sich wohl noch nicht so richtig herum gesprochen (leider).

 

Beweglichkeit unterteilt sich in Gelenkigkeit der Gelenke und Kapseln, und in die Dehnfähigkeit der beteiligten Muskeln, Sehnen und Bänder. Je besser und geschmeidiger dieser Muskel-, Sehnen-, und Bandapparat  funktioniert, desto besser beugen Sie auch Verletzungen vor, und schützen so Ihren Organismus.

Es muss ja nicht die Beweglichkeit von sogenannten Schlangenmenschen (wie man diese im Zirkus noch sieht) sein, aber reicht die Beweglichkeit einer “Schildkröte” - ganz abgesehen vom Tempo? Nutzen Sie doch das, was Sie erhalten haben, und bewegen Sie regelmäßig Ihre Gelenke, und zwar, wenn möglich, in alle Richtungen, für die das jeweilige Gelenk geeignet ist. USE IT OR LOOSE IT (Verwenden Sie es, oder Sie verlieren es….) - die GRUNDEIGENSCHAFT, die unser Organismus perfekt beherrscht.

Mag. Manfred Simonitsch - Bewegungsexperte Dietix

Wie gelingt mir “five a day”?!

3. November 2009
geschrieben von Karin Leitner

 kurbisGrippale Infekte und Erkältungen sind im Vormarsch. Versorgen sie ihren Körper mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen und sie sind für den Winter gewappnet, ohne täglich synthetische Präperate schlucken zu müssen!

Annähernd 600g Obst und Gemüse sollten in der täglichen Kost enthalten sein. Doch wer rechnet da schon so genau nach?

Zum Glück gibt`s eine ganz einfache Formel: 5 Mal täglich eine Hand voll Obst (2 Hände voll) und Gemüse (3 Hände voll). Achtung! Die Ausrede “ich bin ja den ganzen Tag außer Haus und hab`nicht so viel Zeit!” gilt ab sofort nicht mehr! Ob am Arbeitsplatz, auf der Uni, in der Schule oder zu Hause: Entweder sie kaufen sich ein frisches Obst oder Gemüse unterwegs oder sie packen es zu Hause ein. Auch Trockenfrüchte und Nüsse können sie als eine Portion rechnen - jedoch Achtung auf die Menge - Faustregel immer soviel Trockenfrüchte wie als Frischobst gegessen werden und bei den Nüssen eine kleine Hand voll.

5 x am Tag ist leicht erreicht!
Hier ein paar Tipps und Tricks:
– ein Glas Fruchtsaft zwischendurch
– übliche Beilagen-Gemüseportion verdoppeln
– beim Salatbuffet kräftig zugreifen
– statt Wurst Tomaten, Radieschen oder Paprika aufs Brot
– kleine Mengen getrocknete Früchte oder Nüsse statt Chips und Schokolade
– immer einen frisch gefüllten Obstteller in Reichweite
– erntefrisches Obst und Gemüse wählen

So und jetzt wären wir beim Thema erntefrisch & saisonal - ich möchte im November den Kürbis näher beleuchten, da er bis Jänner Februar Saison hat. Der Kürbis ist eines der ältesten Kulturpflanzen der Erde - und eine der gesündesten dazu!

Kürbis wirkt durch seinen hohen Kaliumgehalt entwässernd und harntreibend. Nicht zu vergessen, dass manche Kürbissorten (wie Hokaido-Kürbis) mehr Beta-Karotin enthalten als Karotten!

Einen reifen Kürbis erkennt man daran, dass er hohl klingt, wenn man gegen seine Schale klopft.  Bei unverletzter Schale und kühler, trockener Lagerung können Kürbisse wochenlang aufbewahrt werden.

Wussten sie eigentlich, dass sie Hokaido-Kürbis mit der Schale verwenden können? Tagliatelle mit Hokaido-Kürbis ist eines meiner Lieblingsrezepte. Zwiebel und Konblauch fein hacken und in wenig Olivenöl anschwitzen. Geraspelten Kürbis und fein geschnittenen Schinken mitrösten - mit etwas Weißwein und Gemüsebrühe aufgießen und dünsten lassen. Mit Sauerrahm (1% Fett), Petersilie und Kräutersalz verfeinern. Tagliatelle mit Kürbissauce vermischen und etwas frisch gehobelten Parmesan darüberstreuen. Dazu eine große Schüssel Endiviensalat!

Das ist saisonale Küche und sie haben 2 Gemüseportionen abgedeckt!

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Quelle: AMA

Kommen sie gesund & fit durch die kalte Jahreszeit! Karin Leitner dietix-expertenteam

Was uns in die Wiege gelegt wird…

30. Oktober 2009
geschrieben von Erika Mittergeber

Vor kurzem fragte mich meine Freundin ob das Gewicht, das man als Erwachsener hat, vererbt wird. Das ist eine gute Frage, dachte ich mir und machte mich auf die Suche nach Informationen. Dabei stieß ich auf sehr interessante Info´s.

Offenbar wird bereits in der Schwangerschaft beim Ungeborenen „programmiert“, ob es später normales Gewicht, übergewichtig oder sogar ein Risiko für Diabetes Mellitus  haben wird. Lebenswichtige Stoffwechselabläufe durchlaufen eine sogenannte „Perinatale Programmierung“, was nichts anderes bedeutet wie: was und wieviel die werdende Mutter isst, eicht und trainiert die Körperfunktionen beim Nachwuchs. Das beginnt vermutlich bereits bei der Befruchtung der Eizelle. Besonders kritisch dürfte die Zeit vom dritten Schwangerschaftsdrittel bis 4 Wochen nach der Geburt sein.

Gerade eine Überversorgung mit Nahrung dürfte nach neuen Erkenntnissen den Kindern Übergewicht in die Wiege legen. Schwangere sollen also nicht „für zwei“ essen, sondern gerade dann sich besonders bewusst ernähren. Viel Obst und Gemüse, täglich Vollkornprodukte, mageres Fleisch und Fisch, DAS brauchen werdende Mütter. Milchprodukte wie Joghurt, Topfen und Käse sollten selbstverständlich nicht fehlen. Während der Schwangerschaft heißt es: Finger weg von Diäten. Frauen die übergewichtig sind und ein Baby planen, sollten vorher gesund abnehmen. So schaffen sie die besten Voraussetzungen für eine stabile Gesundheit bei sich selbst und beim Nachwuchs.

Alles Liebe, Eure dietix-Ernährungsexpertin
Erika Mittergeber

Quelle: Ernährungsumschau Sonderbeilage 8/09

Heilkräfte unserer Muskeln

8. Oktober 2009
geschrieben von Andrea Hütthaler

Welche Rolle spielen Muskeln in unserem Leben? Seit einem halben Jahrhundert etwa kennt man die Funktionsweise der Muskeln. Sie sind Maschinen zur Energiegewinnung, mehr als 600 Arbeiter in Bewegung.

Mittlerweile glauben manche Forscher, das Organ Muskulatur sei nach unserem Gehirn das komplexeste und sie versuchen zu ergründen, welche Vorgänge in unserem Körper der Bewegungsapparat noch auslöst.

Im Muskelforschungszentrum in Kopenhagen zum Beispiel hat die Medizinerin Bente Pedersen herausgefunden, dass Muskeln Wirkstoffe aussenden, die andere Organe positiv beeinflussen. Je mehr Muskelmasse wir also haben, umso mehr Botenstoffe haben wir auch! Pedersen hat vielleicht sogar einen direkten Zusammenhang zwischen Denken und Bewegung gefunden. Der Wirkstoff BDNF wird vom Muskel produziert und ist beteiligt an der Bildung neuer Nervenzellen im Gehirn. Wer an Demenz oder Depression leidet, hat immer einen niedrigen BDNF Spiegel.

Viele Muskeln - wenig Hirn

Diesen Spruch können wir also getrost vergessen! Denn das Risiko, an Demenz oder Alzheimer zu erkranken, wird um mehr als die Hälfte gesenkt, wenn Muskeln regelmäßig trainiert werden.

Krafttraining verjüngt auch nicht nur das Muskelgewebe. Auch das Bindegewebe profitiert, denn die Kollagenproduktion wird angeregt und das Eiweiß stärkt die Sehnen und strafft die Haut. Krankheiten wie Bluthochdruck, Osteoporose, Zucker- und Herzkrankheiten kann entgegengewirkt werden. Und gekräftigte Muskeln sorgen dafür, dass durch den sogaenannten Nachbrenneffekt 24 Stunden lang Zucker und Fett abgebaut werden.

Wer sich aber zu wenig bewegt , verliert wertvolle Muskelmasse: ab dem 30. Lebensjahr etwa 3 Kilo pro Jahrzehnt. Werden Muskeln nicht regelmäßig gekräftigt, setzt sich Fettgewebe vor allem an gefährlicher Stelle im Bauchbereich an.

Wir können uns also durch Bewegung viel Gutes tun! Aber - und darüber sind sich Sportwissenschafter, Forscher und Mediziner einig - Muskeln wachsen zu wenig beim Ausdauersport (- abgesehen vom Herzmuskel natürlich!). Die positiven Auswirkungen beim Laufen, Rad fahren, usw. dürfen wir nicht außer Acht lassen, aber nur das Vergrößern von Muskelmasse bringt oben genannte positive Effekte.

Der Kompromiss: Ausdauer UND Kraft. Eine Möglichkeit beides zu verbinden, wäre ein Training mit hoher Intensität (HIT). Spitzensportler profitieren schon längst von diesem Training, bei dem kurze und sehr harte Einheiten von wenigen Minuten absolviert werden. Wichtig dabei ist es aber vorher abzuklären, dass das Herz auch gesund ist und nach jedem Training muss zwei bis drei Tage pausiert werden.

Wir selber sind in der Lage körpereigene Heilkräfte zu aktivieren. Muskeln machen schlau. Muskeln machen gesund. Muskeln machen schlank. Muskeln machen glücklich.

Quellen: Verschiedene wissenschaftliche Studien. GEO 7/09 Motoren des Lebens - Malte Henk

Süßen ohne Kalorien

20. September 2009
geschrieben von Karin Leitner

zucker1Trotz vieler Bewertungen geraten Süßstoffe regelmäßig ins schiefe Licht. Als Konsument ist man dabei immer wieder verunsichert wie man mit diesen Zusatzstoffen in Getränken, Joghurts …etc. umgehen soll.

Generell unterscheidet man zwischen Süßstoffen und Zuckeraustauschstoffen.  Zuckeraustauschstoffe (Fruchtzucker, Sorbit, Mannit, Maltit, Isomalt, Xylit und Lactit) haben gegenüber Haushaltszucker keine wesentlichen Vorteile. Sie enthalten Kalorien und können, wenn in größeren Mengen aufgenommen zu Magen-Darm-Beschwerden führen.

Die acht von der EU zugelassenen Süßstoffe sind in Tablettenform, flüssig und als Streusüße im Handel erhältlich. Süßstoffe enthalten keine Kalorien, die Süßkraft ist jedoch enorm. So entsprechen ca. 8 Tropfen Süßstoff ca. einen Teelöffel Zucker bzw. 1 Süßstofftablette entpricht in etwa 1 1/2 Stück Würfelzucker.

Die WHO hat für jeden der acht Zuckerersatzstoffe (Saccharin, Aspartam, Thaumatin, Acesulfam-K, Aspartam-Acesulafamsalz, Cyclamat, Neohesperidin DC, Sucralose) eine Höchstmenge festgelegt, die Menschen nach heutigem Wissensstand lebenslang ohne gesundheitliches Risiko aufnehmen können. Die tägliche Obergrenze heißt ADI (Acceptable Daily intake) - was etwa als “duldbare tägliche Aufnahme” übersetzt werden kann. Erwachsene erreichen die Grenzwerte aber nur, wenn sie sehr große Mengen von mit Süßstoff gesüßten Lebensmitteln konsumieren. Anders verhält es sich mit Kindern - diese könnten die Werte schon eher erreichen! Ein Beispiel: um den ADI-Wert von Aspartam zu erreichen, müsste z.B. ein 70 kg schwerer Mann rund sieben Liter Light-Limonade trinken.

Süßstoffe sind in unzähligen zuckerfreien Light- und Diätprodukten, in Kaugummis, Limonaden, Milchgetränken und Joghurts, Marmeladen und Konserven enthalten. Immer werden Fragen gestellt, ob Süßstoffe nun krebserregend seien bzw. ob Süßstoff dick mache, da er ja in der Ferkelmast eingesetzt wird. Auch die DGE und zahlreiche andere Studien (www.dge.de oder www.efsa.eu.int ) bekräftigen, dass dem nicht so sei. Da das Kraftfutter von Schweinen leicht bitter schmeckt, wird dieses mit Süßstoff versehen.

Zusammenfassend ein paar wichtige Punkte:

  • Beim Abnehmen steht nicht die Zuckerreduktion im Vordergrund, sondern die Fettreduktion!
  • Süßigkeiten sind oft “Fettigkeiten” z.B. Schokolade, Pralinen…. versuchen sie ihre “Süßschwelle” im Alltag zu senken, sprich weniger süß zu essen und zu trinken (natürlich auch Limonaden mit Süßstoff - trotz null Kalorien)

Alles Gute Ihre dietix-ernährungsexpertin Karin Leitner

“Shaolin Tai Chi, Qui Gong und Kung Fu sind gesundheitsfördernde Bewegungsformen, basierend auf dem Wissen der traditionellen chinesischen Medizin. Sie verbinden Meditation und Entspannung mit einem hocheffizienten und sanften Ganzkörpertraining.” So steht es auf der Homepage von Shaolin Österreich, einem Institut, das das Wissen der Shaolinmönche in unsere Kultur implementieren möchte, bzw. dieser, unserer Kultur zugängig machen möchte. Auch für mich war dies der Anlass ein Summer-Special in der Nähe von Salzburg für gesamt 4 Tage zu besuchen. Es ist schon etwas einmaliges hierbei von einem wirklichen Shaolin Meister unterrichtet zu werden.
Besucher aller Alters- und Könnensklassen (was die körperlichen Grundvoraussetzungen betrifft) treffen pünktlich ein, um dann mehr oder weniger sanfte Bewegungsformen immer in Verbindung mit einer intensiven und rhythmischen Ein- und Ausatmung, zu trainieren. Und dies ist es auch, was dieses Training - meiner Meinung nach - von den unsrigen grundsätzlich unterscheidet: Die Achtsamkeit auf unsere Atmung und deren Rhythmus. Eine Mittagspause in der Länge von 2,5 Stunden schien mir zu allererst deutlich übertrieben (schließlich sind die Bewegungen ja nicht sonderlich anstrengend) aber spätestens nach dem ersten Tag war mir klar, wofür die Pause war: um sich von dem Reiz zu erholen, den unser Organismus einfach nicht gewohnt ist: einem intensiven Atemreiz, der unseren Organismus mit soviel Sauerstoff versorgt, dass es richtig ungewohnt, und dadurch auch anstrengend wird…..Auf jeden Fall habe ich ganz regelmäßig zu Mittag mein Hotel und das Bett aufgesucht, um dann für den Nachmittag - zur Wiederholung der Übungen wieder möglichst ausgeruht zu sein.
Was wirklich anders und sehr interessant ist, ist einerseits die Persönlichkeit des Trainers (dieser schaffte es tatsächlich, einen Sall voll mit gewillten Übungsteilnehmern unterschiedlichen Levels immer wieder neu zu instruieren, auf GENAUE Ausführungen zu achten und IMMER freundlich zu bleiben), andererseits der Reiz den die neuartige Bewegungsform in unserem Organismus auslöst, und last but not least der Zuwachs an Beweglichkeit auch für einen trainierten Organismus in nur wenigen Tagen - endlich wieder einmal alle Gelenke so richtig durch bewegen, es war herrlich.
Und wie geht es weiter? Täglich mindestens 20 Minuten Übung, um die wichtigsten Bewegungsabfolgen immer besser zu beherrschen, und irgendwann wieder einen der AuffrischungsWorkshops der besonderen Art….